Donnerstag, 31. Mai 2012

Du bist sexy. Steht dir gut. Steh auf

Und du wartest. Genau wie ich. Gib Gas. Auch du bleibst sexy. Und das ist eben so. Gut so. Ebenso. Warten wir auf unseren Traum. Stehe auf mein Prinz. Stehe auf meine Prinzessin. Du wartest auf Promille, denn das was du suchst ist Utopia. Vielleicht weniger als Promille. Und auch ich suche meinen Traum, meine Prinzessin. Bin ich nicht dein Prinz. Nicht dein Erfolg, dein Schaffen, dein Werk. Suche ich die schönste im ganzen Land. Jene die sich nicht entscheiden kann. Die geknackt werden will. Bist du die derbste Nuss, die eben auch übel auf die Nüsse geht. Keep cool, keep it real. Word up. Chill out. Make your day. Du bist der Schatz, mein Schatz. Hebe dich erstmal selbst. Liebe dich und gebe dich niemals her. Ich liebe dich.

Andere stehen auf und rocken weiter, rocken wieder

Bleibe nicht verliebt in der Schwere stehen, in der vermeintlichen Wahrheit. Aufstehen, kämpfen, weitermachen.
Jeder muss, sollte aufstehen. Egal der Anderen, sein Ding machen. Andere haben auch Schmerzen. Aber man kann das Ding auch anders sehen. Man kanns auch drehen. Nicht rumheulen, rocken, aushalten, weitermachen.
Es könnte auch leicht sein, leichter sein. Man könnte auch lustig sein. Könnte auch aufstehen, singen, drauf tanzen, einfach glücklich und optimistisch und zuversichtlich sein. Niemals aufgeben.
13jahre Depression und Negativität drehen. Auf den Fatalismus scheißen. Die Seite positiv drehen, dafür kämpfen und niemals aufgeben, daran zu arbeiten, es positiv zu sehen.
Wieder zu rocken, es leichter zu sehen. Weg von der selbstverliebten Wahrheitsliebe, der Schwere, wenn sie doch nur vom glücklichen Leben abhält. Ein Scheiß auf Schicksal, Vergangenheit, Zukunft. Ich will nur mein Leben rocken. Den Schmerzen, der Wahrheit den Stinkefinger zeigen. Es geht voran, weitermachen.

Dienstag, 15. Mai 2012

Siehst nur dich

Wenn du in den Spiegel schaust
Dann siehst du nur dich
Du siehst nicht den Raum, siehst nicht andere
Bist nicht der Mittelpunkt
Egozentrik
Bist auch nicht nichts
Auch nicht Luft
Bist auch nicht Jesus

Nicht der Märtyrer
Einfach nur einer auf diesem gottverdammten Planeten

Wenn du in den Spiegel schaust
Dann siehst du nur dich
Du siehst dich nicht im Raum
Du meinst du wärst der Raum
Eines Jeden
Beziehungsideen müssen resultieren
Der Wahn, die Bedrohung
Die Decke muss dir auf den Kopf fallen


Wenn du in den Spiegel schaust
Dann siehst du nur dich
Dann bist du der Raum
Immer gewesen und auch geworden
Nichts ist ewig










Stehe im Raum
Gehe auf diesem Planeten
Der kleine Prinz
Absolut
Kindisch

Wenn du in den Spiegel schaust
Dann siehst du heute dich im Raum
Dich mit anderen, andere mit dir
Ein Glied, eine Kette
Eine andere Beziehung
Andere Idee
Gehe im Raum, auf der Welt
Werde erwachsen

Wenn du heute in den Spiegel schaust
Dann siehst du mehr
Mehr Freiheit

Und davor hast du Angst gehabt?
Willkommen auf Erden
Im Universum
Im absoluten Nichts
Willkommen du bist ein Teil davon geworden
Und nicht mehr der grandiose Niemand



Willkommen im anderen Spiegel

Montag, 14. Mai 2012

Wenn ich nun beginne zu lieben, anstatt iwas, iwenn zu hassen. Dann habe ich nichts mehr von dir. Bist du fort. Sowieso für immer fort. Ich kann und will deshalb wohl nicht. Das Risiko zu groß, dass du dann nicht mehr in mir bist, fort, für immer fort bist


