Samstag, 30. Juni 2012

Nichts ist grausamer als Liebe, nichts wird grausamer sein als der Tod deiner Geliebten

Weil es keine starken Geschlechter gibt. Da sind wir alle gleich. Da ist physisch scheißegal. Nichts ist so grausamer. Zehrt so sehr, so sehr aus. Verderbt so sehr. Zieht so runter. Eine Frau so klein, so zart. Als könne sie nichts anhaben. Aber entzieht sie sich, wendet sie sich ab; nichts ist grausamer. Die Liebe ist das größte Arschloch. Das größte Unglück. Der heftigste Albtraum. Nichts davon ist wahr. Nur ein Film, nur eine Illusion. Worte. Zerstören. Kaputt. Nichts ist grausamer, schrecklicher. Unendlicher. Nur eine Illusion, eine Fiktion. Diese Fiktion, dieser Geist in deinem Geist, nimmt dir alles. Jeden Platz, ein sich verlieren, ein Untergang. Es ist bloß Illusionen, ein Traum, der dich auffrisst. Aber es ist nur Illusion. 

so viele Kilometer und eine ganze Welt




Gefunden und zerstört


Wer zuviel tanzt, fällt auch mal

Scheiße gelaufen

Scheiße verhalten
Scheiße gelabert
Stimmt alles gar nicht
Scheiße reagiert
Scheiße nicht stehen gelassen
Scheiße gebaut
Ich bin das doch gar nicht nur
Scheiß Plan
Scheiß Instinkt
Falsche Intuition
Verirrt
Verloren
Nicht das Bild gefunden
Nicht das Kontra
Scheiße verkauft
Schlecht inszeniert
Falscher Film
Schlecht beraten
Scheiß Vergangenheit
Hoch auf Vergangenes
Ich platze
Koche
Wut
Akzeptanz
Loslassen
Schuld
Falsch gemacht
Mich verloren
Mich ganz anders gegeben
Mich selbst geleugnet
Mich selbst nicht mehr gesehen
Mich selbst im falschen Licht gesehen
Mich selbst falsch wahrgenommen
Mich selbst daneben interpretiert
Ich bin, ich war das doch gar nicht
Mich angepasst
Nicht frei
Recht machen wollend
Nicht Recht machen wollend
Nicht unabhängig
Nicht mehr wild
Alles falsch gemacht
Bin das gar nicht
Distanzier mich
Rede in deinen Zungen
Nicht mehr frei, unabhängig
Ohne Eier
Ohne Standpunkt
Ohne Festung
Schief gelaufen
Nicht ich selbst
Verbogen
Nur noch dich gesehen
Nicht stolz auf mich
Selbsterkenntnislos
Objektivlos
Recht machend
Nicht Recht machend
Einfach mal sein Ding machend
Schön wärs gewesen
Selbst verloren und das nicht erst seit gestern

Mein Vater, mein Hamletding, ist die scheiß Psychiatrie

Kopfschuss Psychiatrie
Kopfschuss der väterlichen Ratschlägen
Kopfschuss den Therapeuten
Fort den Geistern
Liebe auf Eis legen
Kopfschuss den Eltern
Schuss mir selbst ins Knie
Scheiß Psychiatrie
Mir selbst den Schuss
Weil ich Rat such
Mir selbst die Antwort
Mit selbst den Kopfschuss
Dir den Kopfschuss
Abhängigkeit, Psychiatrie
Starke Geister
Verbote, Vorschriften, Rat und Regeln
Geht jedem so

Aber mein Vater
Ist der Apparat Psychiatrie
Ich habe keinen Vater
Installation Psychiatrie
Geist Psychiatrie
Und immer stärker wird der Apparat
Denn du sprichst mit dem Verstand
Also legt er immer eine Schippe drauf

Die Psychiatrie wird immer gewinnen
So lange bis du selbst gehst

Aber auch dann wird der Geist
Der perfekte Geist gewinnen

Die Psychiatrie schlägt dich
Der Psychiatrie den Kopfschuss

Du kennst den Weg
Aber die Psychiatrie wird dich einholen

Egozentrische Kindermagie

Magische Gedanken
Gedankenlesen
Schicksal lesen
Spiritualität
Psychose
Die Magie hüllt dich ein
Beziehungsideen
Kommentare

Weil du der Mittelpunkt bist
Das Kind geblieben bist
Andere trennen sich ab
Gehen damit
Wissen um Ratio
Realität
Grenzen
Kommen klar

Und dann keinen Zweifel mehr
Du lebst in Magie, Egozentrik
Siehst nur dich selbst
Und sie fasst dir in den Traum
Arschtritt
Du bist ein verliebtes Kind

Kein Bock auf Egozentriker
Bist nun raus aus Egozentrik
Aber weiter voller Zweifel
Kannst dir ja wie sie vornehmen
Kinderträume der anderen
Platzen zu lassen

Sie in ihrer Fantasie vorführen
Ihnen das Eis wegnehmen
Und sie dann lächerlich machen

