Mittwoch, 30. Juli 2014

Rumi

Binde zwei Vögel zusammen; sie werden nicht fliegen können obwohl sie nun vier Flügel haben.


Achte gut auf diesen Tag,
denn er ist das Leben –
das Leben allen Lebens.
In seinem kurzen Ablauf liegt alle seine
Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins,
die Wonne des Wachsens,
die Größe der Tat,
die Herrlichkeit der Kraft.
Denn das Gestern ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.

Das Heute jedoch, recht gelebt,
macht jedes Gestern
zu einem Traum voller Glück
und jedes Morgen
zu einer Vision voller Hoffnung.

Darum achte gut auf diesen Tag.

Auf

Freitag, 25. Juli 2014

Busy sein Glück

Glücklich, weil das Leben läuft
Rumrennen kann
Frei bin
Zeigen kann
Feedback so nebenbei
Ach Quatsch, alles super
Ach Quatsch, Weißte Bescheid
Hast es nicht leicht

Erfolgreich im Leben bin
Karriere mache
Unabhängig bin
Und das mit der Sehnsucht nunmal reifer sehe
Auch nicht geschäftig
Liebst es geschäftig zu sein
Und ich bin glücklich mit dir
Sie liebt den Hörer in der Hand, meistens
Liebt ihr Bild immer ófter
Und gleich schon ein anderes

Verständnislos halten sie zusammen
Ist mir zu stressig
Aber sie braucht gerade das
Braucht nen Bär
Sieht nur ihr eigenes Geschlecht
Muss das Gegengeschlecht aushalten
Egal wie
Welch ein Glück
Und sie hat nix kapiert
Einfach verzweifelt

Einfach zur Verzweiflung dieser Weg
Aber das zieht sie durch
Wird weise
Und dann ja doch in Geschlechtern alles richtig gemacht
Das sieht sie dann auch manchmal
Und irgendwann mit fünfzig, hat sie das mit der falschen Emanzipation auch wirklich verstanden und sie spart weiter nicht mit Ruhm und Glanz. Viele müssen es sein, dabei reichen wenige
Ich sehe da viel Geduld und warten auf mich zukommen. Sie muss gewinnen und ganz heimlich weiß sie das, aber auf dem Zug ist sie nunmal ohne Rückfahrt. Sie lebt und das ist doch was zählt. Image hin oder her, aber eigentlich geht es ausschließlich ums Image. Doch ihr Bär zu Hause sieht mehr. Einfach mal vertrauen auf den Wandel und der Magie der Geschlechter

Fluchten

Wirklich Realitätsflucht


Harte Realität
Harte Frau
Gib den Glauben nicht auf
Ich bin immer noch geschockt

Realität ist so und der Realität entflieht man nicht mehr
Verschone mich der absoluten Realität
Wie mir das gefällt?

Verfickte Realität
Und du siehst nur Sexualität
Siehst nur wie kann ich dich gewinnen
Wie ich dich binden
Und nicht verliere
Hast Angst einfach zu sein

Realität ist scheiße

Bu Welch Problem hast du denn damit?
Frauen
Sexualität
Verdrängt und das war gut so
Watte gepackt
Leben ist kein Ponyhof
Den guten Glauben verloren
Und schon stöhnt es im Nachbarzimmer
Ich habe Angst
Was hast du denn gedacht
Leben ist zu hart
Das Leben ist hart
Flucht und Realität
Und sekundärer Krankheitsgewinn
Woran hast du denn gedacht

Und es gäbe eine schöne Welt
Gibt es aber nicht
Hat es vielleicht nie gegeben
Glaubst du noch an die Romantik
Und ich sehe es von neuer Sicht
Und von wo sah ich es vorher
Aufgeklärterweise
Neu aufgeklärt
Ein verficktes Leben lang
Vielleicht weil die Großstadt so ist
Flüchtigkeit
Die Welt krankt, wen wunderts?

Und so schlimm ist das alles nicht
Geht bloß zu tief zu Herzen

Donnerstag, 24. Juli 2014

Bei sich tragen

Und wo führt es hin?

