Donnerstag, 29. März 2012

Ich liebe dich, dich liebe ich

Nichts ist schöner als du
Nichts fasziniert mich mehr als du
Für dich werde ich impotent
Ich muss mit dir nicht schlafen

Du bist so schön
So wunderschön
Du lachst so schön
Du bist so süß
Du bist so frech

Du bist alles
Und ich habe nichts
Alles will ich dir verzeihen
Niemand ist Schuld
Niemand soll dich haben
Niemand soll jemals dazwischen kommen

Für dich würde ich morden
Für dich kämpfe ich
Für dich bin ich alles
Für dich bin ich nichts

Du bist mein Stern
Du bist mein Star
Du bist mein Held
Du bist meine Göttin

Ich will sein
Ich will mich auflösen
Ich will mich verzehren
Ich will mich vergessen
Ich will da sein
Ich will dein Held sein

Du sollst alle ausblenden
Für immer
Du bist mein ewig
Mein ewig Glück

Alles soll verschwinden
Jeder Scharlatan
Jede Frau
Jedes scheiß Geschick

Jedes Arrangement soll verschwinden
Jede Frau soll schweigen
Jede Frau soll respektieren
Was ich will
Jede Frau soll verschwinden

Wie die Geister kommen sie geschossen
Aus ihren Löchern
Sie sollen verschwinden
Für immer ein Leben lang
Und wenn ich alleine bleibe

Jede Verkupplung soll krepieren
Jeden Verkuppler den Tod an den Hals
Alle keinen Respekt

Alle keinen Respekt vor dem Heiligtum
Nur mit dir will ich sein
Bis alle Ewigkeit
Für immer

Und wenn ich dich niemals wieder sehe

Nur mit dir will ich sein
Niemand soll dazwischen funken
Will ich für alles gewappnet sein

Will ich die stärkste Klinge haben

Das stärkste Wortgefecht
Den schönsten Widerstand
Nur für dich

Und wenn ich dich niemals wiedersehe
Ich liebe dich
Dich liebe ich

Bist du mein ewger

Mein heilger Schatz
Bist du mein Ehre
Ich verneige mich vorm Rest des Publikums
Nur mit dir will ich sein
Bis in alle Ewigkeit

Und wenn ich es alleine tue
Du bist mein Herz
Mein Herz bist du

Ich liebe dich

Montag, 26. März 2012

Fixierung im Mitleid

Ich bin so unfassbar traurig
Mal fixiert
Reduziert
Ich bin so unendlich traurig
Nur ein Moment

Ich bin unendlich traurig
Nichts kann es heilen
Geteiltes Leid ist halbes Leid
Aber ich will Niemanden bei mir

Unendliche Traurigkeit
Fixierung im Schmerz
Findste cool
Willste Rocken

Ich bin so traurig
Will es nicht teilen
Will allein sein
Nie mehr einsam

Einfach nur sein
Und gleichzeitig nichts sein
Mich auflösen
Unanalysiert
Unfixiert
Scheiss Bilder

Ich will nicht lachen
Ich will allein sein
Bleibt bitte weg
Und ganz nah bei mir
Bitte versteht mich nicht
Fixiert mich nicht
Ich will ganz weg sein
Mein Ding machen
Aber nie mehr allein sein

Was ich will ist Utopia
Was ich will ist der Widerspruch in einem Satz
Ich bin ganz allein
Unendlich traurig
Und ich will nicht verstanden werden
Weil ich dann Liebe spüre
Weil ich mich dann fixiert fühle
Weil ich mich dann bedroht fühle

Ich will das mich niemals jemand kennenlernt
Mich niemals jemand berührt
Ich will ganz alleine sein
Ich will nie wieder lachen

Ich will mein Leben lang arbeiten
Ich will das Leben erledigen

Für immer allein sein in meiner Traurigkeit
Ich will allein sein
Für immer allein sein
Niemand darf mich entdecken
Niemand

Niemand
Ich will für immer allein sein


Du fehlst mir

Wer will Absurdes sehen?