Freitag, 29. Juni 2012

Schicksal-Lesensart




Nie ausgehalten, stehen zu lassen



Immer was verändern. Etwas korrigieren. In die Knie gehen. Umwerfen. Umstellen. Voller Zweifel. Unsicher. Nicht gelassen. Nicht stehen lassend. Nicht weiter machend, hadernd. War alles so richtig? Es nimmt kein Ende. Einseitiges PingPong, nur Ping. Geh kaputt, mach mich kaputt. Meine Schwäche, meine Stärke, meine Lernaufgabe. 
Innere Ruhe. Ruhe. Es hört erst auf, wenn du Meister bist. Wenn du alleine sein kannst. Wenn du es ausgehalten hast. Mit deiner Vergangenheit im Reinen bist und damit gehst. Damit gehst. Weiter machst in Ruhe, in Gelassenheit, in Frieden. 
Immer am Rad gedreht, nicht mehr aufgehört. Am falschen Rad gedreht, stur. Du wolltest damit scheitern, um zu sehen, um zu lernen. Deine Aufgabe wird sichtbar. Schlicht aushalten. Damit weitermachen, jetzt. 
Hast es nie in Ruhe stehen lassen können. Weil du es in Bildern gesehen hast, in der Reflektion. Ziemlich gewöhnliche Reaktion, aber hast es nicht stehen lassen können. Geht immer weiter. Bis zum umfallen. Masochistisch. Masochist. Kein Plan. Nur Wut. Nur falscher Stolz. Also hast du immer weiter gemacht. Weil du dein Versagen nicht ertragen hast. Deine Mittelmäßigkeit, also hast du dich immer weiter dekonstruiert, selbst destrukturiert. Weil dir die coole Art nicht passt, weil dir die glanzvollen und perfekten Bilder nicht passen. Weil dir die Gesellschaft nicht passt, das System nicht passt, dir die Naturgesetze nicht passen. 
Also hast du nie stehen gehenlassen und dich selbst gerichtet, zu Grunde gerichtet. Immer weiter. Eben auch weil du nicht alleine sein kannst. Immer mitteilen musst, immer kommunizieren musst, immer in Fiktion, Reflektion und Bildern leben musst. Jeder kennt das. Doch andere sind ruhiger, sind zufriedener. 
Ja, langweilig wird es mit dir nicht. Narzisstisch sind wir alle, aber du kannst nicht allein sein, aber du kannst nichts gelassen stehen lassen. Musst korrigieren. Musst das Ungleichgewicht so groß werden lassen, bis es kippt, dich erschlägt, alles kaputt macht, bis sich alles dreht. Alles verwirbelt und nichts mehr sichtbar ist. Bist du deine Ungelassenheit stehen lässt. Bis du es stehen lässt, dass du es nicht stehen lassen kannst. Bist stur, stur im falschen System. Denn Kommunikation und Liebe kann man nicht erzwingen. Vielleicht beruflichen Erfolg, aber nicht das System Liebe. Bist gescheitert. Lass es. Lass los. Finde mal wieder zur Ruhe. Finde dich. Mache Frieden. Gehe an deine Aufgaben und halte aus. Halte Einsamkeit aus. 

Kiss my ass und letzte Wort haben

Ja, Fräulein richtig erkannt
Recht gehabt
Aber du kannst mich mal
Ja, ich bin im Unrecht
Ich bin stur, im falschen Stolz

Es ist unsichtbar
Vorm heiligen Gericht
Bin ich im Recht
Und das weißt du auch

Was wollen wir uns beweisen?
Du wirst Recht haben
Hast du auch
Wirst Recht bekommen
Doch ich bin im Recht
Doch werde es nicht bekommen

Hast du Angst
Dass ich Recht habe?
Dass du mich doch ganz schön gerne hast?
Was ist dein scheiß Problem?

Du kannst mich mal
Wovor hast du schiss
Dass man dir beweisen wird
Dass du mich verarscht hast?
Mich tief verletzt hast?
Dass man dir beweisen wird
Dass du mich liebst?

Kiss me
Kiss my ass

Beweis dir selbst deine scheiß Ratio
Komm in die Gänge
Wenn du so verständig bist
Dann verstehe mich

Ich bin unschuldig
Aber du hast Recht
Dafür und nur dafür hass ich dich

Du brauchst einen Erzieher

Denn das Kindergarten Kind träumt
Vom Glanz
Vom erfolgreichsten Mann
Vom Besten, vom absoluten Glück

Doch du brauchst Erziehung
Einen der dir mal Klarsicht verschafft
Der dir mal das Leben zeigt
Du verlangst utopisches, zu viel
Führst in die Klappse

Brauchst Lehrer, Väter, Therapeuten
Jemanden der dir den Arsch versohlt

Nicht Romantik, sondern Irrwitz
Bin ich Jesus, Retter, Held?
Du verlangst zu viel, Mädchen
Merkst nix mehr

Also genüge ich erst Recht nicht
Vielleicht kann das dir Lehre sein
Doch du siehst nicht
Weil du nicht ehrlich bist
Weil du blind bist
Nur eine Brille kennst
Du nicht frei bist
Sondern einfältig, armselig

Bin enttäuscht
Aber Königskinder sind wohl so
Absolutistisch
Siehst nur dein primitives Königreich

Wechsel deine Brille
Und komm mal runter
Hier ist alles schön dreckig und gemein

Aber du kannst nicht
Na dann bleib mal schön sauber

Deine Brille hinkt

Nur diese eine Perspektive
Als gebe es nur das
Durchleuchtest Perspektiven, ihre kranke Brille
Aber die nur krankt, weil sie fix ist
Da ist doch so viel mehr
Und ohnehin banales Basalwissen
Ein einfacher Erkenntnisgewinn
Eine kleine Wahrheit

Wir machen uns fit für die Liebe
Ist das Liebe?
Kulturen schaffen
All for the love
Und die Frau freut sich dass er schafft
Der Mann freut sich um eine schöne Frau, die sich für ihn schön macht
Naturgesetz
Romantik? Keine Ahnung
Es ist banal, geht jedem so
Wie kann das ärgern?

Weil andere mit der Erkenntnis umgehen können?
Jeder muss das lernen
Akzeptieren
Vielleicht gar der Natur verzeihen

Doch das Wissen und Bewusstsein darum
Lähmt, blockiert, macht wütend
Niemand wird da besonderer sein

Aber es nervt, dass sie diese Brille trägt
Sich an imponierenden Männern erfreute
Ja, du hast Recht
Guckst zu
Deine kranke Brille
Scheiß auf Brillen, Perspektiven
Lass es einfach mal im Vertrauen laufen
Scheiß mal auf deinen Erkenntnisgewinn
Wozu brauchst du das?
Dein Studium Mann und Frau
Dein Studium Liebe
Dein Studium Romantik

Aber leben tust du nicht
Du leidest, bist blockiert
Nur weil du glaubst die Wahrheit gefunden zu haben
Aber du bist blind für das Glück

Donnerstag, 28. Juni 2012

Wille



Wo ist dein Problem? Du musst es doch einfach nur wollen. Das ist wohl alles. Es einfach wollen. Wir müssen nur wollen und den ganzen Bla.
Ein darauf konzentriert sein ergibt sich, dann. Wenn du es willst, musst es wollen. Eine Entscheidung, eine Akzeptanz. Ein Loslassen. Ein damit gehen. Daraus entstehen, daraus erwachsen und wachsen und lernen. 
All das weißt du selbst, wem sag ich das. Brauchst du Arschtritt? Nein, das brauchst du nicht, denn du weißt es selbst. Worauf wartest du? Auf den schwarzen Mann? Das Wunder? Worauf wartest du? Du verlierst doch nur deine Zeit. Weil du nicht weißt wie es geht? Oh doch das weißt du. Aber du hast deinen Willen nicht im Griff. Liegt es nur daran. Du weißt es. Kannst es. Aber tust es nicht, machst es nicht. Du weißt es, aber willst nicht. Hast einen wunderbar starken Willen, aber wohin lenkst du ihn? Bist du behindert, bist du stolz, stur?