Und wo soll das hinführen?
Bleib gesund
Zuviel der Gier, der Sucht

Was willst du lernen?
Was hast du verdient?
Sei doch einfach mal zufrieden

Willst dich verdient machen
Doch willst lernen
Nicht aber umzu

Kein Aber
Kein Wenn

Koryphäenkiller, scheiß Talent
Und einfach mal so stehen lassen
Das ist der Lauf
Die einfache Magie leben

Willst wissen wer du bist
Wer andere sind
Wie andere sehen

Kein Aber
Kein Wenn

Willst vergessen
Lass so stehen
Kein Kopf machen
Wirkt Wunder

Sollte kein Gefängnis
Keine Strafe sein
Du machst dicht
Hast Angst
Kannst dich nicht abgrenzen

Kannst dich nicht freuen
Freue dich
Du hast Glück
Das gilt es zu lernen

Du freust dich immer noch nicht
Immer noch nicht gelernt
Sondern abgehoben
Ganz normal eben
Du hast Glück

Siehe Gesundheit
Wo soll das hinführen
Ich habe etwas mehr Respekt kennengelernt
Achtung vor den anderen
Vor dem Leben
Vielleicht galt es das zu lernen
Ohne wenn und aber

Aber die anderen...
Ja, ich weiß

Mittwoch, 16. Juli 2014

Weggespült

Und es spülte mich immer wieder fort. Riss mich immer wieder weg. Riss immer wieder einen falschen Weg ein. Spülte fort, aber das muss nicht für immer so sein. Bleibt nicht für immer. War schon klar, dass es so ist wie es ist. War schon klar, das mit deinem Erfolg. Nichts anderes habe ich erwartet. Immer fest daran geglaubt. Fest daran gedacht. Nie daran gezweifelt. Und warum wurde es zum Problem? Eben weil eine Übermacht dasselbe behauptet hat. Klingt nicht logisch? Ist aber so. Andere behaupten genau dasselbe wie du und das wird zu deinem Problem. Klingt nicht logisch? Ist aber so. Hätte man sich das Fragen auch ersparen können. Das fortspülen auch sparen können. Da ist nie was neues dazugekommen. Das war alles schon da, war alles schon gedacht. Von mir selbst nichts anderes erwartet. Das war alles schon vorher in meinem Kopf und dann kamen bloß die Bestätigungen der Tatsachen, die immer klar waren und dann spülte es fort. Klingt absurd. Ist aber so. Das war immer klar, dass es so war. Wo liegt noch ein Problem? Eifersucht, Gender Studies und eben Sexualität. Die verdrängte Sexualität. Und dann kommt bloß hoch. Dann muss man aushalten, kommt es ins Bewusstsein. Einfach bloß Realität. Aber reden muss man da nicht drüber. Ich will nicht einmal darüber mehr schreiben. Schon zuviel darüber geredet. Macht die Wunde auch nicht besser, macht die Wunde nicht ganz. Stop. Wunden schließen. Wunden aushalten, weiter durchhalten und Narben wachsen lassen.
 
Und daher auch der Druck. Die Verlustangst und daher jetzt die Angst. Dabei hat sich gar nichts geändert. Du warst schon immer chronisch Schizophren. Wolltest und konntest es bloß nicht sehen. Aber neu ist auch diese Erkenntnis nicht. Das ist prinzipiell ein alter Hut. Alles schon mal ausgehalten und durchgehalten. Nervt eben doch bloß und ist wie Zahnschmerzen.
Daher der Druck, daher die Blockaden. Daher die großen Töne. Und eben der Aberglaube. Stop. Egal. Ist wie gehabt. Nichts Neues und das von Anfang an. Ist nie was neues hinzugekommen. War alles so geahnt. Und glücklich war ich vorher auch nicht. Vorher hatte ich auch Ängste und Zweifel, hatte ich auch Druck. Ja, es war schon immer chronisch und es fällt mir bloß eindeutiger auf.  

Pause

Dienstag, 15. Juli 2014

Das Spiel mit der Wut. Mangelerscheinung

Wütendes Kind und die Verletzung. Wütendes Kind und die Psychose. Wütendes Kind und der Mangel. An Liebe, an Schlaf, an Ernährung. Der Mangel und die Wut.

Wut bis zur Psychose. Wut und Schlaflosigkeit. Wut und Schmerz, Wut und scheiß egal. Wut und denken. Wut und Hass. Wut und Vererbung. Falscher stolz. Wut und die Milde der Reife. Wut und Ohnmacht und Angst und Panik. Wut und Angst vor der Angst. Wut und Wut nach der Wut. Wut und psychisch krank. Der Wutzirkel. Die Wut.

Die Wut und der Magen. Die Wut und die Erkenntnis der anderen. Die Wut und die Selbsterkenntnis. 'Die Wut und das weiterrennen. Die Wut und die Macht. Die Wut und die Angst vor der Psychose und der Mangel an Ernährung und des zuviel des Geistes. Die Wut und der Körper. Die Wut und die Zeit. Noch so viel Gelegenheit falsch wütend zu sein. Die Wut und der Druck. Die Wut und der Mangel am reifen Umgang damit. Der Erwachsene begrenzt das, der Erwachsene und reife. Der Erwachsene und das wütende Kind. Das Kind flippt aus. Der Erwachse und die Wut. Mal verliert man und mal gewinnen die anderen.

