Dienstag, 31. Juli 2012

Geht nix.

Ich war in Bünde. Da geht nix.
Ich war in Bielefeld. Da geht nix.
Ich war in Köln. Da geht nix.
Ich war in Hamburg. Da geht nix.
Ich war in Berlin. Da geht nix.
Ich war in London. Da geht nix.
Ich war in New York. Da geht nix.
Ich war auf der Welt. Da geht nix.

Sonntag, 29. Juli 2012

Und wir schauen uns nur vor den Kopf. Das war schon immer so. Was für eine Erkenntnis. Nur war es seit Kindertagen so, dass man meinte, sie kennen deine innere Stimme, deine innere Logik. Und es ist nicht so, dass ich etwas zu verbergen hätte. Ganz im Gegenteil. Aber wie schön ist die Erkenntnis, dass man mich gar nicht wirklich kennt?! Es ist auch etwas einsam, aber das war mein Leben lang schon so. Es gibt auch Freiheit, denn auch anderen schaue ich nur vor den Kopf. Ich kenne die anderen auch nicht. Aber da sind noch Menschen im Leben, die zu nah sind, die dir in den Kopf, die dir zu Kopf gestiegen sind. Sowieso sind sie nicht in dir, aber sie meinen dich in und auswendig zu kennen und das nervt. Sie müssen gehen. Ich will mein eigener Herr sein. Niemand kennt mich wirklich und das soll auch so bleiben. Ich will selbst nicht länger Rücksicht auf Abgründe der Anderen nehmen. Klar, man wird irgendwie freundlich bleiben, aber ich will mich nicht länger von potentiellen Abgründen und Psychosen der Anderen einschränken lassen. Deswegen muss ich auch nicht auf die Kacke hauen, deswegen muss ich nicht rücksichtslos sein, aber ich kann zum Beispiel anfangen zu lügen, denn sowieso lüge ich immer, denn sowieso kennt mich niemand und das soll auch so bleiben, jetzt erst Recht. 
Wir schauen uns nur vor den Kopf und das ist meine Entschuldigung, meine Rechtfertigung, die ich damals nicht gesehen habe. Zuviel Rücksicht genommen auf etwas, das wahrscheinlich sowieso nicht zu trifft. Ich kenne dich nicht und ich höre nur deine Stimme, deine Psychologie und ich muss dich bestimmt auch mal verletzen, aber ich kann keine Rücksicht auf Psychosen nehmen. Das Leben funktioniert nicht durch diese Brille. Ich grenze mich ab, denn wir schauen uns beide nur vor den Kopf. Ich grenze mich ab, kann machen was ich will. Ich verstehe dich, aber ich kann mich auch irren, denn wir schauen uns nur vor den Kopf. Wenn wir rummachen, dann machen wir rum, eben nur weil wir Bock drauf haben, weil es schön ist. Mehr ist das nicht, mehr will ich nicht. Ich kann nur ahnen wie du dich fühlst, aber ich kann keine Rücksicht auf Psychosen nehmen. Wenn ich gehen will, dann will ich gehen und du darfst mich nicht daran hindern. Wir hatten keinen Deal, es hat sich einfach so ergeben. Mehr ist das nicht. Du siehst gut aus, aber mehr ist das nicht für mich. Dein Innerstes kenne ich gar nicht, dein Innerstes ist sowieso immer nur Täuschung. Ich kann es mir nicht anziehen. Ich kann mich darin sowieso nur verirren. Ich kann dir nur vor den Kopf schauen, deine Gefühle musst du selbst im Griff haben, du musst auf dich selbst aufpassen und was ist schon dabei ein bisschen rumzumachen, ein bisschen zu ficken? Was ist schon dabei, mehr ist das nicht. Ich muss jetzt gehen, mehr will ich nicht. Du kennst mich nicht, ich kenne dich nicht. Wir schauen uns nur vor den Kopf und dein Kopf sieht gut aus..



Samstag, 28. Juli 2012

Es soll auch so sein, dass du unwiderstehlich bist

Dass es glänzt, dass du glänzt
Dass es der Himmel ist
Nur du hast nein gesagt
Andere sagen nein
Ein Scheiß auf die anderen
Will meine eigenen Lösungen
Deswegen müssen andere gehen
Weg von den anderen
Das eigene Ding drehen
Sich besser fühlen
Sein eigenes Glück machen
Eigenes Leben führen
Eigenfürsorge
Eigenleben
Eigenbrötler
Ich mache es selbst
Redet mir nicht rein
Genug ist genug
Ich muss gehen
Mein Ding drehen
Ihr müsst gehen
Muss mich konzentrieren
Mein eigenes Leben kontrollieren

Donnerstag, 26. Juli 2012

Lerne um Liebe, lerne um Freundschaft

Zwei Jahre nicht gesehen, dass es Freundschaft war. Konnte ich mich nicht zurückhalten. Musste ich mich aufregen, musste ich mich verletzen. Konnte ich es nicht mit mir ausmachen. Den Korb dann doch nicht akzeptieren. Irgendwie auch gar nicht verstehen. Gar nicht realisieren. Habe zwei Jahre gebraucht und brauche immer noch Anläufe. Anläufe und dann irgendwie in Liebe und Freundschaft akzeptieren. Auch verzeihen. Auch verstehen. Auch wieder sehen. Nicht mehr blind sein. Wieder für mich sein. Für mich getrennt sein. Nicht mehr verliebt sein, nicht mehr gekränkt sein. Nicht mehr blinde Enttäuschung. Nicht mehr blind Wut, sondern in meiner eigenen zurückgebliebenen Freundschaft. Ich habe geliebt. Lerne um Liebe, lerne um Freundschaft.