Geh damit, geh. Wenn du willst bist du stärker als dein Glaube. Dein Wille versetzt deinen Stein, deinen Berg. Nur dein Wille. 
Du weißt was du willst, warum tust du es nicht. Warum willst du deinen Willen nicht lenken? Ins Glück, in den Erfolg? Worauf wartest du? Auf deinen Traum? Das ist dein Traum. Du brauchst deinen Willen für deinen Traum. Verstehe deinen Traum, deinen Willen und dein Wille gehört dir. Du suchst deinen Willen. Finde ihn und der Traum gehört dir. Nur das ist der Trick. Deine Selbsterkenntnis, dein Traum, dein Wille. Lass deinen Willen geschehen, indem du einfach nur selbst willst.

Akzeptiere dass du nicht akzeptiert hast

Ihr Sieg, sie hat gewonnen
Akzeptanz der Inakzeptanz
Akzeptiere dass du das Eis nicht kriegst
Dass sie dir zu nah trat
Akzeptiere und verzeihe
Akzeptiere dass du nicht alles haben kannst
Akzeptiere dass du nicht der Schönste, der Coolste, der Schlauste bist
Akzeptiere dass du keinen Erfolg hast
Dass du nichts besonderes bist
Dass sie nicht kommt
Sie dich nicht will
Dass sie Recht hat
Ohne ABER
sie hat Recht
Immer Recht gehabt
Das passt dir nicht
Stur, Ärger, Wut
Inakzeptanz auf biegen und brechen
Vor allem weil sie dir in die psychologischen Genitalien fasste
Weil sie die Lehrerin spielte
So wie du selbst auch andere maßregeltest
Aber diesmal warst du selbst mal dran
Selbst an der Reihe
Siehst du nun wie es ist,
Wenn man pädagogisch, didaktisches Salz in die Wunde legt
Wer hat angefangen?
Doch darum geht's nicht
Weil sie das Recht hat
Normalerweise müsste man dich wie einen frechen Jungen verprügeln
Und du würdest noch lachen
So habe ich das damals auch gemacht
Wäre ich damals vor zwei Jahren bloß der freche Junge geblieben
Aber so war ich machtlos
So wie Bart Simpson in der Folge
Mit lovejoys Pfarrersgöre
Leider nicht so klug gewesen
Vor allem weil ich mich nicht erst seit gestern verloren habe

Eines Jeden Schuld

Jeder baut Scheiße
Aber nicht jeder wird bestraft
Jeder trägt Mitschuld
Verhaltenssache
Manchmal kommt die Strafe dann später
Manchmal auf den Fuß
Verhaltensfrage
Verletzung
Du lernst nicht
Dabei wirst du ständig mit deiner Schuld konfrontiert
Weil du dich immer daneben benimmst
Aber das musst du
Denn du siehst zu gut aus
Willst Ruhe und eigentlich ganz normal sein
Jeder trägt Mitschuld
Und du glaubst dein Verhalten sei schlüssig
Warum?
Weil du gut aussiehst
Und dann doch was besonderes bist
Und dich dann doch wieder ausnimmst?
Jedermann ist mitschuld
Deine Strafe, meine Strafe
Manche werden verrückt
Landen auf der Straße
Manche haben Probleme mit Männern
Manche Probleme mit Frauen
Nicht jeder benimmt sich länger asozial
Nicht jeder lernt nicht
Aber du willst deine Mitschuld nicht wahr haben
Weil du dich dann ändern müsstest
Wie jeder andere auch sein müsstest
Aber ich vergaß
Du bist ja was besonderes
Komm mal runter, klar
Ach, ich vergaß
Dich trifft keine Schuld
Weil Lernen weh tut
Viel Glück mit deiner Wahrheit
Du wirst den Besten daraus wählen
Ich bin nichts besseres
Aber ich lerne schon länger
Weil ich ehrlich bin
Weil ich mutig bin
Wahrheitsliebend bin
Und wenn ich auch scheiter
Versage
Unglücklich bin
Und aus mir nichts wird
So bin ich wenigstens
Abgrundtief
Ehrlich




Café Woyton

Attacken

Paradoxon. Paradoxes Prinzip
Kein Mittel? Nur Aushalten?
Kein Trick?
Wie eine Panikattacke
Wie eine Angst vor der Angst
Unendliches Prinzip
Unendlich viele Variablen
Akzeptanz der Inakzeptanz
Loslassen und dann kommts doch
Noch viel größer
Noch neuer
Noch überraschender
Suchen nach dem Trick
Und niemals aufgeben
Das Prinzip kehrt wieder
Unauflöslich bis es aufgelöst ist
Das Prinzip
Das Paradox ist ein Arschloch
Muss es verstanden werden
Vergessen werden?
Auf aktive Verdrängung, reagiert es sowieso
Zornig, wütend
Aber verstehen kann man es kaum
Denn kommt es stets neu
Stets im anderen Gewand
Das Prinzip, das System
Verarscht dich
Es hat mehr Verstand
Vielleicht solange
Bis du verständiger bist
Es eingeholt hast
Deine Kreise und das Paradoxon
Auswendig gelernt hast
Das unendliche Prinzip
Auch nur eine Funktion
Der ewig neuen Variablen ist