Der erwachsene und das innere Kind. Das wütende Kind. Aussitzen. Timmi ist wütend. Herr Elstner aber nicht. Das lässt sich wohl trennen, zum Teil. Der Erwachsene und sein inneres Kind. Das Kind ist wütend, den erwachsenen interessiert das nicht länger. Kennt man ja schon. Auch nichts neues. Der Erwachsene ist auch mal wütend, aber er kennt den Ausweg. Er kennt einen Umgang. Er findet einen Weg aus dem Zirkel.

Wer verliert schon gerne. 'Und die Wut geht wieder hoch. Kämpften doch auch andere mit ihrem inneren Kind. Und diese Kinder ärgern sich. Ärgern sich zur Psychose. Ärgern zur Schlaflosigkeit, Ohnmacht, Hysterie Wahn.

Die Dankbarkeit um Erkenntnisse



Aufwühlung und ein Leben lang

Die Aufwühlung, was tun mit der Aufwühlung. Früher rauchte man eine HB, heute zählen weiter viele Werbeideale. Aufwühlung und Abkühlung und man kann nicht schlafen, sogleich haben viele an Sexualität gedacht. Welch Erkenntnis, aber eine Erkenntnis. Ein Traum ist das nicht. Jedem sein bewusster Umgang damit. Mut zur Bewusstheit, zur scheinbaren Wahrheit. Ganz bewusst vergessen. Ganz bewusst im Vergessen. Es wühlt auf, ich pflege einen anderen Umgang damit. Die Geschlechter gibt es nicht, die Sexualität gibt es nicht und ich wäre froh, gäbe es einen anderen Weg. Gebe es die Form der Penetration gar nicht und Meinungen ändern sich, Angst, also falscher Weg. Aber das Bewusstsein. Ein scheiß auf das Bewusstsein und ein Scheiß auf einfach machen. Selbst selbstgemacht ohne Liebe is a fuk. Verfickte Realität und ich wühle auf. Wunden schließen nicht und so ist das Bewusstsein. Ist doch klar. Falscher Weg. Darüber spricht man nicht oder eben sollte man es mir überlassen. Egal was die anderen sagen und meinen und denken und fühlen. Und da ist immer die Angst zu verlieren, etwas zu verlieren, jemanden zu verlieren, einen Kampf, ein Spiel zu verlieren. Versagens und Verlustangst. Du machst dich selbst zur Wunde. Bist Wunde. Bleibst Privatmann. Was muss in dir vorgehen junger Mensch. Wo warst du denn unterwegs? Und es bleibt ein langer harter Weg. Warum du Angst hast? Weil du deinen Traum nicht verlieren willst, also bleib auch bei deinem Traum, bei deiner Traumarbeit. Die Angst kennt nur diesen Grund und sei froh, dass du noch diese Angst hast. Seiest froh. Die Angst ist dein Hirte, aber hüte dich besser. So weit solltest du sein, hüte sie im Griff, sei der Angst gewiss, bewusst, dass das ihr wahrer Grund ist. Die Angst und das verlieren. Die Angst und das versagen. Und du spielst nur gegen dich selbst. Keiner spielt mit, du spielst nur gegen dich bzw. hast schon mal verloren aber das meiste verlierst du gegen dich selbst. Stop. Kranker Weg.

Die Aufwühlung, wo bist du jetzt? Ists schon besser? Ja durchaus. Aufwühlung und Wut. Ich werde nervös unkonzentriert die Stimme klein, ich bin verwirrt. Ich bin falsch verbunden. Nicht bei mir. Komm mal runter, tauche wieder auf. Heidewitzka Herr Kapitän, da muss sich einer was bei gedacht haben und die 'Religion entsteht. Der Glaube und die Psychologie. Der Glaube und das Wunschträumen. Realität und die anderen. Ich bin nicht die anderen, aber sich ausschließen tue ich auch nicht. Da hat sich einer Gedanken gemacht. Sie ist klug, ist doch klar. Und das habe ich wieder verloren. Und ich schreibe nicht wieder fünf Seiten um es auf ein Unentschieden zu bringen.

Die Aufwühlung, Wut, Depression und falscher Weltschmerz. Am Arsch vorbei. Am Arsch vorbei, doch ein Argument ist das nicht, aber es wirkt Wunder. Am Arsch vorbei. Und das ist die Message des Tages. Der Aufwühlung erstmalige Lösung.