Mittwoch, 25. Juli 2012

Keep ya head up

Dich selbst zu lieben mit deiner Vergangenheit. Nur wegen deiner Vergangenheit. Die Leute sehen deine Vergangenheit nicht, sehen nur das Schlechte, sehen auch mal was Gutes, aber das interessiert dann doch nicht. Interessieren sie sich ja dann doch für ihre Vergangenheit, für ihre Projektion. Aber das was du in Vergangenheit durchgemacht hast, ausgehalten hast, geleistet hast, an Schmerzen gehabt hast. Das sieht keiner, doch ist es dein Wunsch. Vielleicht eine Sehnsucht nach Gott, dem Allwissenden, diesem deinen Gott der alles wie in einem Film aufzeichnet, dieser deine Gott, der Buch führt, der Statistiken aufstellt. Der die Energie sieht, der deine Kraft sieht, der wirklich das Schwere sieht, der das eigentliche Unmögliche sieht. Das ist dein Wunsch, dass das einer sieht, aber es sieht keiner. Was wirklich gesehen wird ist bullshit, aber du weißt, dass nur der bullshit gesehen wird und das kotzt dich an. Da nutz auch kein Kämpfen, da nutzt nur sich selbst zu lieben. Wird kein anderer für dich übernehmen oder willst du das etwa? Du musst, du solltest und du willst es eigentlich auch selbst. Nur stets zu lange gewartet. Vielleicht hat jeder irgendwann das Glück, sich selbst zu lieben und wenn er vom Schicksal einen Arschtritt, von Gott einen Arschtritt bekommt, denn erstmal musst du schön auf Gott scheißen, um dann doch wieder zu ihm zu finden, zu kommen. Aber erstmal schön am Arsch lecken. Kiss my ass and we will kiss. So ist das mit dem Erfolg, so ist das mit Menschen, so ist das mit Frauen, so ist das mit Gott, so ist das mit dem Schicksal. Erstmal schön am Arsch lecken, ich mach mein Ding, relativ rücksichtslos eben genau das was mir gut tut. Um dann doch wieder der Alte zu werden. So ist das mit Prozessen, Entwicklungen, Lernen, mit Wachstumsschmerzen, mit der Reife, mit dem Erwachsen werden. Das Kind ist Gott. Dann am Arsch lecken und dann wieder zurückkehren, aufrichtig. 


Eigelsteinviertel
Siehst nur die Fehler, den Ärger, das was du meinst, was sie sehen. Und dann aufeinmal das was Gott sieht und dann ist es wieder schön, doch Gott wird nicht kommen. Siehst nur die Scheiße, hältst dich für scheiße. Kritisierst, siehst nur die Fehler und findest keinen Frieden damit, weil du dich selbst damit nicht lieben kannst. Und dann willst du alles perfekt machen um dich für die Vergangenheit leichter lieben zu können. Ist menschlich, wer tut das nicht. Aber zu oft mal drauf geschissen. Schlechte Bilder hinterlassen und dann wunderst du dich, dass man dich nicht liebt, dass auch du selbst dich nicht liebst. Handelst zwar logisch, aber sie hat es nicht gesehen. Schlecht geworben, schlecht verkauft. Aufs Unsichtbare gesetzt, auf Kraft und Energie, doch gesehen hat sie es nicht. In Vergangenheit, haben sich manche schon viel früher, viel besser angestellt. Da hilft keine Rechtfertigung, keine Diskussion. Ist scheiße gelaufen. .Shit happens.


Sind es die Selbstzweifel, die dich hadern lassen, nicht leben lassen. Die dich daran hindern, es dir gut gehen zu lassen, dein Scheiß Ding zu machen. Irgendwas steht immer im Weg und meistens führst es dazu oder rührt es daher, dass du dich selbst nicht liebst. Irgendwas steht immer im Weg, lässt dich hadern, lässt dich Zweifeln und es dreht sich im Kreis.
Bin ich nicht cool genug? Rocke ich nicht genug, feier ich nicht hart genug, bin ich nicht deep genug, bin ich nicht leicht genug, nicht einfach, bin ich auf den Kopf gefallen, bin ich ganz anders? Und eigentlich nerven nur deine Zweifel, nervt es dass du aus den Zweifeln, die du hattest, weitere Zweifel machst. Nervt es dass du nicht einfach lebst, dass du dich nicht liebst. Es stört, dass du haderst, dass du zweifelst, dass du analysierst.
Es gibt keinen Grund zu zweifeln, keinen Grund zu hadern. Solltest machen, solltest tun, wie es dir gefällt, was dir gut tut, dir was Gutes tun. Auf den Rest geschissen. Leben wie es dir gefällt ohne Rücksicht auf Verluste.
Ja, logisch, für die Vergangenheit ist es zu spät. Eben da gestört gelebt, eben da gehadert, eben da im Zweifel. Für die Vergangenheit ist es zu spät und die Chancen kommen nicht zurück. Ja, logisch, man lernt aus der Vergangenheit. Sollte ändern, sollte leben, sollten ohne Zweifel sein, sollte einfach machen, sein Ding machen, Rocken oder weiß der Geier. Suche dir selbst die passenden Worten. Lebe wie es dir gefällt. Relativ rücksichtslos. Oh mein Gott, es dreht sich wieder im Kreis. Lebe wie es dir gefällt. Kein Grund, sich zu verbiegen, kein Grund in die Knie zu gehen, kein Grund sich Krumm zu machen. Lebe unabhängig frei, wie es dir gefällt. Kümmer dich um dich selbst, sorge für dich selbst, genieße dein Leben.
Die Vergangenheit ist ein Arschloch, ständig leben in der Vergangenheit, ständiger Ärger mit der Vergangenheit, ständig versaut sie den Genuss, ständig lässt sie hadern. Es dreht sich im Kreis, verbraucht zuviel Energie, nimmt das Leben. Scheiß Grübelei, sie dreht sich im Kreis. Abhaken. Keine Chance kommt zurück. Abhaken. Du hast mich nie gekannt. Auch du hast mich nie gesehen, auch du hast mich nie verstanden. Ja, ich haderte. War nicht ich selbst. War nicht zufrieden. Schlaues Mädchen. Gut erkannt. Scheiße gelaufen, falsch gelaufen, schief gelaufen.
Wie liebe ich mich mit meiner Vergangenheit. Damit, dass ich damals haderte, damit dass die Chance nicht zurück kommt? Leben in absoluter Lähmung, Verharrung, im Hadern, im absoluten Zweifel, in der absoluten Störung. Scheiße gelaufen, nichts kommt zurück.