Köln Rudolfplatz

Dienstag, 26. Juni 2012

Montag, 25. Juni 2012

Sonntag, 24. Juni 2012

Aufgabe Einsicht Annahme Wiederkehr Stärker Genuss




Der Verstand kann uns sagen, was wir unterlassen sollen, aber das Herz kann uns sagen, was wir tun müssen. (Joseph Joubert)

rainy sunday





Samstag, 23. Juni 2012

Hättste, wärste, könntste. Ohne wenn und aber. Fang an. Endlich. Anfang


Glück - Erfolg - Zauberei




Moment mal



Blick nach vorn ohne wenn und aber. Relativ humorlos, relativ glanzlos. Arbeit, Studium, Karriere, Konzentration. Es geht nur noch vorn. Kannst du lesen? Dein Umfeld, deine Umwelt? Kannst du lesen? Es geht nur nach vorn. Geld verdienen. Existenz. Karriere. Es geht nur nach vorn. Konzentration aufs Wesentliche. Auf das was garantiert auf dich zu kommt. Unweigerlich, verweigerungslos. Man nennt es auch Schicksal. Es geht nur nach vorn. Kannst du lesen? Du musst kämpfen. Kommt auf dich zu. Geh voran. Geh nach vorn. Es kommt. Sonst läuft es aus, sonst läuft es davon. Dabei kommt es unweigerlich auf dich zu. Es gibt nur noch das jetzt in Zukunft. Es kommt, es geht. Ist Schall und Rauch, aber man kann es auch mitnehmen. Man kann auch profitieren. Man kann auch erfolgreich sein, man kann auch Gewinn machen.

Aber man kann auch viel drumrum reden und nicht machen. Faul ist man auch nicht, aber man geht nicht dahin. Man geht damit, aber geht nicht dahin. Irgendwie ein Warten darauf, dass es von selbst geht, das es läuft, aber das Schicksal tickt anders. Es läuft erst, wenn es läuft, wenn du es selbst anstößt und am Laufen erhältst. Das Schicksal ist Kampf und kein Königreich, liebe Königskinder, liebe Prinzen. Das Leben, das Schicksal ist Kampf, ist Arbeit. Ist Geduld, Disziplin. Ist auch mal ein Arschtritt. Ein Arschtritt auf die Sonnenseite. Ein Arschtritt ins Glück. Nimm es endlich mal an und fang an. Ein Anfang. Endlich mal. Ein Ende. Ausblick. Einblick, augenblicklich. Es geht nur nach vorn. Von jetzt an, von hier und augenblicklich.

Anfang


endlich

Künstlerpech


wer weiß ?

Freitag, 22. Juni 2012

Donnerstag, 21. Juni 2012

Mittwoch, 20. Juni 2012

Kommen und Gehen



Sommernacht


Unpassiert


Was' passiert
Überhaupt passiert ?
Träume passieren
Unfall
Zufall

Ursprung
anfängliches Ende
endlich anfangen

Kommt und Geht
Schall und Rauch

Unbesonders
Zeit und Raum
Nichts
ist
ewig


immerwährender Traum
Vorbei
geht mit
damit

lebenslanges Lernen
wachsen 
damit

Alles kommt mit
damit 
so ist das

muss man aushalten
loslassen
ein damit

klingt paradox
ist aber Leben und wachsen



Zwischenmenschlich ist da nichts. Nur deine Dorflogik




Was denkst du ?
Unwichtig !
Nix da

Du leitest zuviel ab in deiner Fantasie


Dortmund 2010

Dienstag, 19. Juni 2012

Eigene Wahrheit


Nichts kann überhaupt irgendwas retten. Vielleicht war alles nur Einbildung, alles nur Täuschung. Ein komplettes Verrennen. Eine Einseitigkeit, ein Einbahnstraßen. 
Ein nie enden wollendes Nicht-Loslassen können. Ein Nicht-Loslassen nicht wollen. Das dann alles fort ist. Nichts mehr bleibt. Dass es einmalig war. Und vielleicht war nicht mal das etwas. Vielleicht war alles auch nur ein Traum, ein Wahn. 
Oder war alles nur ein Symbol, dessen Deutung ins Nichts führt und das ewig? Da war nichts. Was soll ich daraus lernen? Was ist aus mir geworden, damit? Bin ich heute derselbe? Bin ich stärker, gewachsen? 

Kann ich loslassen, hinter mir lassen, akzeptieren, in Frieden, ruhen lassen? Einfach nach vorne gehen, einfach weiter machen. Konzentrieren, auf meinen Kram. Wohin sonst als damit, mit meinen Gedanke? Wieder ankommen, endlich mal ankommen. Habe ich gelernt, bin ich gewachsen? Was werde ich das nächste mal besser machen, bin ich reifer, bin ich erwachsen? 
Was habe ich damals falsch gemacht soll keine Bedeutung mehr haben, das aus mir etwas großes wird, soll keine Bedeutung mehr haben. Ich will  jetzt nur noch eins sein, keine Angst mehr haben, reden, lachen, mein Leben machen. Nach vorne soll es wohl gehen. Konzentriert auf meinen Kram.

Unbeirrt, will ich auch mal irre sein. Irren tue ich sowieso. Alles in mir und du sowieso, alles einfach so. Hätte es doch auch immer schon so frei sein können. Ich will frei sein. Will gehen, meinen Kram machen. Sowieso sagt dir niemand das was du fürchtest, niemand sagte es dir jemals, das scheint nun Gewiss und erfahren werde ich es ohnehin nicht mehr. Also kann ich auch gehen. Einfach machen, warum nicht gleich so. Warum nicht immer so frei, warum heute weniger Grübelei. 

Ein Ziel, ein Weg. Ein Machen, damit gehen und ein bisschen verrückst sein. Ein bisschen im Einklang sein, eine Einheit sein, mitschwimmen, im Fluß, im Beat der Zeit. Alles läuft, alles fließt, alles im Wandel. Und manchmal bin ich auch ein bisschen verrückt, dann ist mir die Welt etwas besonderes, dann bin ich mir selbst und die anderen etwas besonderes. Dann lese ich soviel Kaffeesatz, dann lese ich Schicksal, dann lese ich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Dann passt auf einmal alles, dann bin ich doch wieder ein ganzer Großer. Doch eigentlich hat all das nichts zu sagen und doch lässt sich darin lesen, etwas ahnen, vorausahnen, vorhersehen und doch stimmt es nicht.