Am Arsch vorbei, egal. Und berührt morgen wieder und dann sage ich mir, entscheide ich: Geht mir am Arsch vorbei. Wirkt Wunder. Ganz normales Wunder. Am Arsch vorbei an den richtigen Stellen. Wie recht so manche haben. Ich werde ruhiger. Aufwühlung. Charlie Chaplin und seine Rede zum 70. Immerhin. RIP. Wut im Bauch. Wut im Herzen. Verloren, 'Verrannt, falscher Stolz. Korb. Und immer noch nicht so ganz gelernt. Ist einmal begriffen und zweimal. Wie recht du hast, wie recht so manche haben und ich hielt mich für so schlau und klug.

Jaja. Und eigentlich trial und error. Falscher Weg, denn du missgönnst wieder. Aufwühlung, Wut, Depression, Manie und Psychose. Mittelwegklassiker. Goldiges Schweigen und der Gentleman. Frei war das nie. Ich werde freier, war kein Genie. Mutig, ja, aber eben auch ganz schön verbohrt.

Nicht scheiße man. Aushalten man. Geht sowieso weiter, bei den anderen ja auch. Wutzirkel und der Stillstand. Nicht verloren, bloß intuitiv etwas etwas zuviel Wert auf falschen Stolz gelegt. Wem gehts nicht so. Geht jedem so. Jeder kommt mal ins Rudern. Muss im Umgang nicht so bleiben, doch den Stress kann man sich lassen. Man kann den Stress reduzieren, wenn oh Wunder und so Gott will. 'Will er ja auch. Wer meint es denn nicht gut. Ich gebe mal auf. Ich habe Zeit und wer hat schon ein Patentrezept. Aber den falschen Stolz, den kann ich dir ziehen. Gefällt mir doch selbst nicht so gut und Zack das ist Siegermentalität der weisen anderen, die auf ihrerm Weg sind. Muss nicht rennen, geht morgen weiter. Erkenntnis. Ruhe und Genuss, erstmal. Bis zur morgigen Wutwelle. Wutzirkel und das Trudeln und man meint es bloß gut.

Und ich bin falsch abgelenkt. Was war die Lösung? Am Arsch vorbei und alles wird gut. Its not the end. Wäre es das Ende, ist es nicht das Ende. Kapitel zu. Ich schließe erstmal so langsam mit heute ab.

Montag, 14. Juli 2014

Pizza ist fertig


Der Scherz und das Scherzen im Alleinsein. Das Scherzen und der Mangel an Kanälen. Der Scherz und das Ungleichgewicht. Der Scherz und das verrückte Huhn. Der Scherz und die Chronifizierung der Schizophrenen. Der Scherz und die Liebe. Der Scherz und der Keksbold. Der Scherz und das Gewicht. Der Scherz im Monolog. Der Scherz und die verfickte Sexualität. Der Scherz und die Gender. Der Scherz und der Mann ohne Eigenschaften. Der Scherz und der Wilhelm Busch seine Depression. Der Scherz und der Ernst und die Tragik. Der Scherz und der Umschlageffekt. Der Scherz und THC. Der Scherz und der Ernst. Der Scherz und das erwachsene Kind. Der Scherz und die Wut. Ich muss lachen bis ich kotze. Escapado. Der Scherz und die anderen. Der Scherz und das Missverständnis. Der Scherz und die radikale möchte gern Wahrheitsliebe. Der Scherz und die witzige Intelligenz. Der Scherz und Selbstironie, das fatale Ungleichgewicht. Ich löse mich auf. Gehe tief. Kenn mich aus und komme auch wieder hoch. Manchmal hätte ich nen wahrhaftigen Preis verdient. Alf, Paul Fusco. Scherzbold. Der Scherz und das Eigenlob. Der Scherz und der stolz. Für das meiste kann man nichts. Ist Veranlagung mit geboren. Und doch und doch. Kein Plan, mal schauen. Ein Weg. Eine Spiritualität und Lebensfreude. Bin nicht Buddha bin nicht Nietzsche. Bin Tim Andre. Und noch eine Runde. Eine Tortur muss es nicht mehr bleiben. Was und das Morgen, die Vergangenheit vergeht nie, ist ein Traum. Ich bin hier und jetzt da. Gegenwärtig auf dem Besserungsweg, doch gut erzogen. Etwas viel quer dabei gedacht. Finde die Worte. Bin konkret und ich bin froh wenn ich angekommen bin. Das Leben ist kein Aushalten und auch eher minütlich ein großer Spaß. Zuviel des Juhu und ich gebe Gas. Biege, lenke ein. Fahrwasser und Druck zur Konzentration und zur Leistung. Sinniere am Abend und ich hoffe das schöne, gute, richtige und liebe. Ich kenne dich gut und doch zuviel aufs falsche gehört. Im falschen geirrt doch man lernt im Labyrinth. Großes Los, große Kraft und mit dem Scherz fing es an.