Jeder hadert mal, jeder hat mal Zweifel, jeder kennt den Scheiß. Jeder muss sich lieben lernen. Sei froh dass du da durch bist. Sei froh, dass du es besser schaffst. Sei froh, dass du die Kurve genommen hast. Sei froh, dass du dein Prinzip gecheckt hast, sei froh, dass du jetzt dein Ding machst. Sei froh, dass du schneller aufstehst, sei froh, dass du schneller wieder findest, sei froh, dass du es wieder in der Hand hast. Schätzelein, sei froh, sei dankbar. Ja, du bist so schlau und es ist auch so sehr einfach. Sein Ding zu machen, Frieden zu machen mit seinem Scheiß. Sei froh Schätzelein. Du hast es drauf. Schön in mich reingeschaut und du hast es ja auch nur gut gemeint. Schöne Scheiße. Schön dass du deinen Frieden machen konntest. Schön dass du begriffen hast. Aber das wichtigste bleibt ja auch, dass man sich selbst der wichtigste bleibt. Das man sich selbst sieht, an sich denkt, sein Ding macht, seinen Scheiß macht. Unabhängig lebt, selbständig lebt, frei lebt. Nicht nachtrauert. Sich selbst was Gutes tut, sich um sich selbst kümmert, auf sich selbst konzentriert. Das ist schon schwierig genug. Da müssen andere eben anstehen. Lass es dir gut gehen mein Schatz. Aber du weißt ja, wie es geht. Wer weiß das nicht. Ein Kinderspiel.

Dienstag, 24. Juli 2012

Die Angst ohne dich nicht leben zu können

Es ist immer die Angst dich zu verlieren
Würde dich am liebsten besitzen
Eifersucht, Selbstzweifel
Keine Achtung, Einsamkeit
Die Angst vorm Alleinsein
Sich selbst dir nicht genug zu fühlen
Du mich verlässt
Angst betrogen zu werden
Enttäuscht zu werden
Dass du mich dir nicht liebenswert findest
Dass du nicht weißt, was Liebe ist
Ich dir nicht vertrauen kann
Eifersucht frisst Magen auf
Habe Angst, dass du nicht zurück kehrst
Will stark werden gegen Eifersucht
Mich dir begehrenswert fühlen
Dass du Bock auf mich hast
Dass du unsere kleine Familie willst
Du selbst nicht verlieren willst
Nicht enttäuschen willst
Ich will niemals kontrollieren
Weil ich weiß, was wir einander haben
Will ich kämpfen
Egal was andere von dir sagen

Montag, 23. Juli 2012

Schicksalhaderei



Steht etwas im Weg. Dreht es sich im Kreis. Wirst dizzy. Wirst Irre. Grübelei. Raserei. Wut. Ärger. In die Luft gehen. Dreht es sich nach unten, dreht es sich nach oben. Man findet sich selten friedlich. Kommt selten an. Schaut dir niemand in den Kopf. Kann dich niemand fixieren. Eigentlich bist du frei, doch geht es nun um sowas wie einen geraden Weg. Keine Zeit mehr. Wirst reif, musst erwachsen werden. Sowas wie Verantwortung und Fürsorge für dein Leben übernehmen. Geht jedem mal so, muss jeder mal durch, muss jeder immer wieder mal aushalten. Steht etwas im Weg. Dreht sich etwas. Wiederholt sich etwas. Ist immer derselbe Stein. Irgendwie eine Schicksalshürde. Ein Abgrund. Ein Wald, ein Irrgarten. Kannst nur dir selbst die Hand reichen. Niemand kann die Kindheit retten, niemand findet das Paradies. No way out. Blockade, Lähmung, nichts geht mehr. Also komm da raus. Bleibe bei dir. Sei dein Jojo, dass immer wieder zu dir zurückkehrt. Finde dich, komme an. Selbst ist der Mann und die Frau auch.





Masochist

Wie wird das Wetter? Bist kein Kind mehr. Wetter und Stimmungen wiederholen sich. Nimm morgen mal deinen Regenschirm mit. Wenn du für morgen schon heute Regen riechst. Irgendwie immer etwas besser vorbereitet sein. Nicht mehr so tief fallen. Auch nicht so hoch fallen. Bist doch kein kleines Kind mehr. Du solltest dich und dein ganz eigenes Wetter besser kennengelernt haben. Werde dein Fels im eigenen Wetter. Gehe mit deinem Wetter um, deiner Naturgewalt. Schütze dich und genieß auch mal dein Wetter. Ist ja nicht immer Hochsommer, ist ja nicht immer Unwetter. Vielleicht gibt es auch keine Unwetter mehr, wenn du dein bester Metereologe wirst.



Donnerstag, 19. Juli 2012

Ich will es dir klar machen

Der Zug wartet nicht, wenn du zu spät kommst
Egal wer du bist
Ich habe Nein gesagt
Egal wer du bist
Ende Extrawurst
Egal wie interessant du bist
Egal wie du aussiehst
Der Zug ist abgefahren
Egal wie schön, egal wie schlau
Egal wie interessant du bist

Du bist nicht zu früh gekommen
Bist nicht zu spät gekommen
Da war kein Zug
War nur Illusion
Und die Illusion hat Nein gesagt
So will ich es dir klar machen
Kapier es mal
Und der echte Zug ist eine Hure

Dienstag, 17. Juli 2012

Show your tits






Du lebst dich aus, lebst dich mutig aus. Frei, schrankenlos, selbstvertraut. Nicht in dich gekehrt. Gibst Gas und da müssen auch mal die Titten her. Dich auslebend, einfach machend. Etwas rücksichtslos, aber so wird Karriere, so werden Kinder gemacht. Etwas aggressiv mein Mädchen, deine Lust, deine Kontrolle im Kontrollverlust, weil du einfach machst. 
Lebst deine Art, deine Gefühle aus. Temperament. Deine Gefühle auf der Haut, nach außen. Einfach gemacht, nicht nachgedacht. 
Ich igel mich ein, du kehrst dich aus, lebst dich aus, rockst und da spielt man auch mal an den Titten. Ohne tiefere Bedeutung. Sind nur Titten. 
Immerhin lebst du dich aus, uneingeschränkt, hemmungslos. Aber schießt übers Ziel hinaus.