Auf ein weiteres damit gehen

Ohne ein Lachen
Stark
Ein damit
Egal der Großen?
Nicht egal, darüber stehend
Die Psychologie schafft mich nicht länger
Mache ich mich stark
Höre, Lerne dazu
Missachte nicht, umgehe
Baue
Schaffe selbst
Gehe selbst
Habe gehört
Muss ich nicht annehmen
Aber habe gehört
Euer Rat
Bin nicht gößer
Aber selbst mein Mann
Selbständig, selbstbestimmt
Habe gehört
Und mache es eigen
Muss es euch nicht zeigen

Und wenn ich daran untergehe
Ich gehe

Tut mir nicht gut?
Ich bestimme was mir gut tut
Meint mich zu kennen?
Ich kenne mich selbst
Ich tue mir an, was ich mir antuen will
Ich habe gehört
Auch zuviel gehört
Ich gehe
Sie ist fort
Ich geh fort
Ihr habt es gesagt
Steht im Weg
Mächtig, schwer
Keine Gewalt
Ich lerne
Werde stark
Nicht für euch
Für mich
Für meine Liebe
Für meine Frau
Kein Hass
Ich will lernen
Nehmt kein Wort zurück
Zu spät
Mache mich so stark
Will eure Worte nicht
Mögt Recht haben
Lerne ich
Mag ich es einsehen und davon lernen
Meine Frau ist mein Liebe
Macht sie mir nicht schlecht
Ich hasse nicht
Aber ich gehe
Gehe fort

Hoffe ich
Hoffentlich
Glaube ich
Weiß es
Lasst mich
Geht Geh, ich gehe
Ich hasse euch nicht länger
Hasse niemanden mehr
Lasst mich

Cooler Umgang

Gar kein Platz für Eifersucht
Ist eher dann Liebe
Kommen und Gehen lassen
Wie schön
Wie friedlich
Bezaubern
Lässt sich genießen
Vertrauen
Treffen uns immer wieder
Sind unsere Ausgangspunkte
Sind unsere Ziele
Unser Kompass
Kein Zwang, Druck
Schöner Umgang
Respektvoll
Erwachsen
Den anderen sehen und respektieren
In seiner Andersartigkeit
Kennenlernen
Gewisse Distanz
Kein Klammern
Ziehen und Zerren

Hört sich einfach an
Banal
Oft gehört
Nie oder zu selten getan
Ich war mal cool
Aber wurde tief enttäuscht
Verraten, missbraucht, hintergangen
Das ist das Dilemma
Was bis heute den Weg schwer macht
Verwirrt macht
Nur wegen der ersten Frau
Hat sich mein Schicksal entschieden
Nur deshalb raten Psychologen heute ab von dir
Nur weil ich einmal bei der ersten Frau nicht cool reagierte
Dabei war man mal cool
Konnte all das
Ganz selbstverständlich, locker
Bis der Riss und tiefe Enttäuschung kam
Bis dahin war alles cool

Sonntag, 13. Mai 2012

Beuteschema

Foto: http://post-traumatic-son.blogspot.com/



Bist eigen 
Dein Ding 
Autonom
Frei sein 
Suchst den starken Vater 
Den Soliden, Souveränen 
Der fest steht 
Nicht abweicht


Den Politiker Den Manager Den perfekten Vater Der dich frei lässt Dich ziehen lässt Der verzeiht Der akzeptiert Der loslässt Der auch ein bisschen Jesus ist Den du auch anschreien kannst Der sich selbst zurück nimmt Der es nicht so ernst nimmt Der Spaß versteht Der von dir Untangiert erscheint Und doch immer nah ist Warum soll ich dir iwas verübeln Nur weil ich es nicht kann? Nur weil ich dasselbe suche Sind beide auf der Suche Nach Selbstbestimmung und Gleichgewicht Irren Sowieso immer irren Wer tut das nicht ständig? Ich irre weil ich Stabilität nur in dir suche Mache es mir einfach Denn ich gebe auf In mir zu suchen Mache mich nicht länger stark Sondern gebe auf Und klammer an dir Ich bin frei Selbstbestimmt Stark Mein eigener Herr und Steuermann Gib Gas Einzig für dich Gib Gas Einzig für dich