Freitag, 11. Juli 2014

Who

Wie geht beobachten?
Reicht denn wahrnehmen nicht aus?

Wie verhalten sich die anderen?
Sie kochen doch auch bloß mit Wasser

Beobachte Junge, beobachte doch selbst und die anderen haben auch Stress
Sind auch viel alleine

Wahrnehmung und die anderen nehmen auch wahr
Und du hast immer bloß dich selbst gesehen
In deinem Film gelebt
Aber die anderen hast du nie gesehen
Wirklich? stimmt so auch nicht
Ich war bloß im falschen Fahrwasser

Wahrnehmen und beobachten kann ich auch
Interessierte mich bloß nicht ein Leben lang
Orientierungslos. Orientiere dich doch auch mal

Mittwoch, 9. Juli 2014

Lifelong

Was willste den ganzen Tag machen? Kannste nur arbeiten dran. Kannste nur den ganzen Tag weiter arbeiten. Irgendwas mit Talenten und Spaß wenn man ganz viel Glück hat. Aber einen Roman kriege ich da nicht zusammen. 
Und eben wieder falsches Gespräch geführt. Führe falsche Gespräche, sollte ich mal eine andere Richtung geben. Bin ja doch nur ich, der da was erwartet, aber auch ich erwarte nicht mehr. Man muss ja doch den ganzen Tag arbeiten, was machen. Den ganzen Tag. Bis man dann eben wieder einschläft und dann morgens aufwacht und dann geht das eben weiter. 


Also schreibbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbe ich und vertreibe mir die Zeit mit irgendwas, bis irgendwas passiert und ich arbeite weiter. Vielleicht kann ich ja doch irgendwann mal einen Roman schreiben, aber zaubern kann ich auch nicht. Konnte ich mal zaubern? Nein, wohl kaum, aber ich arbeite daran. Nein hexerei ist meine Arbeit nicht. 


Und gibt es da überhaupt noch Ängste? Die ZEit macht Angst. Heutzutage lebt man einfach zu lang. Leben andere zu lange, nein das Leben ist schon schön und so schreibe ich meine Gedanken ab und mir fällt ja doch nichts ein und Kaffee trinken war ich heute schon und mehr ist einfach nicht drin.
Habe auch schon für die Uni gelernt, habe auch schon ein paar Bilder gemacht, aber so richtig mit Ruhe und Konzentration geht eigentlich  nicht viel. Muss ich geerbt haben so von anderen, sehen andere doch immer so aus als gehe ihnen das einfach so von der Hand, aber nein, die haben sich das beigebracht, mussten sich da auch durchquälen. Was würdest du gerne den ganzen Tag machen, dein Leben lang? Und ich höre gerade Phil Collins. Was macht der eigentlich den ganzen Tag. Der komponiert und lernt Musikinstrumente und verliebt sich und all das der Liebe wegen. Mein Feuerzeug verlegt und musste gerade meine Zigarette mit Streichhölzern anzünden. Musste ich mich bücken für. Und jetzt ist die Zigarette auch schon wieder am Ende. 


Doch was nun? Habe noch einen entkoffeinierten Kaffee zu meiner Linken. Und heute Abend kommt das zweite Halbfinale. Gestern haben wa ja sieben zu eins gewonnen. Brasilien kann einfach nichts. Vor den Holländern muss man wohl mehr Angst haben. Aber wer weiß das schon, aber nein, Deutschland wird Weltmeister und ich bin froh um die Weltmeisterschaft. Endlich was zu gucken, endlich was im TV. Das schönste war die Vorrundenzeit. Die Vorrundenzeit war schon toll. Die hätte ich mir mal aufnehmen sollen, aber nein, das ist was ganz anderes und ich denke schon wieder zu  viel an meine Leser. Ich sollte mal ein Konzept verfolgen, was kann ich eigentlich wirklich oder was würde ich gerne können. Noch habe ich ja den Luxus überhaupt darüber nachdenken zu dürfen. Also kloppe ich noch weiter eine Seite. Aber ja, was mache ich den jetzt? Sind noch drei Stunden bis zum Halbfinale. Ist noch Zeit bis ins Bett zu gehen. UNd morgen gibt es wieder Frühstück und morgen gibt es wieder einen Tag und ich sage danke, dass ich im Sozialstaat lebe und das ist nun wirklich ernst gemeint. Hätte ich das mal gar nicht erwähnt. Ich brauch eigenes Geld und für eigenes Geld muss man eben lange für stricken und eben stricken können.