Ich bin wer genug, ich bin mal abgefuckt, mal stehe ich drüber, mal lasse ich mir was sagen, dann ist auch mal vieles ziemlich oberflächlich und belanglos. Und dann stehe ich starr und bin doch im Fluss. Dann habe ich nichts unrechtes getan und das Schicksalsrad steht im Licht, Zeichen stehen im Licht. Und dann geht es doch nach vorne, halte ich durch, halte ich aus. Bin ich diszipliniert, bin ich stark, passe ich auf und gebe mir stur meine eigenen Antwort, meine eigene Wahrheit, denn wer hat schon eine wirklichere als meine, die zu mir passt. 

Also ich habe alles gegeben. Jetzt bist du dran, mein Schatz

van Gogh



van Gogh II

Sonntag, 17. Juni 2012

Milan Rýzl

„Weder die zeitgenössischen Religionen noch die Wissenschaft oder die Informationen, die über die Medien der Massenkommunikation verbreitet werden, versorgen uns mit einem wahren Bild der Welt... Der Fehler ist, dass die Wahrheit, auf die sie sich jeweils berufen, zu eng ist. Die Komplexität der Welt und unserer Existenz ist viel breiter und vielfältiger als ihre einzelnen Beschreibungen. Zunächst müssen wir einmal anerkennen, dass die Akzeptanz einer spirituellen Welt nicht die Ablehnung der materiellen Sphäre bedeutet. Die mystische Erleuchtung widerlegt das rationale Wissen nicht – es ist vielmehr seine Erweiterung.





„Ich glaube an die Vision des Wahren in den Tiefen des Geistes, wenn die Augen geschlossen sind.“
W. B. Yeats

Prinzessin Karma

Und aus Höflichkeit kommt man sich nahe, schließlich ist sie die Prinzessin und will auch ihr Karma auf ihren Traumprinzen nicht versauen.

Donnerstag, 14. Juni 2012

Ich kann Hellsehen


Aber allwissend bin ich dann doch nicht. Nur geahnt hat man. Vorausgesehen. Wie in Vision. Vielleicht üblich, wenn man an die Grenzen seiner eigenen Illusion gerät. Vielleicht üblich, wenn man seine Illusion auch zeitgleich immer von außen betrachtet. Vielleicht üblich, wenn man schon seit Kindertagen Zeuge seiner Gedanken ist, aber Gefühle schwer aushalten kann. Wenn Gefühle dich deiner bedienen und dich dann auch Diener deiner Gedanken, irgendwann, fühlst. 

Sind bloß Gedanken, bloß Illusion, bloß Berechnungen, Wahrscheinlichkeiten, Ableitungen, Mathematik. Sind bloß Gefühle, gebunden, verbunden, assoziativ, mehr ist das nicht. Also löse dich, löse dich davon. Geh fort damit, oder auch mal dadurch. Sind bloß Fiktionen, ein Film in den man eingreift, mehr ist das nicht. Greife lieber nicht, lasse ihn lieber ziehen, diesen Film. Ohnehin, wie es auch kommt Schall und Rauch. Nichts besonderes. Selbst wenn es Wahrsagerei gibt, selbst wenn es Zauberei und Magie gibt, selbst wenn es Hellseherei gibt und den Propheten, dann kräht da kein Hahn nach. Dann ist auch das bloß Schall und Rauch und geht wieder unter.
Nach nem Picasso schreit die Welt auch nicht, nach einem Gerhard Richter auch nicht. Da lässt sich nicht viel bewirken. Und ein Adolf Hitler und diese Leute sind und bleiben kranke Wixxer in ihrer scheiß Illusion, in ihrem Film. Psychose, Wahn, Traumwelt der Massen. So ist das nunmal, so sind wir nunmal, wenn wir nicht aufpassen. Liebe zum Adolf, Liebe zum Führer. Nicht gut aufgepasst.

Manchmal kann man gar nicht so schnell gucken und da ist man wieder illusorisch und das so echt, denn die Gefühle sind ja wahr. Können wir in der Illusion auch andere begeistern. Ein Clown oder diese Leute in Zirkus' und Varietes machen nichts anderes. Auch der Spielfilm ist so, auch das Theater. So sind wir nunmal, das ist auch schön so, ist auch gut so. Ist Freude, Unterhaltung, Spaß. 

Nur blöd, wenn du Gefangener deiner Vision, deines Films bleibst. Wenn du nicht mehr loslassen kannst, dich festbeisst, weil du gierig bist. Weil du haben willst, andere begeistern willst, einfangen willst und niemals verlieren willst. Vielleicht weil du einsam bist, vielleicht weil du dich für den Größten hältst. Aber in Illusionen sind wir alle immer irgendwie. Nur sollte man mal die Brillen wechseln und sich dann auch wieder klar werden, dass man diese oder jene Brille trägt. Sollte man dich klar werden, wo man steht, erkennen und auch einsehen, was man will. 

Utopia ist Utopia bleibt Utopia. Kann das ein Ziel sein, etwas was man Wollen darf? Träumen und wünschen lässt sich alles. Erreichen? Wer weiß das schon. Ist vielleicht kein Utopia, ist vielleicht kein Nirvana. Wird Utopia die Welt, ist das Reale, dann mal im Umkehrschluss Utopia? Ist Logik dann noch Logik und der Widerspruch, Fehlschluss anerkannt. Andere Gesetze. Natur bleibt natur, aber denkbar ist vieles, vielleicht unendlich viele Möglichkeiten. Zeit hat der Einzelne ja nicht so viel..

Illusion und Begehren


In ständiger Illusion. Wer ist das nicht? Scheiß Gefühle, scheiß Gedanken. Wo zieht es mich heute hin. Wieder zu dir. Immer zu dir. Bist unwiderstehlich, ich begehr dich so sehr. Vielleicht normal, wenn man verliebt ist, aber vielleicht musst du immer Utopia bleiben. Vielleicht willst du das immer sein. So ist das Spiel, so läuft das Spiel. Kommen und Gehen. Schall und Rauch. Flüchtige Momente, doch kann es nicht stoppen. Ich muss dich begehren, unaufhaltsam, kein zurück. Voll im Wahn, wie ein Traum. Ich bin psychotisch, in Psychose. Fühle mich besonders, aber stark bin ich nicht. Verliere mich, habe mich verloren. 
Das mit dir ist nur ein Traum, wie im Märchen und kein Wunder. Denn ich bin krank, nichts besonderes. Ganz normal krank.