Zu sehr begehrt
Besitzwunsch
Gier
Schatzsuche
Goldgier
Besitzergreifend
Zwingend

Drängend
Nicht lassend
Freiheit nehmend
Respektlos
Ungeduld, Unruhe
Ein scheiß Lachen
Eine Fratze
Macht und Triumph
Du hast nicht viel verstand
Zeit zum nachholen
Nichts und alles zu spät

Donnerstag, 10. Mai 2012

Gewaltig geirrt

Und ich bin einfach zu stolz
Muss einsehen
Mich verrannt
Den Fehler durchgezogen
Ist menschlich
Ist auch das Verliebtsein
Aber ich kam nicht mehr zurück
Heute bin ich selbst Schuld daran
Ein naives dummes Kind
Verrannt
Kann passieren
Lerne mal, Tim
Erkenne mal
Geirrt und falscher Stolz
Normal?!
Einmal und immer wieder
Zweimal und nie wieder

Man lernt sich kennen
Nähert an
Siamese Dream
Verrannt
Irrglaube
Vernarrt
Idotie
Menschlich
Eins sein
Ewig sein
Untergang, Fehler, Verloren
Kind, selbstverliebt verrannt in Idee
Nicht mehr sie gesehen
Nicht mehr dich gesehen
Nur Eins gesehen
Nur die Utopie gesehen
Utopie ist Utopie
Glaubst du es heute?

Niemals, unmöglich, nur ein bekloppter Traum
Das willst du doch auch gar nicht
Verrannt
Und zu stolz gewesen
Unaufhaltsam
Besessen
Mächtig

Du warst schlauer mein Schatz
Hast mehr begriffen
Auch du irrst mal
Aber ich bin ein Idiot
Hast mir mal verziehen
Danke, dafür nochmal

Was sollte ich machen?
Begehrte dich gewaltig
Der Zug unaufhaltsam
Bist nicht aufgesprungen
Dein Recht, deine Vernunft
Lernt man sich ohnehin erstmal kennen
Sich selbst kennen
Ein Leben lang kennen
Lebenslängliches Kennenlernen
Lebenslängliches Annähern
Ich machte es mir einfach
Schloss der Kreis
Machte den Bund
Aber du warst nicht einverstanden

Du hast immer gesehen, wie ich mich verrannte
Du hast immer Recht gehabt
Bist vernünftiger als ich
Bist erwachsener als ich
Du weißt, dass man sich nur vor den Kopf schaut
Du hast gelernt
Bist nicht mehr das Kind

Ich bin Idiot
Zu stolz
Und mit dem Fehler durchgebrannt
Kurzschluss, Fehlschluss
Uneinsichtig

Du hast mich darauf aufmerksam machen wollen
Ich habe nie gehört
Ich habe immer weiter gemacht




Verzeihen als Weg = Ziel


Geht es nur noch um das Eine

Geht es nur noch um die eine Frage, die mich quält, mürbe macht. Auf die ich vielleicht keine eindeutige Antwort bekomme. Wohl niemals. Aber nur das macht mir noch Angst. Nur das passt nicht in mein Bild. Nicht in meinen ersten Eindruck von mir. Ich will mich nicht derart in dir getäuscht haben. Das will ich einfach nicht.
Kann ich abwägen und das tue ich. Eben das tue ich seit Jahren unendlich, dabei wusste ich nicht einmal, dass das immer meine Frage war. Vielleicht würde ich dir nicht einmal glauben, wenn du das Gegenteil meiner Befürchtung tun würdest.
Mag es Eifersucht sein, aber das ist nicht alles. Es ist schlicht und einfach, dass es mir nicht in mein Konzept passt, nicht in Bild passt. Ich will einfach nicht dass du schlecht bist. Schlecht in meinen Augen bist.
Wir stehen in keiner Beziehung, es ist deine Freiheit. Es geht mich gar nichts an. Aber ich ertragen das Bild einfach nicht. Wird zur Last. Da kann ich nur alleine meinen Frieden mit finden. Lieber Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Wenn das mal so leicht wäre, wie geschlussfolgert. Wahrscheinlich muss da jeder alleine durch. Ich kann auch mal das Ende, das Ziel sehen, aber deswegen bin ich immer noch nicht durch. Die Ungewissheit hält mich zurück. Der Wunsch nach Wahrheit ist radikal.