Predige nicht länger Wein

Nochmal ganz von vorne. Neuanfang. Neueingliedern.
Ich vergleiche nicht, aber kann jetzt sehen, dass alle nur mit Wasser kochen oder kann eben besser verstehen, was es heißt dass andere auch nur mit Wasser kochen oder kochen können.

Schlingensief das war mir einer. Der redetet immer von Liebe und dem Miteinander, aber eigentlich hat der auch nicht so viel davon verstanden und das kann ich seit gestern sehen. Und sehe es vielleicht weiter und gerade dieses verstehen ist ein schmerzhafter Prozess, es wächst etwas und alles was wächst muss keine Schmerzen bereiten, aber es bereitet weiter Schmerzen. Schlingensief das war mir einer. Der sah es doch selbst nicht mehr von der Pieke auf. Der war doch selbst schon wie ein Politiker abgehoben, der war doch selbst schon Privatpatient, wie man so sagt.
Klar, er hat was dafür getan, aber übers Ziel ist er dennoch geschossen. Ein Überflieger wie man sagt. Doch er klagte stets um Liebe und Miteinander, doch hat da selbst etwas nicht so ganz verstanden. Klar, hatte Schlingesief auch Schmerzen, doch er sah doch auch nicht mehr, was andere jeden Tag leisten müssen. Er sah nicht mehr, wie gut es ihn eigentlich traf.
Er sah nicht mehr, wie lange andere jeden Tag früh aufstehen mussten, sah nicht mehr, was es heißt dass ein Ottonormalverbraucher nicht sein Glück tragen darf. Schlingensief hatte viel Glück, er kam immer damit durch und das sogar erfolgreich.

Schlingensief der Idiot?! Ein Genie war er nicht. Doch er auch beschäftigte sich mit Genie, wie auch ich. Aber ich bin auch keines und was soll das auch schon sein? Genie der Wissenschaft bin ich nie geworden. Ich halte es da dann auch eher mit Schlingensief, der der schaffende Künstler war, aber auch Spiritueller. Gerade die Spirituellen halten sich ja für Genies. Gerade hier wird gepredigt, sich nicht über andere zu stellen und sich nicht zu vergleichen, doch gerade diese "Genies" haben ein Problem damit. Sie heben ab und wie schon gesagt, der Schlingensief der ist mir einer. Denn er sieht wie ich nicht mehr, was es heißt Struktur zu haben. Er sah nicht mehr, was das Schicksal der Struktur eigentlich ist und bedeutet. Das gefangen sein in der Struktur und sich damit zufrieden zu geben.

Und so neigen ja doch so viele dazu sich mit der Struktur zu arrangieren und das werde auch ich selbst jetzt tun müssen, denn anders komme ich wohl nicht mehr durch und an. Und so toll ist es auch nicht sich strukturlos selbstverwirklicht zu haben. Bedeutet ja doch auch ebenso weiterhin in Leben in Schmerzen. Doch wohl dem der damit erfolgreich ist und davon was er aus seiner eigenen Struktur heraus schafft, leben kann, seine Miete zahlen kann, seine Krankenkasse zahlen kann, seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Wohl dem und selbst dann bleibt es immer hart. Gerade die unbefristete Zeitstruktur des Künstlers kann ihm sein Unheil sein. So wird die nächste anbrechende Stunde immer zu der Härtesten und davon hat es am Tag mindestens 14. Und kommt dann noch Pech hinzu, zum Beispiel, dass der feine Herr nicht schlafen kann, kann es krankhaft werden.

Dann landet der kranke Mensch vielleicht in der Psychiatrie und dann lernt er das was jeder Mensch lernen muss, nämlich sich anzupassen und sich zu vergleichen. Zu schauen, wo man eigentlich ist und was man im Leben eigentlich tun sollte. Da geht es dann nicht mehr um ein scheiß Herz oder einer Ideologie eines Miteinanders. Gerade die Psychiatrie wird es dir dann zeigen, was es heißt in Struktur zu gehen. Wie es sich anfühlt im Fahrwasser der Struktur zu sein. Und dann muss ein Schlingensief sehen, wie sehr er sich eigentilch über andere stellte. Muss der feine Herr sehen, dass er sich ganz schön nach oben verglich und für die unteren kämpfte und dann erkennt es der Schlingensief aber wieder nicht, er macht weiter. Und bevor er es wirklich lernte, wurde er vom Planeten genommen, doch einen strafenden Gott gab es nie und wird es auch niemals geben, denn Gott liebt jeden Menschen. Warum sollte er hier seine Finger im Spiel haben? Der Gott den ich liebe nimmt keinen vom Planeten.