Ich habe nicht gut aufgepasst. War ich dann Gefangener meines Traumes, meiner Illusion, meines Verliebtseins. 
Und ist genau das ja auch das schöne am Verliebtsein, aber du bist es nie gewesen. Keine Zuwendung. Also bist du immer das Utopia geblieben. Hast mich sogar immer gewarnt. Doch hören und wirklich zuhören, das ging nicht mehr. Es war zum Scheitern verurteilt.

Therapeuten weisen mal den Weg, aber sie sagen, du bist nicht gut für mich. Du bist nicht nett. Du seiest zu glänzend und könnest dich niemals entscheiden. Das macht mir Angst, das berührt mich, tangiert mich. Kann es nicht einfach stehen lassen und wieder sehe ich, wie all zu sehr ich dich begehre. Wie sehr..zu sehr. Unnormaler

Montag, 11. Juni 2012

Angelwork




Neuronale Plastizität




Fiktion und Realität


Nur noch DAS gesehen. Absolut. Nur noch mich selbst. Nur noch das. Im Traum. Nicht gewusst wie mir geschieht. Andere sind da reifer, schlauer, erwachsener. Erkenne, was passiert, was sich abspielt. Hätte man sich mal einfach kennenlernen sollen, ohne all das. 
Das hast du immer gewollt. Hast mich nie geliebt. Wolltest nie etwas von mir. Nur mal treffen. So schlau war ich nicht. Auch ohne Eier. Und was weiß ich noch, mit und ohne..




Freitag, 8. Juni 2012

Ständiger Notfallpatient

Narzissmus überwinden
Selbstdisziplin
Geduld
Konzentration
Blickwinkel
Alleinsein




Stift & Papier

Mittwoch, 6. Juni 2012

Sehen


Es ist nur was ich sehe. Was ich fühle. Es ist nur der Körper, andere Körper, mein Körper. Es ist nur der Geschmack. Eigentlich ist der Rest nur Vergangenheit, nur Fantasie, Einbildung, möchtegern Intelligenz. Der Rest ist nur Illusion. Eigentlich gar nicht. Eigentlich stets ungebunden, unverbindlich und nur ursprünglich absolut verbunden. Aber da sind viele Körper. Nicht jeder hat den ultimativen Geschmack; ich auch nicht. Aber da sind welche, die kleiden, die schmücken sich ziemlich gut. Kann nicht jeder. Wie schön können Körper sein. Es ist nur was ich sehe, was ich sehen kann. Es ist nur was ich fühle. Was ich aushalte. Wohin es mich treibt. Ich mich treiben lassen kann. Es sind nur die Körper, ist nur der Ort, ist nur die Architektur. Der Rest scheint Wahn zu sein. Systematisch gebildet worden zu sein. Mehr ist das nicht. Der Rest ist System, mit dem ich mich abfinden muss. Der Rest ist Fantasie, der Anderen und meine, die doch gerne mal in die Irre treibt, wenn ich mich zu sehr gehen lassen.

Aber eigentlich sind wir alle allein, alle ungebunden, unverbindlich, frei. Bloß Körper. Wir können nur das sehen was ist. Mehr ist das nicht. Der Rest ist eingebildete Vergangenheit, die mit mir nichts zu tun hat, die mit den anderen noch weniger zu tun hat. Meine ich zu oft, sie hätte was zu tun, aber sie ist nur Blase, nur illusorische Vergangenheit. Bloß Einbildung, ein Konstrukt, das aber dann doch nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat, wie ich sie sehe. Wir sind nur unendliche Gegenwart und das immer schon gewesen und auch jetzt. Abschütteln der scheinbar wahren und ewigen Gedanken. Ich bin nicht mein Gedanke, der ist nur Fantasie. Bin nur meine wirklichen Gefühle, nicht sonderlich Intelligent. Ich bin bloß mein Körper, mein Geschmack. Ich kann nur haben, was ich habe, nicht was ich will. Ich kann nur haben, was ich sehe; zumindest habe ich es gesehen. Nur das ist meine Erfahrung, aber nicht die jetzige Wahrheit für jedermann. Alles was ich habe ist mein Körper, mein Geschmack. Der Rest bloß selbstverliebte Fantastareien. Verliebt in die Illusion, in die Fantasie, aber ich bin das gar nicht. Keiner kann das sehen und ich muss auch nichts wirklich daraus schaffen. Wobei dieser Text hier eine Schöpfung daraus ist. Aber deshalb bin ich nicht wichtig, deshalb bin ich nicht besonders, deshalb nichts besseres, deshalb bin ich keine Größe und muss mich deshalb nicht als eine fühlen oder mit sonst irgendwas oder irgendwen identifizieren, denn ich bin nur das was ich ursprünglich fühle, das was ich sehe. Ich bin nicht weil ich denke, ich bin weil ich sehe. Ich bin nicht wer, weil ich schaffe, ich bin wer, weil ich bin, einen Körper habe. Mehr ist das nicht. Und ich habe noch Glück gehabt. 

Meine Fantasie, meine Gedanken sind nur ein Arschloch. Ich bin das nicht. Sind es nicht diese, die mich ausmachen. Auch nicht meine Augen. Sehen wir alle dieselbe Wirklichkeit? Sind wir alle gleich, im Geiste? Jeder Mensch irrt anders. Auf die Wirklichkeit lässt sich einigen. Mit dem System arbeiten. Geschmäcker und die Körper sind verschieden. Sind die es die mich anziehen, die ich kennenlernen will und die vielversprechend klingen in den Augen. Der Rest ist bloß selbstverliebte Illusion und Fantasie. Denn wir kennen uns ja gar nicht. 

Dienstag, 5. Juni 2012

Kann einfacher sein


Wirklich lesen, arbeiten, malen, lieben und co. können wohl nur die, die allein sein können. Mit sich allein sein können. Die Gedanken einfach machen lassen können. Die loslassen können. Einfach nur so da sein. Ohne irgendwas. Ohne irgendwas besonderes sein zu müssen. Einfach so den Dingen nachzugehen, die so anstehen. Einfach nur die Gedanken zu denken, die so kommen und gehen. Ohne größeren Stellenwert. Sind bloß Gedanken. Einfach mal das Jetzt leben. Den Gedanken ihren lauf lassen. Die Gedanken beobachten und wie sie dann einfach wieder schwinden. Ich bin nicht nur meine Gedanken, ich beobachte meine Gedanken von außen, sie werden einfach gedacht. Kommen aus der Vergangenheit, kommen aus Erinnerungen, aus Assoziationen. Da muss ich nichts zu tun. Ist schon genug von da. Kann ich mich von frei machen.