Schmerz vorm Kopf



livin' a lie to be selfman


Montag, 16. Juli 2012

Samstag, 14. Juli 2012

Brille der Freundschaft

Und dann passt das auch und wieder

Keine Aufhängung im System
Brille der Freundschaft

Verziehen

Weil ich Zweifel hatte, hadere ich heute

Weil es gestern so war
Unveränderlich
Keine zweite Chance
Zuviel drüber nachgedacht
Gegrübelt
Nicht einfach gemacht

Angst vor Verurteilung
Angst vorm Alleinsein
Vorm verlassen werden
Vorm Verlieren

In Abhängigkeit
In Demut

Wollte kein Typ sein
Kein Bild, keine Klasse, kein Schema

Bin nicht gegangen
Eingeigelt
Wollte nichts falsch machen
Habe nichts stehen gelassen
Wollte korrigieren
Bin in die Knie gegangen

Konnte es nicht locker sehen
Nicht frei, nicht stark
Dir das absolute Gewicht gegeben
Mich selbst verurteilt
Ins dunkle, hässlichste Licht gepackt

Stillstand und nur noch gegrübelt
Analysiert
In Fantasie und in Regel fehlinterpretiert
Die Zeit geht weiter
Und ich konnte nicht akzeptieren

Deine Stimme, deine Worte, dein Verhalten
Riss im Herz
Weils nicht mehr weiter ging
Hin und her wälzte
Fand keinen Umgang

Alles nur Freundschaft
Alles ohne Wert
Schall und Rauch
Bedeutungslos
Aber wir waren keine Freunde

Jedes Wort ein Riss
Jedes Wort nur Freundschaft
Jedes Wort missinterpretiert
Alles nur Freundschaft
Ich hing zuviel an deinen Ohren

Alles nur Freundschaft
Lass uns ein Eis essen gehen
Alles nur Freundschaft
Dann tuts auch nicht weh
Alles nur Freundschaft
Kannst du das sehen?
Dann ist es leichter
Alles nur Freundschaft
Keine Verurteilung, kein System
Alles bloß Freundschaft
Das die Trennung und das die Verbundenheit
Freundschaftlicher Art
Bloß Irrtum, Täuschung, Illusion
Bloß Freundschaft
So wie beste Freunde
So wie kleine enge Kinder
Sandkasten
Einmalige Freundschaft, kurze Liebelei
Weit voneinander entfernt, getrennt
Das ist die Trennung und die Verbindung
Halte das klar
Das ist die Trennung
Verbindung
Und einfache Verurteilung
Freundschaftliche Verbindung
Klare damalige Fernbeziehung
Einfache Freundschaft
Gut verstanden
Und doch so weit entfernt
Denn für mich waren wir ein Liebespaar

Bloß Freundschaft
Eine simple Brille der Freundschaft

Freitag, 13. Juli 2012

Unter allen Umständen


Auf jeden Fall. Bedingungslos. Egal was auch war, egal was auch kommt. Schwer zu lernen. Schwer vorzustellen. Viele Schmerzen. Muss man lernen. Habe ich das? Auf jeden Fall. Bedingungslos. 
Ich sehe dich nie wieder. Ich habe gelernt. Egal was du tust. Bedingungslos. Stelle ich keine Forderungen. Halte ich alles aus. Egal was. Es wird gut sein. Werde nicht erschüttert sein, werde nicht länger verletzt sein. Was auch immer passiert, was auch immer du tust. Es ist. 
Schwer zu verstehen gewesen. Allein das Wort: bedingungslos. Nie verstanden und es ist ein harter Weg, vielleicht ein ewiger Weg. Bedingungslos. Was auch immer ist. Ich werde es irgendwie verstehen.

Donnerstag, 12. Juli 2012

Dein Zweifel

Im Zweifel macht man wohl sowas wie du. Hat keinen Sinn. Einfach so im Affekt. Hast du Probleme. Vielleicht der Körper nicht perfekt, auch seine Gangart. Frauenprobleme. Nur bin ich Opfer deines Zweifels, deines Problems. Ich wollte nicht wie du damit spielen. Für mich war es ernst. Und deswegen wollte ich dich küssen und nicht unsittlich berühren. Nicht so behandeln, wie du es erwartest, für dein Spiel, deinen Zweifel brauchst. Warum? Weil ich dich geliebt habe. Aber kannst du auch meinen Zweifel, meinen Schmerz verstehen? Nein, das kannst du nicht, denn wir alle können uns nur selbst in unseren Problemen sehen. Ich sehe dich nie wieder, kann dich niemals mehr wachrütteln, nichts mehr klar stellen. Nichts mehr fragen, nichts mehr antworten. Dich nie wieder sehen, stinknormalisieren.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Will mir nichts mehr vorstellen

Ich will nicht mehr an dich denken. Will irgendwie ein Ende finden. Ein Stop. Mir nicht mehr die Qualen antun. Ich will da irgendwie raus. Ich will irgendwas durchbrechen, aber ich weiß nicht wie, ich weiß nicht was. Einfach nur Ruhe, einfach nur Entspannung. Einfach nur wieder klar kommen. Hier und Jetzt leben. Dass das endlich aufhört, dass das nicht mehr weh tut. Ich glaube dazu muss man viel üben, viel immer wieder stoppen und üben sich die Qualen nicht mehr vorzustellen. Als würde man die scheiß Vergangenheit begraben, einfach hinter sich lassen. Ein Abschluss, ein Ende. Ich will dich nicht mehr erinnern, aber du bist noch überall. Ich will nicht länger enttäuscht werden. Ich will ein Ende, ein Frieden, eine Ruhe. Ich will mich auf mein Leben konzentrieren können, mein Leben endlich leben, mein Leben, mein Glück wieder selbst in die Hand nehmen. Endlich mal selbst in die Hand nehmen..