Montag, 7. Mai 2012

Angst vorm Aufwachen

Angst davor ins Bett zugehen
Angst davor aufzuwachen
Angst davor dass ichs nicht schaffe
Angst davor einfach loszulassen
Angst dass der Schmerz wieder kommt
Angst vor der Überraschung
Angst dass es mich überkommt
Angst dass ich es nicht kontrollieren kann
Angst davor dass ich mich wieder verrenn
Angst dass ich nur unter Schmerzen zurück komme
Angst davor, dass ich nicht auf mich aufpassen kann
Angst dass ich morgens den rechten Pfad nicht finde
Angst dass mir nicht der richtige Weg einfällt
Angst dass ich mich wieder treiben lasse
Angst dass wieder irgendeine Lust gewinnt
Angst dass der Masochismus doch mit mir macht was er will
Angst dass ich nicht die Überhand gewinn
Angst dass mir am Morgen die Gedanken entgeleiten
Angst dass ich meine Gedanken und Gefühle nicht einfangen kann
Angst dass ich mich wieder selbst nur kranken kann
Angst dass ich meine wirklich gute Idee verliere
Angst dass ich wieder ausgeliefert bin, passiv
Angst dass ich den Weg in Genuss nicht schaffe
Eigentlich ist es nur noch eine Angst
Dass ich nicht schneller bin, als das in mir
Dass ich mich wieder selber verprügel
Dass ich am Morgen wieder meine Perspektive verliere

Achtsamkeit

Darauf achtend, was im Kopf passiert. Dass der Schnellschuss, Kurzschluss, Fehlschluss dich nicht ständig instrumentalisiert. Dass du nicht ständig Opfer deiner Gedanken bzw Gefühlen wirst. Dich deiner Gedanken, deiner Gefühle distanzierst. Abstand herstellst. Nicht um der Leere oder einer Erleuchtung wegen, sondern um Kränkungen den Kontakt zum Herzen zu vermeiden. Es nicht um kühle Distanz geht, sondern um einen Schutz, um ein dickes Fell, um stärker und gelassener zu werden. Letztendes um loszulassen. Auch um sowas wie vorbereitet zu sein, um nicht völlig offen und damit nicht ganz dicht zu sein. Um andere und mich selbst leben lassen zu können. Mein Ding zu machen, andere einfach ihr Ding mache zu lassen. Leben und leben lassen, ich kann nichts erzwingen, niemand gehört mir.



Dein Leben

Ich darf dir nicht mehr schreiben
War nie ein starker Mensch
Konnte dich nie leben lassen
Nie sagen, dein Leben, mein Leben
Dich nie loslassen
Schon lange bist du fort
Was für mich mal ewig war
Ist heute ewig kalte Schulter
So trauer ich hinterher
Kommt Erinnerung, kommt Schmerz
Komme ich nicht hoch
Kein Abstand
Verharre im Schmerz
Tut weh, anstatt zu sagen es ist dein Leben
Und das muss ich so akzeptieren
Es ist dein Leben
Tangiert mich nicht
Musst du selbst wissen
Berührt mich nicht
Und wenn es mich berührt, dann gehe ich
Es ist dein Leben und das kann ich so akzeptieren