Aber warum passiert dann dieses und jenes schreckliche? Ich weiß es nicht und wer weiß das schon genau. Einen Grund mag es immer geben, doch Gründe wachsen nach. Ursachen wachsen nach. Finde ich eine Ursache, wachsen drei nach, am besten ich suche gar nicht danach und passe mich endlich an und koche auch endlich Wasser und predige nicht länger Wein.

Du bist in Köln, bist noch Student. Zieh mal durch den Kram, mach das doch mal konzentriert zu Ende, was glaubst du wer du bist und fertig machen musst du dich jetzt auch nicht. Du bist der, der du wirst und das im Wandel. Das wird schon und stelle keine dummen Fragen mehr an die Zukunft, so als wäre jedes Lebewesen ein Orakel. Du selbst bist doch auch kein Orakel oder willst nicht als solches gesehen werden. Wäre ja noch schön-schlimmer, nein, das muss echt mal aufhören und ich hoffe ich habe dazu gelernt. Ich hoffe ich nehme mir mal was zu Herzen, immer weiter zu Herzen.


Du lebst immer noch in Köln und bist nicht allein auf dieser Welt, da gibt es immer was worauf es Rücksicht zu nehmen gilt, aber es auch ein Zuviel an Rücksicht gibt. Wie soll man sonst je zu was kommen. Ich bin kein Mönch, kein Prediger, kein Pfarrer. Und so wartet jetzt der Abwasch auf mich, denn gesaugt habe ich schon. Und was dann? Mach doch erstmal den Abwasch und siehe was danach passiert, vielleicht hat sich oh Wunder, danach etwas verändert.
Allerdings ist das Wasser das ich zum Abwasch einließ im Moment noch zu heiß. Ich muss warten bis es sich abgekühlt hat. Oder ich schütte kaltes hinterher. Oder ich nutze die ZEit der Abkühlung und des schlechten Wetters dazu, dass ich hier weiter diesen Text schreibe. Meine Gedanken abschreibe und eigetnlich aber am liebsten aus meinem Trauma heraus wäre.

Eigetnlich am liebsten aus meinem Trauma heraus wäre. Denn so wie es ist, steht es niemals still und ich komme nicht auf meine eigenen Lösungen. Klage und frage andere nach einer Antwort auf meine Fragen, nach meinem Weg, dabei habe ich eigentlich selbst meine beste Lösung. Frage nicht danach, denn du hast selbst deine beste Lösung. UNd verurteile dich nicht. Verurteile auch andere nicht, dass es mal anders war. Verurteile die dummen Antworten der anderen nicht, sind es doch die besten Lösungen der anderen und kein Allgemeinrezept. Entlocke nur die selbst die Antworten. Wovor hast du Angst? Das du was nicht schaffst? Das du vor lauter Störung dich nicht konzentrierst und ich merke ich schreibe hier den falschen Text, denn ich frage meine Leser nach Antworten und nicht mich selbst. Also kann ich eher von Antworten schreiben, als von den Fragen.

Das Trauma zum stillstand bringen. Meine feste Brille und doch auch keine Angst vor Veränderungen. Meine besten Antworten verändern sich auch. Und es sollte besser werden und nicht schlechter. Warum sollten beste Antworten dann schlechtere werden. Dann sind es ja keine besten Antworten mehr. Stell mir nicht so schlaue Fragen. Die bringen mich ins Wanken und dann habe ich dieselben Probleme wie du. Lass das mal. Stell mir nicht Fragen. Oh, doch ich stelle dir Fragen und du sollst sie beantworten, aber das heißt nicht, dass man sich nun schlaue Fragen ausdenken sollte. Wozu schlaue Fragen ausdenken? Siehst du hier jemanden, der deine Fragen beurteilt und dir dann danach ein Zeugnis ausstellt? Du musst nichts beweisen. Du musst deine besten eigenen Antworten wiederfinden und diese absichern und zu noch besseren Antworten werden lassen. Aber du hast Angst dass sie alles über den Haufen werfen und das deine Antworten nicht aufeinander aufbauen.