Dienstag, 10. Juli 2012

kranke Welt, kranker Tim

Alles muss cool sein, stylish sein. Irgendwie kein Bock drauf, aber man kommt da gar nicht raus. Wir alle haben da keinen Bock drauf, aber wir alle kommen nicht raus. Je cooler ums besser, je stylisher umso besser oder willst du etwa rumheulen, oder willst du etwa aussteigen? Und dann ist es Geschmackssache. Willst du etwa etwas machen, was dir nicht gefällt? Willst du dann andere ausschließen, weil sie etwas tun was nicht in deiner Geschmackswelt liegt? Keine Ahnung, ich habe einfach Bock drauf oder soll ich etwa etwas machen, was mir nicht gefällt? Und dann mache ich einfach was ich will und dann wähle ich das was mir gefällt, unabhängig einer Norm oder irgendwas, wähle ich einfach nach Geschmack und dann kommen die Vorwürfe, die Unterstellungen. Du tust das, du tust jenes und er tut dies und er tut jenes. Man kommt da nicht raus. Die Medien sind so, der Journalismus ist so, die Pubertät ist so, die Generation ist so, die Welt ist so, die Politik ist so, das System ist so, die Religion ist so, die Literatur ist so, die Kunst ist so, der Markt ist so, jeder Markt ist so. Je mehr umso besser und wenn es deine exklusiver Geschmack ist, deine Avantgarde ist, dann kommst du da auch nicht raus. Dann hast du Fans, dann hast du Neider, dann hast du Mitläufer, dann hast du Faker, dann hast du Richter. Dann hast du Einsamkeit, dann hast du Frust, dann hast du einen Kampf oder einen Ausstieg, aber raus kommst du nicht. Geht nicht. Also musst du dich arrangieren, denn auch du bist nichts besseres, auch du bist angewidert vom Fake, angewidert vom Zweifel, angewidert vom schlechten Geschmack und so kommst du da nicht raus. Du bist einsam und willst Ruhe, suchst deinen Gegenpart, willst aussteigen, einfach Ruhe, aber es wird sie nicht geben. Es bleibt ein unendlicher Kampf gegen Windmühlen. Auch dein Liebster, auch deine Liebste ist darin und ihr werdet nur rauskommen, wenn ihr redet. Wenn ihr wisst, aber wenn nur der eine weiß oder der andere was anderes weiß, dann siehts für euch schlecht aus. Dann wirds herzzerreissend, denn der andere wird mit seiner Überzeugung Recht behalten, er wird immer gewinnen, solange er einfach macht und seinen Geschmack durchzieht, seinen Style. Dann wirst du immer verlieren, weil der andere gar nicht kämpft, sondern einfach macht. Ihr in anderen Welten lebt, sie Bock aufs Leben hat, Bock auf den unendlichen Style, auf den unendlichen Geschmack hat, auf den Lifestyle, auf den Scheiß. Ich habe da keinen Bock drauf, aber wem erkläre ich das ?! Neverending fukin story !

Sonntag, 8. Juli 2012

Kochendes Wasser

Und ich wünschte es würde eine Freundschaft sein. Zu erkennen, dass auch du was liebes wie die anderen bist. Dass auch du so gewöhnlich bist, dass auch du deine Zweifel hast. Ich wünschte wir würden uns zuhören, uns um Rat fragen, zusammen lachen. Es würde Magie verlieren und ganz normal sein. So wie mit Jedermann auch. Ich würde dich verstehen, dich mit deinen Problemen sehen, das auch du mit Wasser kochst, auch du wie jeder Mensch auch bist. Dass auch du nicht dein Anschein bist, dass auch du Fragen hast. Schade, dass wir keine Freunde geworden sind. Dass ich es nicht biegen konnte, dass du leider nicht so gewöhnlich und langweilig wie die anderen geworden bist. Zu sehr begehrt, den Kreis, dich perfekt gemacht. Mein guter Geschmack, dein guter Geschmack. Ich hätte es immer perfekt glänzend gemacht. Aber auch dich sollte ich nicht so sehen, sollte ich auch dich wie die anderen sehen. Leider nicht geklappt. Habe ich mich auch zu sehr selbst den Zweifeln hingegeben. Konnte ich selbst keine klaren Worte finden. Irgendwie falsch eingestellt, irgendwie im Märchenland gelebt, aber da ist kein Zauber, keine Magie. Schade, dass ich keine klaren Worte finden konnte, nicht auch von dir gelangweilt sein konnte, um dann doch mein Ding zu machen und dich wie jeden anderen auch zurückzulassen, wenn du nicht willst und dich wie eine Prinzessin und Diva aufführen musst. Leider habe ich dich dann auch so gesehen, ich habe es dir geglaubt, auch wenn du es selbst nicht zugeben würdest. Irgendwie musst du dich so verhalten, damit dann doch der kommt der dir selbst Klarheit verschafft. Mit dir ein ernstes klares Wörtchen redet und dich aufweckt aus deinem Märchenland. Leider fand ich keine klaren Worte. Ich hatte Schiss, Angst dich zu verlieren, Angst vorm Alleinsein. Also mied ich klare Worte, mied ich, mir klar zu machen, dass das hier kein Zauberwald ist. Ich habe dich groß und perfekt gemacht, mich abhängig unterworfen. Ich konnte nicht mehr sehen, dass auch du wie die anderen bist, aber vielleicht habe ich das noch nie so gut gekonnt. Ich wäre dir sehr gerne ein guter Freund gewesen, aber sowieso bin ich nicht gut in Freundschaften gewesen. Ich wollte nicht verlassen werden, ich selbst wollte nicht normal sein, ich wollte vielleicht auch schlecht behandelt werden. Körbe waren mir immer klar, eben auf Grund meiner Selbstzweifel, meiner Jammerei, weil ich mich selbst schlecht reden musste. Ich selbst ging nicht, es lief nicht, weil ich  immer mehr haben wollte, weil ich immer noch besonderer sein wollte, weil ich im Zauber leben wollte. Aber da ist gar nix und das muss mich zufrieden stellen. Das Leben ist eine Enttäuschung und ich auch nichts großartiges, ich auch nichts einzigartiges. Du ebenso wenig, aber vielleicht suchen wir das doch alle irgendwie. Aber eigentlich ist das keiner,  du auch nicht und das muss ich lernen. Vielleicht habe ich es auch schon gelernt. Wir alle scheißen, furzen, popeln und kochen alle mit Wasser. Der eine hat Geschmack, der andere sieht gut aus, andere haben Erfolg, aber eigentlich sind wir alle wie die anderen auch. Manchmal ist man verliebt und doch ist dieser Mensch auch nur ein Mensch und kein Geheimnis. Es gibt diese Stars nicht in Wirklichkeit. Manche haben Glück, leben glücklich und erfolgreich. Haben Glück, dass sie Geschmack haben und gut aussehen. Doch sie bleiben Menschen wie du und ich. Haben ebenso ihren Alltag, ihre Wehwehchen, ihre Problem und funktionieren nicht perfekt. Das und sovieles mehr konnte ich aber nicht sehen. Schon lange nicht mehr. Keine Ahnung wieso, vielleicht wollte ich mich nicht mit der Enttäuschung des Lebens arrangieren und mit der Gesellschaft identifizieren. Vielleicht wollte ich einzigartig sein. Vielleicht wollte ich ihr was besonderes sein, der ich aber sicherlich ebenso wenig bin, wie du auch. Man gab sich Mühe, so wie auch du. Aber ich bin es nicht und dir habe ich es immer abgekauft, auch wenn du es mir gegenüber nie sein wolltest..