Freitag, 4. Mai 2012

Wir zerstören und heulen anders


Legt Wunden nach außen und dann bist du nicht ganz dicht. Vielleicht das Gegenteil von dicht sein, von zu machen. Bleibt es narzisstisch. Der eine so der andere so. 
Die Menschen zu sehen, auch dich selbst zu sehen, wie es wirklich ist oder anders, vielleicht anders sein kann. Anders sein kann, wenn man sich schützen kann. Gefühle nicht mehr so nah ran kommen, es nicht mehr absolut ist, man absolut ist, man nicht mehr alles und jeden persönlich nimmt. Eine Distanz herstellen kann, wenn Beziehungen nicht mehr voller Ideen sind, weil ich mich in meiner Person, meinen Gefühlen, Gedanken und Handlungen nicht mehr für besonders halte. Mich nicht mehr als den Mittelpunkt meiner Beziehungen sehe. Bin ich nur Mittelpunkt meiner Ideen, meiner Fantasie, meiner Illusion, meiner eigenen persönlichen Täuschung. Jeder ist mal wieder in seinem Wald aus Kindertagen, jeden Tag mal wieder, jeder sollte, muss einsehen, erkennen, das es ums erwachsen werden geht, um die eigene Mittelmäßigkeit geht, sich anzupassen, als einen kleinen Teil zu sehen. Relativer zu sein, weniger mit dem Kopf durch die Wand. Vielleicht etwas kälter, etwas neutraler, etwas reifer, etwas solider, weniger naiver, weniger magisch, beschwörend. Dass ich dich sehen kann als begrenztes freies Subjekt und Objekt mit eigenem Willen, als freien erwachsenen Menschen. Kommt es dann nicht mehr so nahe, ist dein zerstörerisches Verhalten nicht mehr meine absolute Zerstörung. Nicht mehr das doppelte Ausmaß. Bin ich dann stärker



Kommt zu nah. Kein Umgang. Wie ein absolutes Kind


Mach doch was du willst. Es ist sowieso dein Leben. Es tut mir zwar auch weh, aber ich kann es nicht ändern. Du bist nunmal so geworden, bist numal erstmal so. 

Vielleicht wünscht du dir einen Therapeuten zum Mann und kein anhängliches Kind. Jemand der reif ist, souverän ist, der dich loslässt, nicht anspringt, der genießen kann. Jemand der sowas was du machst nicht so nah ran lässt. Der sich davon nicht tangieren lässt ohne kalt zu sein. Jemand der relativ reflektiert ist und nicht mittelpunkthaft narzisstisch absolut sieht. Also der, der schon erwachsen ist, erwachsener ist. Der dich so nehmen kann und vor allem versteht. Dieser Mensch der dich stützen kann, denn auch du gehst auf Krücken. 

Ich bin es nicht der dir helfen kann. Ich bin masochistisch, muss mir auch immer selber weh tun. Was du sagst hat für mich ein (absolutes) Gewicht, dass es mich bedroht, dass ich aus infantiler Wut nicht davon lassen kann. Auch bin ich in meinem absolutistischen Kinderdasein narzisstisch gekränkt. Wir können uns nur falsch verstehen. Wir haben nichts falsch gemacht, niemand ist schuld.


Und vor allem geht es nicht um mich. Es geht nur darum dass ich ein Mann bin und schlimmer, damals wohl eher ein gekränkter Mann oder Junge war. Um mich geht es eigentlich nicht. Das was ich mit deinem Peiniger gemeinsam habe, ist nur das Geschlecht. Um mich geht es da nicht, geht es auch nicht um Liebe. Es bedeutet dir einfach nichts, bist kalt, spürst nichts mehr, doch leblos bist du nicht. Auch du hast in dir Sehnsucht, Wünsche und Bedürfnisse, aber die seit verdeckt, verschüttet. Eigentlich sitzt du einsam da in deiner Wohnung, du spürst nichts mehr, bist traurig, versuchst dich abzulenken, die Decke fällt dir auf den Kopf. Du magst darum kämpfen, damit du klar kommst aber eigentlich spürst du nichts mehr. Eigentlich bist du reglos, tot, erlegen. Eigentlich bist du ein Opfer und weil du selbst nicht vergewaltigen kannst, musst du dich instinktiv anders rächen. 
Du spürst es, wenn dich jemand sexuell attraktiv findet oder sich in dich verliebt und Gefühle für dich entwickelt, doch leider musst du es ganz intuitiv zerstören, musst dich rächen, du musst die Liebe enttäuschen oder aber du musst den anderen spüren. 