Scheint als bräuchtest du mehr Ruhe. Aber die Ruhe erträgst du kaum. Willst ja doch wieder auf die Straße oder in ein Café, dabei sind diese Cafézeiten längst vorbei. Es steht etwas anderes an in deinem Leben und davor läufst du weg. So stereotyp es auch klingen mag, davor rennst du weg und stellst dich deiner Aufgabe nicht. Gehst nicht den Weg, der eigentlich dran wäre. Wieder gehst du den falschen Widerstand. Willst ja doch wieder Überflieger sein. Willst ja doch wieder auf die Suche gehen, dabei gibt es längst nichts mehr zu suchen

Sonntag, 6. Juli 2014

Frage nicht, wie sich dies Rätsel wird entfalten

Klage nicht von Rumi

Klage nicht, daß du in Fesseln seist geschlagen.
Klage nicht, daß du der Erde Joch mußt tragen.
Klage nicht, die weite Welt sei ein Gefängnis;
zum Gefängnis machen sie nur deine Klagen.
Frage nicht, wie sich dies Rätsel wird entfalten;
schön entfalten wird sich’s ohne deine Fragen.
Sage nicht, die Liebe habe dich verlassen,
wen hat Liebe je verlassen? Kannst du’s sagen?
Zage nicht, wenn dich der grimme Tod will schrecken;
er erliegt dem, der ihn antritt ohne Zagen.
Jage nicht das flücht’ge Reh des Weltgenusses!
Denn es wird ein Leu und wird den Jäger jagen.
Schlage nicht dich selbst in Fesseln, Herz, so wirst du
klagen nicht, daß du in Fesseln seist geschlagen.

Samstag, 5. Juli 2014

Sich verlieren und die Kehrseiten der schönen Verlustängste

Spiegelschrifttraum und Sehnsucht nach Eins

Rumi und Grönemeyer

Und unbehaust isoliert
Das Leben und was dazu gehört
Unbewohnt
Grönemeyer kenn ich gut

Und was hast du auch erwartet?
Ist es deine Lernaufgabe
Laufe nicht mehr fort
Versprichst du mir das?

Lauf mir nicht mehr fort
Lernaufgabe

Rumi

Bald bin ich licht, bald bin ich trüb,
bald hart, bald weich, dann bös, dann gut.
Bin Sonn und Vogel, Staub und Wind,
so Mond als Kerze, so Strom wie Glut,
bin arger Geist, bin Engelkind -
Alles, alles ist gut.

Stelle keine Fragen an die Zukunft, denn die Zukunft kennst auch du nicht. Wer kennt die schon?

Und ich lebe heute, lebe hier, lebe jetzt. So gut es eben geht und immer wieder treibe ich ab und sehne mich. Und immer wieder trenne ich mich und immer wieder tut es weh. Ich sehe, ich rieche, ich fühle das Leben. Ich lerne getrennt zu sein. Und immer noch sehne ich mich hin und wieder mal.  Vergessen will auch ich nicht. 

Ich mache keine großen Pläne und manchmal lebe ich noch meinen Traum. Und dann weiß ich auch, dass ich wieder abgedriftet bin und ich will mich darüber nicht ärgern und Angst machen soll es auch nicht. Ich lebe damit, mal etwas besser, mal etwas weniger gut. 

Stelle keine Fragen an die Zukunft und das erst recht nicht an andere. Du verhagelst dir bloß die Zukunft. Ich warte deswegen auch nicht ab, sondern ich lerne mir in Ruhe die Zeit zu gestalten, ich habe Zeit und das will ich lernen. Das ich endlcih mal Zeit habe. Und das fühlt sich richtig und gut an, also was soll falsch daran sein. Ich bin ja kein Faulpelz.

Freitag, 4. Juli 2014

Behaust

Und nicht einmal meine Mutter könnte das erfüllen
Nicht einmal mein Sohn wäre ständig bei mir
Und wir leben weiter, getrennt
Und jeder für sich allein
Das Leben kann so schön damit sein
Wir haben Worte, den Geist
Und jeder kommt mal zur Ruh

Und jeder kommt mal zur Ruh
Lass dir die Zeit, komme an
In dir, da wo du bist
Und wie kommunizieren wir dann?
Wie reden wir?
Und geht es ums reden?

Sehnsucht. Wonach?
Nostalgik, Romantik. Ein Nest und zu Hause
Wir waren uns so nah. Das sei gewiss
Das Gestern in Distanz
Das Gestern ein Traum

Verhagel dir nicht die Zukunft
Schick dich anders an
Ich und mein Herz
Mein Herz und meine beste Familie, Freunde
Mein behaustes Herz und die Liebe

Rumi

Du hast eine Aufgabe zu erfüllen. Du magst tun was du willst, magst hunderte von Plänen verwirklichen, magst ohne Unterbrechung tätig sein – wenn du aber diese eine Aufgabe nicht erfüllst, wird alle deine Zeit vergeudet sein.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Kontakt

tim.a.elstner(at)gmail.com