Just loosed



good taste is killing me


Grundschulaffäre



jealous guy

Samstag, 7. Juli 2012

Donnerstag, 5. Juli 2012

Ich weiß ja, dass du es nicht so meinst

Bloß konnte ich schon lange nicht mehr über mich lachen. Ich beneide Menschen die über sich lachen können. Macht es etwas leichter. Dann sieht die Lache ganz anders aus. Dann meint man es auch ganz anders, dann ist das vermeintliche Echo auch ganz anders..Mein Lachen war fort, viele Jahre mal schön verschüttet. Du warst da klüger, glücklicher, Sonnenkind, Glück gehabt. Mein Neid, meine Idiotie, mein Unverständnis, meine schlechte Beratung, mein Unglück. Rheinland helau, alaaf, usw.

Du wirst deine Rechnung kriegen



Aber was soll ich dir auch vorwerfen, wenn ich verschüttet war, verloren war. Meine Oberflächlichkeit, meinen Boden, meine Erdung, meinen Humor gar nicht mehr kannte. Ich hätte es spielerischer sehen sollen. Ging nicht. Ich wusste nicht wie du das siehst, wie andere das sehen, wie die Gesellschaft das sieht. Du haust immer schön auf die Kacke, während ich immer schön verkackte. Im Selbstmitleid, meine Selbstironie verlor, nicht mehr austeilen konnte, weil ich kein Echo mehr vertrug. Was kannst du dafür, wenn ich es ganz anders sah, ganz eigen sah. Was kannst du dafür wenn ich voller Weltschmerz war, wenn ich jedes Leid, mitleidete. Was kannst du dafür, wenn du dich für eine anderen Weg, für eine andere Sicht entschieden hast. Wenn du immer auf die Kacke hauen musst, verarschen musst, auslachen musst, drauf hauen musst. "Der soll sich mal nicht so anstellen, der hält ja nix aus, ist doch nur Spass". Was kannst du dafür, wenn ich anders gegangen bin. Wenn ich der schmerzhaften Weg gegangen bin, wenn du eigentlich schwach bist, wenn du deiner Reflektion nicht gewachsen bist. Gar nicht reflektieren kannst und was kannst du dafür, wenn ich zuviel reflektiere, was kannst du dafür, wenn ich das Echo nicht aushalte, keine Selbstironie kenne, was kannst du dafür, was kannst du dafür, was kann ich dafür? Wenn ich immer mehr schlucke, mich in meinem Leid suhle, wenn ich Masochist bin, was kannst du dafür? Du verstehst mich nicht, ich verstehe dich nicht, wir haben uns anders entschieden, wir sehen es ganz anders. Wer ist das Arschloch? Du bist das Arschloch. Ja, du meinst es gar nicht so, du kannst nicht anders sein, du meinst es ja gar nicht so. Denk mal anders, denk mal wie ein erwachsener Mensch, kannst du nicht, ich weiß. Das hältst du gar nicht aus. Scheint dir eine Zwangsjacke zu sein und du musst ausbrechen, du musst auf die Kacke hauen. Na dann hau mal schön weiter auf die Kacke hauen. Ich hoffe deine Rechnung erschlägt dich nicht, aber ich weiß ja auch, dass du es deinem Schicksal, deinem Gott Recht machst. Du machst es deinem Jesus Recht, deinem Gott Recht, ich weiß. Du bist das kleine Mädchen. Dann mache weiter. Ich habe viel von dir gelernt, viel mit dir gepunktet, also darf ich jetzt wieder auf die Kacke hauen.
Wäre ich einer aus nem Naturvolk, müsste ich dich voodoomäßig verfluchen oder sowas, na dann will ich mal beten, aber dafür bin ich viel zu faul..

Generation Cool, Fake, Abwertung, Ausschluss, möchtegern Avantgarde

Generation Zerstreuung. Weil du nicht ehrlich bist. Generation unkonzentriert, weil du dich ausnimnst. Generation Arschloch. Generation ich bin mit meiner Gruppe was besseres. Generation unfair, Generation blockiert, gelähmt, weil du schwach bist. Weil du selbst ausschließt. Generation Borderline. Generation die es nicht aushält, sich verliert und zerstreut rumirrt, weil sie immer noch nicht ehrlich ist. Sich jeder dann doch zum Täter macht und für was besseres hält. Generation Gruppe. Generation ausnahmsweise. Generation Arschloch. Jeder gehört irgendwo zu, aber festlegen nicht. Also Generation einsam. Überall und nirgends. Gehörst überall dazu und doch bist du allein und hältst dich für was besseres. Na dann heule, dann sei blockiert, weil du immer nur verarscht hast. Dann sei konzentriert aufs Nirwana, zerstreut, blockiert, weil du dich nie für eine Gruppe entschieden hast, dich nie auf einen Menschen festlegen kannst, weil da ja doch noch wer kommt, doch noch eine Gruppe kommt, die viel glanzvoller ist. Dann bleibe einsam, verrecke. Eine ganze Generation soll verrecken. Und du bist die Spitze, sollst du dich vor allem selbst weiter bestrafen. Indem du hüpfend unentschlossen irrst. Dabei suchst du eigentlich nur einen Menschen, der dir ständig in die Eier tritt. Na dann hüpf mal weiter. Mein Gott bist du fake, weil du so festgelegt, entschieden unehrlich bist.