Du spürst nichts mehr, es geht nicht um Liebe, nicht um den Menschen, nicht um die Beziehung oder den Partner, dir geht es um den Sex den du niemals wolltest, also hast du Affären und wiederholst den Sex, den du niemals wolltest. Du demütigst dich, willst eigentlich deinen Peiniger demütigen und siehst keine Gefühle mehr, du musst enttäuschen, verletzen. Relativ rücksichtslos. Aber du hast Recht, auch zum verletzen gehören immer zwei. Warum bin ich auch ein naiver Jüngling, der ebenso rücksichtslos auf sich selbst, sich in Gefaht begibt, den Helden spielen muss. Warum bin ich auch der Jüngling, der absolut stürmisch ist, der auf dich drängen muss. Auch das ist rücksichtlos. Dabei bin ich der masochistische Part und du vielmehr der sadistische. Dabei tun es beide vielmehr unbewusst, beide müssen es tun, es scheint wie ein Zwang. Beide wollen nicht wirklich erwachsen sein oder werden nicht. Vielleicht können sie auch nicht. Der Genuss auch in der Verletzung ist. 
Man will es durchaus durchbrechen, sodass es nicht mehr so nah kommen kann. Man will endlich dieser selbstbestimmte reife erwachsene Mann sein, der damit umgehen kann, der den es nicht länger tangiert. Der der den Kurzschluss versteht, dieser Mann der verzeiht, Verständnis und ein großes Herz hat, der der geduldig ist, der Schmerzen besser einstecken kann, ohne die Decke hochzugehen.

Der der nicht durchdreht, weil du promisk sein könntest oder es bist, der sich davon nicht absägen und kränken lässt. Der der dich versteht, deine missliche Lage, deine Affekt, deinen Sadismus, deine Rücksichtslosigkeit. Der Mann, der wie ein Vater ist, wie ein Therapeut ist. Der es über sich ergehen lassen kann der das aushält, der dich differenziert nachvollziehen kann, der selbst schon Erfahrungen gemacht hat. Der der warten kann, der nicht lachen muss, der nicht Besitzen und triumphieren muss. Diesen Mann gönne ich dir, wünsche ich dir. Und ich wünschte auch, ich wäre damals um Erkenntnisse reicher gewesen und ich hätte dir damals schon wahrhaftig verzeihen können. Dann müsste ich heute nicht den Heldentod sterben, dann wärst du zwar auch immer da, aber ich könnte mein Leben leben. Wenn ich dieser Mann gewesen wäre, dann hätte ich dich stützen, therapieren, umarmen lönnen. Dann wäre ich stark gewesen.

Du machst mich stark. Deine Abwesenheit macht mich stärker und es ist nur halbherzig das, was ich gewollt habe. Eigentlich wollte ich nur dich, aber ich konnte dich nicht wirklich verstehen. Nur oberflächlich, absolut verstehen. Das aber reicht nicht. Du bist und du brauchst viel mehr. Konnte es aber nicht geben, denn auch ich brauche viel mehr. Wir sind beide im Wald, beide verloren, beide an Krücken. Du kannst mich gar nicht gebrauchen. Ich bin nicht, was du brauchst. Ich bin nicht dieser Mann und du bist nicht die Frau, die ich erwartet habe. Sehen wir es beide ähnlich, aber brauchen etwas anderes. Keiner von uns beiden kann es geben, es halten oder damit umgehen. Beide würden stürzen fallen, der Boden würde uns verschlingen. Doch beide wollten wir verschlungen werden, doch kennen es nicht zu lassen. 




Also musst du Herzen brechen und ich bin das Kind im Gegenteil, mir muss des Herz gebrochen werden. So kommen wir nicht zusammen. Es geht zukünfitg darum sich nicht mehr brechen zu lassen, so dass die Reflektion mich nicht kalt werden lässt, ich aber damit umgehen kann. Dass dein Brechen des Herzes mich zwar nicht kalt lässt, ich aber ruhig bleibe und dir zeigen kann, wie das Leben wirklich und richtig geht. Du hast nichts falsch gemacht. Niemand ist Schul. Braucht man immer zwei dazu. Und es geht auch nicht um dich persönlich, bist nur Objekt. Nichts persönliches, schließlich mögen wir uns. Aber ich muss dich abweisen, gebe dir vielleicht Sex und Küsse, aber ich kann keine Beziehung führen, nur allein Affären und das oft. Du brauchst viele Männer, viele Beweise. Deine Bestätigung eine Demütigung. 