Da kommen auch die Gedanken oder die gut gemeinten Ratschlägen, kann ich sie ganz außer acht lassen. Muss ich keine Rücksicht darauf nehmen. Sie kommen und gehen. Sind nicht wirklich Teil von mir. Ich bin nur das, was ich bin, wenn ich frei davon bin. Wenn ich der sein kann, der sich ergibt. Der frei von Ratschlägen von außen ist. Der nur das tun will, was er oder was es will. Das bin ich, das will ich werden, das will ich sein. Frei sein. Gelassen sein. Mein Ding machen, meinen Weg gehen. Glücklich sein, zufrieden sein und das geht wohl nur, wenn ich mich von Gedanken und dem von Außen frei mache. Mich dem entziehe, indem ich meine Gedanken kommen und gehen lasse. Sie nicht mehr absolut, dringlich und zwangsläufig denke. Das es auch noch was anderes gibt, als zu gehorchen, als Weisungen zu folgen. Denn ich darf, ich will ganz mir selbst gehören. Will mich nicht länger von außen lenken lassen, nicht mehr von meinen sich aufdrängenden Gedanken lenken lassen, sondern dahin gehen wohin ich jetzt will. Mehr nicht. Mehr ist das nicht.

Alleinsein sollte jeder können



Reife und Aushalten




Montag, 4. Juni 2012

Was will mein Wille wirklich?


Es wird so sehr mal Zeit, frei zu sein. Was aber wirklich auf mich zukommt ist wirklich die Scheiße. Das Versagen, das nicht weiterkommen und dann das nehmen zu müssen, was man dann noch angeboten bekommt. Es die Konfrontation mit der Realität sein wird. Mit dem jedermann bekannten System. Und warum sollte man auch was besseres, um diesem entkommen zu können.
Alleinsein, allein sich wohl fühlen, alleine klar kommen. Frei der Psychologie. Einfach nur allein mit mir sein, in meiner Fassung, in meiner Abgrenzung. Nur ich mit meinen Schlussfolgerungen und meinen Konsequenzen. Will ich nur noch mir selber helfen können. Muss ich keine Ratschläge einholen, auf keinen Rat hören. Ohnehin will ich diesen Rat nicht hören. Und ich wünschte die Ratschläge wären nie gefallen. Ich wünschte ich wäre längst frei davon, hätte mein Leben, meine Realität in Griff. Als hätte ich meine Aufgaben schon gemeistert. Das was auf mich zu kommt schon gemeistert. 
Vielleicht muss auch ich einsehen, dass ich scheiter und versage. Auch damit bin ich nicht alleine. Ist auch anderen schon passiert. Muss man halt irgendwie männlich durch oder eben auch darüber Mann werden. Kann man es dann vielleicht nicht mehr ändern ist es dann einfach so passiert und eben das daraus geworden. Was hätte ich tun sollen? Einen Rat will ich ohnehin nicht und weiß ich auch das kein Rat hilft. 
Irgendwie das eigene machen, irgendwie den eigenen Weg finden. Möglichst angenehm. Ist ja nicht verboten. Vielleicht sollte man einfach Bock auf die Realität, auf das System, aufs Berufsleben haben. Vielleicht sollte man einfach Bock darauf haben. Vielleicht sollte man das Leben und die Realität einfach so haben wollen. Sich so nehmen wollen, das Beste daraus machen wollen und nicht ständig ausweichen. Vielleicht haben andere einfach richtig Bock drauf, Karriere zu machen. Was soll man auch sonst mit dem Leben anstellen, mit der Wirklichkeit und dem drohenden System. Einfach mal Karriere machen. Das Leben anpacken, nach vorne gehen und auf selbstverliebte Reflektion scheißen, aufs Grübeln, auf die Vergangenheit mal so richtig scheißen und nach vorne schauen. Auf das was auf dich zu kommt, auf das was man so aus dem System machen kann. 
Ein LifeWorkBalance anstellen. Das man schwarze Zahlen schreibt. Das man das aus Leben herausholt, was einen glücklich stellt. Da mag vielleicht scheiß Arbeit sein, aber danach könnte man sich ja auch seiner Freuden widmen. Danach kann man ja auch was Schönes machen. Nur blöd, wenn die Arbeit dich auffrisst. Blöd, wenn man im Studium versagt und noch mehr verschlossen bleibt.
Bin ich dann noch frei und was ist wahre Freiheit?







Frei von Bindungen zu sein. Frei von Leuten, die meinen mir Ratschläge geben zu müssen. Einfach allein sein zu wollen und sein Leben und sein Schicksal selbst gestalten. Sich selbst zu fragen, sich selbst antworten zu geben. Selbstbestimmt und autonom zu sein, zu werden und zu bleiben. Für sich selber Sorge tragen. Auf sich selbst aufzupassen. 
Für dich kann niemand arbeiten gehen, für dich kann niemand lernen, für dich kann niemand studieren. Dafür kann ich niemanden einstellen und sowieso kann ich nur mich selbst retten. Nur für mich selber da sein. Niemand kann mich retten, ich kann niemanden retten. Was ist meine Aufgabe? Allein zu sein, frei zu sein, erwachsen zu werden? Der Realität ins Auge zu schauen. Mein Leben, mein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und mein Leben oder mein Schicksal nicht länger in die Hände von Autoritäten, Therapeuten oder was auch immer zu legen. Ich selbst kann nur mein Herr sein. Das muss ich begriffen, das muss mir mal innewerden. Ich frei sein will, frei sein muss, etwas aus meiner Freiheit tun sollte, so gut ich kann und will. Vielleicht muss man nur wollen. Was will mein Wille? Ausweichen? Ausruhen? Genießen? Chillen? Was will meine Wille? Wo ist er zu verorten? Was will mein Wille wirklich? Systemrelevant, in Wirklichkeit?