Forever fake

Darum dreht es sich seit Jahren. Und ich leugne nicht. Cool zu sein, sein Ding zu machen. Und dann kommen die Vorwürfe, dass du es ja doch der Coolness wegen tust, dabei sein zu wollen. Mitzuscheinen wer zu sein, groß zu sein. Auch Musiker zu sein, auch zu glänzen, dass zu tun, was die Großen machen. Ich bin stets der Idiot, der alles nachmacht. Das willst du doch hören. Ich komme nur, um dabei zu sein. Ich bin der Fake, ich tue es nur der Coolness wegen, ich will auch nur groß sein, wie ihr großen tollen Menschen.
Drauf scheißen, das Problem endlich mal lösen, vergessen, aber du Wixxer, du Fotze, du Arschloch, erinnerst mich daran. Habe aber nicht drauf geschissen, bin daran verkackt, es blockiert. 15 scheiß Jahre. Keine Konzentration. Ich lasse euch im Recht. Ja, das bin ich, der Fake, der kleine, süße Junge, der dabei sein wollte, weil ich euch so cool finde, weil ich mit euch glänzen wollte.

Immer wieder weiß man selbst, wie Leben geht



Könnte alles so einfach sein


Heute schon über morgen ärgern



Der Pessimist hat immer Recht

Mittwoch, 4. Juli 2012

Der kleine Junge



Ich verspreche dir ein Eis. 
Wie behandelst du mich? Du demütigst mich. Wer bist du? Ich der kleine Junge, du die große Frau? Ich bilde mir das doch nicht ein. Aber bin ich auch selbst Schuld, wenn ich angekrochen komme. Ich war nur halb mutig, bin eben nur gekommen, aber in die Augen schauen konnte ich nicht. Du bist da wohl weiter oder bildest es dir ein. Wer bin ich da schon? Ich bin der kleine Junge aus dem Dorf. Zwar bist du auch ebenso das kleine Mädchen aus dem Dorf, aber ich bin jünger als du, schüchterner, usw. Irgendwie krank das ganze. Aber so lief unsere Beziehung doch von Anfang an. Ich der kleine, du die große. Und traurig, dass du mich tatsächlich nur als den kleinen sehen konntest. Mich gar nicht respektiertest. 
Ja, manchmal dann doch, aber das war zu wenig. Denn es mischte sich. So dass deine Art, dein Humor verletzend wurde, eben weil sich alles mischte. Mal waren wir gleich, aber dann war ich doch wieder der naivblinde Jüngling. Du hattest leichtest Spiel. Schließlich wolltest du nichts und so konntest du schön auf mich hinabschauen. Mich auskotzen. Auf mich draufblicken und meine Träume zerplatzen. Ziemlich rücksichtslos, aber so ist das nun mal wenn ich dich aufs Podest stelle und mich dem Erdboden gleich mache oder was auch immer...

Wie der Tod eines geliebten








Unfassbar, unendlich traurig
Nie wieder sehe ich dich
Ich bin tief traurig
Einfach weg
Und ich kann dir nichts mehr sagen
Kann dich nie wieder sehen
Bekomme keine Chance mehr
Keine Freundin
Wie tod, gestorben
Und ich bin unendlich traurig
Kann es nicht einmal schön beschreiben
Die Trauer ist so tief
Sie lähmt, blockiert
Ich kann nicht einmal von Herzen weinen
Also trage ich es mit mir
Hört nicht auf
Aber du bist einfach nicht mehr da
Was ist schlimmer? Der Tod von eines Geliebten, der auch dich liebt
Oder der Tod eines Geliebten, der dich nicht liebt,
Der deine Liebe nicht erwidert
Nicht will
Nicht kann
Der dich nicht begehrenswert findet
Was ist schlimmer?
Unendliche Traurigkeit
Unendliche Wut
Unendlicher Hass
Unendliche Liebe
Kennen so viele
Aber was ist das Mittel für meinen Willen
Wenn man absolut nur das Unmögliche will?

Weil du gestört gewesen bist, bist du heute gestört

Und deswegen bleibst du immer ein Typ Mensch. Nicht viel anders würdest du sein, wenn du erfolgreich sein würdest. Ohne die Zweifel. Schließ Frieden mit der Vergangenheit, mit dem was du warst. Bist du gar nicht mehr, auch wenn du ja doch auch immer derselbe bleibst. Blase die Störung fort. Das Kontinuum des Vergangenen im Jetzt. Die Blockade, die Lähmung. Lösen. Verstehen und wegschmeißen die Krücken. Brauchst sie nicht mehr. Sollte gehen können, könnte laufen. Hätte, wäre wenn und aber soll nicht mehr zählen. Ein Scheiß auf die Vergangenheit. Daumen drücken. Hoffentlich gehts gut. 

Weil du im Gefängnis sitzt

Gestört bist
Grübelst
Reflektietst
Narzisstisch bist
Nur dich selbst siehst
Nicht objektiv bist
Nur über dich selbst redest
Voller Zweifel bist
Nicht Gas gibst
Nicht rockst
Weil du nicht raus kommst
Weil du ein Kind bist
Egozentrisch bist
Weil du im Spiegelkabinett bleibst
Weil du meinst sie sind in deinem Kopf

Sie liebt dich nicht
Ist nicht dein Zwilling
Dein Problem ist gemeiner Natur
Kennt jeder

Schauen uns alle nur vor den Kopf
Aber du siehst nur dich selbst objektiv
Nicht die anderen

Sie liebt dich nicht
Weil du noch ein Kind bist
S.o.
Weil du in Reflektion bist
Nur an deiner Wirkung interessiert bist
Weil du gar nicht wirklich lebst
Jeder kennt das
Sie liebt dich einfach nicht
Kein Zwilling

Weil du dich selbst nicht loslassen kannst
Weil du Angst hast
Du hast schiss
Lebst nur in der Vorstellung
Lebst nur in Vergangenheit
Seitdem du denken kannst

Aber erfährst das Leben nicht
Weil die Vergangenheit dich stört
Seitdem du Bilder und Fiktion kennst
Weil es dich stört kein Kind mehr zu sein
Bist du heute gestört
Weil du keinen Frieden machen kannst
Weil du nicht abschalten kannst
Weil sich alles immer weiter dreht

Sie hat dich verarscht
Hat sich lustig gemacht
Dich gelehrt
Dich gespiegelt
Objektiv draufgeschaut
Welcher Mensch tut das nicht?
War doch immer schon so