Donnerstag, 3. Mai 2012

Dein System

Ich kriege dich, aber ich will dich dann nicht
Du willst mich, aber ich enttäusche dich
Du willst mich nicht, aber hast mich zu wollen
Eigentlich willst du mich (doch)
Ich muss dich für mich gewinnen und dann enttäuschen
Du täuscht dich, eigentlich willst du mich
Ich bin verzweifelt, wenn du mich nicht willst
Ich bin enttäuscht, wenn du mich nicht ficken willst
Ich bin enttäuscht, wenn du dich nicht verliebst

Mein System stimmt, wenn du mich willst
Mein System bricht zusammen, wenn du mich nicht ficken willst

Mein System ist bestätigt, wenn du mich ficken willst
Mein System ist bestätigt, wenn ich dich enttäuschen kann und konnte
Mein System ist bestätigt, wenn ich dich doch für mich gewonnen habe

Beziehungsideen weil du narzisstisch bist

Weil du dich für etwas besonderes hältst. Also siehst du nur dich selbst, beziehst du alles auf dich. Mach die Augen auf aber tue es richtig. Klar du siehst dasselbe, aber andere sehen es anders. Du siehst nur dich selbst, alles auf dich bezogen. Ziehst alles an, aber das stimmt gar nicht. Auch nichts ziehst du nicht an. Auch nichts ziehst du an, auch alles ziehst du nicht an. Also wird alles bedrohlich, stürzt ein, macht Angst. Deine Beziehungsideen. Doch da ist nicht wirklich was, alles Fantasie, alles Einbildung, alles Wahn, wird dann zum Traum. Ist Eifersucht, ist narzisstische Illusion. Da ist nix, da ist niemand oder eben nicht mehr, als bei andere auch. Warum auch solltest du etwas besonderes sein. Glaubst du bist Genie, eine Größe, doch bist im Wahn deiner Beziehungen, die du nicht werten kannst. Aber da ist nicht mehr aks Mittelmaß. Wie für jeden. Du sendest nicht aus, sondern ziehst an, bis zur Bedrohung. Wirst zum Objekt vom Subjekt, bist aber genauso Objekt und Subjekt, wie andere auch. Wirst deine Beziehungen nicht los, deine Ideen nicht los. Dass da zwar immer ein bisschen ist, aber nicht alles sich nur um dich dreht. Du hältst aus, Panik und Angst gehen, doch du bleibst das Objekt das Subjekt um das sich absolut alles dreht. Das lehrt dich deine kindlich naive Erfahrung und Gewohnheit. Du hast nie gelernt hinter den Spiegel zu gucken. Du bleibst das Kind, dass in der narzisstischen Phase stecken geblieben ist. Du siehst gar nicht, dass man die Welt auch anders sehen kann. Klar, du siehst die selben Farben, aber du hast andere Beziehungen, andere Ideen. Nichts besonderes, aber du hältst dich für besonders. Wirst die Beziehungen nicht los. Ja, auch kreativ, aber trotzdem nichts besonderes. Du wirst immer eine Idee finden, eine Beziehung, die dich stillschweigend in den Mittelpunkt aller Beziehungen stellt. Doch ist man deshalb erstens nichts besonderes und zweitens bleibt es eine Einstellung, eine Sichtweise. Ist es die Brille die das Kind vom Erwachsenen unterscheidet. Jeden Tag wirst du meinen der besondere Mittelpunkt zu sein, denn als das Kleinkinder wachen wir auf. Doch was willst du glauben? Woran dich wirklich erinnern? An welche wirklichen Erfahrungen? Aus welchen tatsächlichen Erkenntnistheorie willst du lernen? Willst du weiter bei Null anfangen? Warum nicht gleich darauf bauen, dass Beziehungen marginal sind, dass die Ideen gut sind, aber Fantasie sind. Ideen nur Eifersucht, nur Illusion sind. Dass da nie eine tatsächliche Beziehung war.