Sonntag, 3. Juni 2012

Fantasie ist ein Arschloch

Schreiblust

Keine Fantasie bloß ein Loswerden von Vätern, von Autoritäten und den Bindungen daran. Irgendwie einfach frei zu sein. Frei in meiner Wirklichkeit. Frei von Gestern. Auch frei der Fantasie zu sein. Von utopischen Träumen. Selbst meine Größe zu sein. Mich selbst zu füllen, zu entdecken. Meinen eigenen Willen nachgehen, meinen Wünschen und Bedürfnissen. Zu erkennen, dass ich zwar mal nicht frei war, aber immer ich war. Auch wenn mein ich heute und gegenwärtig, stärker ist. Das es mal nicht so war. Ich noch an Ikonen, Autoritäten, Ideale und das System glaubte. Ich will nur frei sein. Nicht in meiner Fantasie leben, auch wenn es genau genommen nicht anders geht, ich will frei sein. Mein Ding machen, wie man so schön sagte. 
Raus aus dem unendlichen Kreislauf der Psychiatrie. Irgendwie mein eigener Herr und Vater sein. Irgendwie von den Autoritäten, den Therapeuten gehen. Einfach davon weggehen, wohl die schönste Lösung ist; die friedliche. Vielleicht müssen auch mal die Fetzen fliegen. Vielleicht muss man sich Wege und Türen versperren, um zu erkennen, was mein eigener sein kann.



Frei der Bindungen, aber nicht völlig losgelöst. Bleibe ich Teil meiner Wirklichkeit, meiner Augen und dem was ich sehe. Nicht länger Opfer meiner Fantasie, der Bindungen und der damit verbundenen Beziehungsideen. 
War ich Sklave meiner Fantasie, nur Zuschauer meines Theaters. Meine Augen waren die vierte Wand, wie in einem wirklichen Theater. Kein Eingreifen, nur eigene Performance, aber ohne Wirkung. Das Leben ist keine Performance. Mein Leben ist nur das was ich sehe, frei der Bindungen. 
Muss ich auch nicht länger Opfer meiner Erinnerungen sein. Werde ich Interessierter meiner Erinnerungen, mein eigener Herr und verständnisvoller Vater. 
Niemand schreibt mir vor oder gibt mir Ratschläge, wie ich zu leben oder wenn ich zu lieben habe. Ich entscheide selbst, passe auf mich selbst auf und bleibe aufmerksam. Gelernt habe ich frei von Ikonen zu sein, frei von Autoritäten und Therapeuten zu sein. Niemand ist ein besserer, ein besonderer Mensch. Niemand ist allmächtig, niemand kann mich fühlen, mit meinen Augen sehen. Und wenn doch gibst da nix schlechteres zu sehen. 

Warum sollte mir nun ein Mensch noch schlechtes tun können, wenn ich auf mich selbst aufpassen kann, wenn es diese Ikonen, diese vierte Wand, dieses Theater, auch diese Psychiatrie und Therapeuten gar nicht mehr gibt. Dann bin ich ein Stück weiser geworden, etwas freier und kann entscheiden wie ich will. Muss ich nicht länger Grenzen überschreiten in meiner Fantasie und wirklich, weil auch mir niemand mehr zu nahe treten kann. Ich bin frei und alles ist nur Gegenwart, das was ich sehe. Frei der Bindungen, der Beziehung und weniger einsam. Will ich frei bleiben und stark werden.

Freitag, 1. Juni 2012

Absolut schön. Ein jeder weiß um Schönheit

Man muss kein Genie sein, um Schönheit zu erkennen. Eine Figur unwiderstehlich sein kann. Formen gut verpackt. Knackig, straff. Wohlproportioniert. Von denen gibt's viele. Von denen will man eine haben. Diese Verpackung, eingehüllte Schönheit. Wunderschön. Von dir gibt's mehrere. Von dieser Sorte will ich eine haben. Kann mich kaum satt sehen, viel zu knackig. Muss das knacken. Wer erkennt nicht deine Schönheit? Inbegriff der Schönheit. Jeder erkennt das, aber von dir gibt es auch viele. Die schönste Frau soll es sein. Von den schönsten gibt's nicht nur eine. Sind in Form. Ich will dich sehen. Am Strand, im Schlafzimmer. Kurven, Formen. Knackiger Busen, knackiger Po. Muss man nur mit der Fingerspitze daran kommen und schon ist es soweit. Was knackt, bringts zum platzen. Jeder erkennt diese Schönheit, diese Kurven, diese Form, dazu muss man nicht viel mehr können als sehen, denn du bist von Natur aus schön. Das weißt du selbst. Aus dieser Perspektive einfach unwiderstehlich. Aber da gibt's nicht nur dich und auch das weißt du selbst. Da bist nicht nur du die schwach macht, die den Herrn erlegt. Und so wichtig ist all das auch nicht. Geht jedem so, ist nichts neues, nichts besonderes, gibt nicht nur eine. Und eigentlich geht's mir auch um viel mehr als das. Klar die knackige Verpackung und Form isst mit, aber was das Essen ausmacht sind dann doch eher die nicht sichtbaren Zutaten. Zuckersüß, feurig scharf. Guten Appetit. Schönheit ist vergänglich, was schön ist, sieht ein jeder. Und auch die Schönste ist nichts besonderes, kann sich ebenso keiner Statistik entziehen, gehört dann eben zur Gruppe der Schönsten. Knackige gibt's viele. Da ist nicht nur absolut eine. Da sind noch so viele mehr. Und so auch mit dir. Auch du bist nichts besonderes, auch du kannst dich keiner Statistik entziehen, auch auf dich lässt sich verzichten. Auch du bist ersetzbar und austauschbar. Sie mag auf ihren Prinzen warten, dann hoffe ich mal auf das knackige Gesamtpaket. Weil ich mich niemals satt sehen will, niemals Langeweile haben will. Denn auch dein Geist wird wunderschön sein. Wir alle sind ersetzbar. Ein jeder muss auch das sehen und erkennen. Ein jeder muss mal verzichten. Weiß ich heute was ich will und kann Nein sagen..

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tim.a.elstner(at)gmail.com