Also ist sie es nicht
Falscher Zeitpunkt
Ich war noch nicht so weit

Du hängst immer noch in der Kurve
Weil sie ein Typ ist der, dich nicht will
Von dem man dir abrät
Hängst in der Kurve
Weil sie dich nicht wollte
Weil Vergangenes dich stört
Dich gestört macht
Ein Kontinuum

Du hast nie gewollt
Aber mit meinem Problem gespielt
Und dafür hasse ich dich
Aber ich weiß auch dass du Probleme hast

Aber du tanzt drauf
Während ich verkacke

Deine Störung ist dieselbe
Aber dir ist es egal
Du rockst damit
Und gehst anderen auf die Eier
Gestört bist du bis heute
Sind unsere Macken
Aber du gehst erfolgreicher mit deinem Narzissmus um

Gemeiner Geist. Danke fürs Auslachen, auf mir tanzen. Mich spiegeln


Der Schlüssel ist der Wille

2 solve in distance 2


Wille vs Verzweiflung

Lösung: Trennung von Liebe und Leistung


Der Wille und kein Weg

Vielleicht untrennbar 
Vielleicht aber auch nicht
Naturgesetz
Mann schafft für Frau
Leistung und Liebe trennen
Beruf und Liebe trennen
Blockade lösen
Wozu leiste ich?
Wozu erfolgreich sein?
Weil du fair und ehrlich bist
Die schönste willst


Dienstag, 3. Juli 2012

Montag, 2. Juli 2012

Und wahrscheinlich ist es so, dass wir beide darauf warten. Dass wir uns beide nur im Kreis drehen. Bis du endlich da bist. Bis wir dann endlich Gas geben können. Also versteckst du dich. Verwandelst dich. Niemand ist gut genug. Und du wartest, drehst dich im Kreis. Alles geht vorbei, zieht vorbei. Du verlierst nur Zeit. Kannst dich nicht konzentrieren, bist blockiert, bist gelähmt. Hast dich selbst noch nicht frei gemacht, kannst nicht gehen. Kannst nicht alleine gehen, weil du wartest. Kriegst nichts hin, alles steht still und der Kopf kennt keine Pause. Du wartest, stehst still. Es soll anfangen, erst dann fängt es an. Willst gehen, wartest, willst zusammen gehen. Beide blockiert, beide warten. Aber ihr seid es für einander nicht. Derselbe Traum, dieselbe Sehnsucht, aber ich bin es nicht. Wir warten beide, aber wissen es beide nicht. Ich bin noch nicht der der alleine gehen kann und du kotzt mich an, bist angewidert, angeekelt. Ich bin noch der der weich ist, noch der der ein Weichei ist, noch der der mit Samthandschuhen angefasst werden wollte. Bin noch nicht der unabhängig ist, bin noch nicht der in den du dich verlieben kannst. Bin nicht der der alleine gehen kann. Der seinen Weg macht. Noch nicht der der was erlebt. Noch nicht der der was neues erfährt, noch nicht der der gelernt hat. Noch nicht der der Erfahrung hat. Ich bin der der wartet. Bin der der Angst vor dir hat. Ich wusste nicht um deine Träume, wusste nicht um deine Sehnsucht. Wusste nicht, was du brauchst. Keine zweite Chance möglich. Ich war zu früh da und habe Angst gehabt. Ich war abhängig, ich war dumm, ich war blind, ich war unerfahren, ich war schwach. Ich habe dich nicht sehen können, weil ich Angst hatte. Ich war größenwahnsinnig, weil ich Angst hatte. Ich dachte du würdest mich kennen, dacht du würdest wissen, was ich brauche. Dacht du wüsstest das. Dachte du wüsstest, wie ich fühle. Aber wir kennen uns gar nicht. Wir wissen gar nicht was wir von einander gebraucht hätten. Ich konnte dich nicht einschätzen, auch mich selbst nicht. Ich wusste nicht was du brauchst, ich wusste nicht was du siehst, ich wusste nicht wie du fühlst. Sehen, sahen wir beide nur uns selbst. Wir tun uns gut, täten uns gut, wenn wir wüssten wer wir sind, aber auch du brauchst jemanden der es dir sagt. Ich wusste nicht viel, ich weiß nicht viel, ich weiß nicht was real ist, ich weiß nicht, was jeder sieht. Ich wusste nicht was du brauchst, ich weiß nicht was ich brauche. Ich will selber gehen, aber alles dreht sich bloß im Kreis, weil ich traurig auf dich warte, weil ich wütend auf dich warte, weil ich Angst vor dir habe. Alles dreht sich, es kommt nichts neues dazu, weil ich mit dir gehen will, aber das macht mich traurig, zermürbt mich, blockiert mich, lähmt mich und deshalb bin ich für dich uninteressant, weil ich gar nicht lebe und du jemanden brauchst, jemanden willst der nach vorne geht. Aber das bin ich nicht, bin ich nicht gewesen, also war ich der der Angst vor dir hat, der traurig ist, der weint. Aber so hast du dir deinen Traum nicht vorgestellt. Du verhältst dich deiner Sehnsucht nach, deines Traumes nach und der bin ich nicht, weil ich traurig bin und vor dir Angst habe. Weil du deinen Traummann nicht wie ein Weichei siehst, sondern stark, aber ich bin das nicht. Ich bin das Weichei, das nichts aushält. Ich bin kein selbständiger Mann. Ich warte genau wie du. Ich warte darauf, dass du mich verstehst und das wir dann gemeinsam gehen können. Auch du willst gemeinsam gehen, aber hast ein anderes Bild von deinem Traummann, also bin ich der Versager, das Weichei, die Heulsuse. Scheiße gelaufen. Heute bin ich stärker, habe gelernt. Aber zu spät bzw. ich war zu früh da. Ich habe es nicht geschafft.

Sonntag, 1. Juli 2012

Was fort is, is fort




Ehrenfeldnacht



Kölscher scheiß
Aber sie ist fort
Für immer, für ewig
Mein Schatz
Mein Tod
Alles
Nichts
Alles
Für immer
Ewig
Einfach fort


Kontakt

tim.a.elstner(at)gmail.com