Das was du liebst, war nie da. War immer unverbindlich. Das was du liebst, war nur eine Idee, nur Illusion. Deine Liebe zu ihr, war von ihr nie da. Sie war stets unverbindlich, nie da. Die Beziehung nur eine Idee, nur ein Traum. Deine Liebe selbst sogar, also deine Idee, machte darauf aufmerksam, dass sie bloß eine Idee ist, nichts besonderes. Deine Idee sagte dir sogar, dass sie selbst gar nicht da ist, dass sie ein Traum und nicht real ist. Das Spiel fiktiv ist. Sie gar nicht will und sogar Zeichen gibt, dass sie nicht will. Sie aus ihrer unverbindlichen Position immer sah, dass du im Traum, im Wahn, in der Fiktion lebst. Ja, schlau seid ihr beide, aber in andere Positionen. Sie aus Distanz, du aus der Bindung, der Nähe, der Symbiose. Das Spiel hat ihr gefallen, aber nur das spannende bauchpinselnde Spiel, nicht aber wenn Fiktion und Realität zusammenfallen, wenn das Spiel und die Beziehungsidee ernst wird. Dann bleibt sie in der machtvollen Position von außen, bleibt sie in der Distanz und schaut drauf. Sie hat alles immer gut erkannt, aber nie gewollt.

Autistart





Dienstag, 1. Mai 2012

Der Unterschied

Ein Mann kommt zum Rabbi und möchte wissen, woran es wohl liege, dass die Armen oft so aufgeschlossen und hilfsbereit sind, die Reichen hingegen fast nie.
Da forderte der Rabbi den Mann auf, aus dem Fenster zu schauen und zu beschreiben, was er dort sieht.
"Also, ich sehe Wolken, eine Frau mit Hund, ein Auto fährt vorbei…"
Dann bittet der Rabbi den Mann ins Zimmer zu kommen und in den Spiegel zu schauen
"Und was siehst du hier?"
"Mich."
"Da hast du die Antwort auf deine Frage. Beides ist Glas. Aber sobald nur ein bisschen Silber dahinter ist, siehst du nur dich selbst!"



Loslassen von


Loslassen von Vollkommenheit.
Von Vergangenheit
Von verpassten Chancen
Von Gedanken
Von Fixierungen
Von Zeit
Sturem. Stolzem
Wer zu sein
Vom Müssen und Sollen
Läuft es. Einfach so oder könnte es...


Jetzt sein. Hier. Leben.
Timeisnowhere, but lost.





Angst vorm Versagen, vorm Alleinsein

Also bist du Opfer deiner Einsamkeit. Kannst du das Alleinsein nicht genießen. Bist in Vergangenheit und sorgst dich um die Zukunft. Nur selten im Hier und Jetzt. Vorsorgen treffen. Angst vorm Scheitern, nicht wer zu sein, nicht groß genug zu sein. Könnte auch alles einfach laufen. Hast genug Geld, auch Perspektive, aber du siehst dich grübelnd. Im Gefängnis der Einsamkeit, des Grübelns. Du hast eigentlich keine Sorgen, aber bleibst Opfer in deinem selbst geschaffenen Gefängnis des Grübelns und der Einsamkeit. Kein Grund ängstlich zu sein. Wovor? Dass der Erdboden dich verschluckt, dass du auf der Straße landest, einsam bleibst? Genieße das Alleinsein, mach dich zum abhängigen Opfer, zum Sklaven. Selbstbestimmung, autonom. Wovor hast du Angst? Vor deinen Ideen? Vor deinen Prognosen, vorm Versagen? Es ist die Angst vorm Loslassen, nicht selbstbestimmt zu sein, denn in deinem Gefängnis siehst du noch mehr Selbstbestimmung, aber eigentlich verschwendest du Lebenszeit.


Scheiss drauf

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