Ich reibe mich mit Scheiße ein
Piss mir ins eigene Gesicht
Warum, weil ich kein Ende machen kann
Warum, weil ich alles fixieren muss
Warum, weil ich kein Rocker bin
Weil ich nicht Gas geben kann oder will
Was weiß ich
Weil ich auf die Kurve nehmen scheiße
Weil ich das scheiß Kind bin
Warum? Weil ich kein Rocker bin
Weil ich kein Ding machen kann
Weil ich kein Ding sehen kann
Weil ich auf alles
Weil ich auf mich scheißen will
Mir ins Gesicht pissen will
Warum?
Worum dreht sich die Scheiße

Was soll ich machen
Verarschen
Macht haben
Leben in Absurdistan
Leben in Gewalt

Leben in Macht
Ich kann nichts machen
Ich reibe mich mit meiner Kacke ein
Will auf die Kacke haun
Rocken
Gas geben
Rocken, auf die Kacke hauen
Sein Ding machen

Wir wollten Avantgarde sein

Wollten raus aus den alten Mustern
Nicht  mehr derselbe sein, immer derselbe sein
Wollten uns ausdrücken
Wollten uns verwirklichen
Um jeden Preis das machen was wir wollen
Nur das was wir wollen

Ich will tuen was ich will
Ich will die freie bedingungslose Liebe
Will raus
Will austeigen
Will ich selbst sein
Will vor allem selbst entscheiden
Das machen was ich will
Das mir niemand rein redet
Mir niemand zu nahe kommt
Mich niemande länger fixiert
Auch wenn mir das egal ist
Aber alles kommt zurück
Ich wollte nicht länger brav sein
Ich will raus
Raus aus mir
Weg hier
Will mein Ding machen
Meinen Weg machen
Ewig verpeilt sein
Ewig absolut verewigt
Ich will raus
Will ganz eigen sein
Will Liebe machen

Und das ist auch das Problem
Das freie Liebe machen
Ich will freie Lieben machen
Das wild sein
Aus der Bahn sein
Unverbindlich sein
Einfach nur körperlich nah sein
Einfach nur einander zärtlich sein
Die freie Liebe

Das ist dein Ideal

Ich will Liebe machen
Wie ich es will
Wie wir beide es wollen
Und das ist auch gut so
Aber ich will eben mehr

Bist du jetzt eine Schlampe?
Nein wir wollten beide eben einfach Liebe machen

Etwas ist

Zärtlichkeit etwas ist
Etwas schönes ist
Dass sich ergibt

Das kommt, das geht
Mal ein Moment, mal ein Film
Mal ein Leben lang

Aus der Situation heraus
Lässt sich nicht erzwingen
Nicht festhalten

Kommt auch nicht zurück
Lässt sich nicht hoffen
Ergibt sich, passiert
Oder eben einfach nicht

Mal hat man Glück
Und dann ist es auch schon vorbei
Niemand ist eine Schlampe
Es passiert und dann ist es vorbei

Zärtlichkeit, Liebe, Küsse, Sex
Etwas schönes ist
Einfach passiert

Nichts zum Greifen, einsperren
Es kommt und geht
Wir sind jung, sind Kinder
Das kommt und geht einfach
Nix zu bedauern, zu bereuen
Aber es ist unendlich traurig
So wundervoll schön

Samstag, 24. März 2012

Hab schon wieder vergessen worum die Welt sich dreht

Ach ja, um mich
Unwiderstehlich
Das machts einfach
Unvergesslich
Bin ich es
Kann nichts dafür

Macht mir Angst
Kanns nicht abwehren
Kommt auf mich zu
Keine Hilfe
Keine Rettung

Mal ein Lachen
Mal eine Fratze
Stopp, ich habs vergessen
Worum dreht sich diese Welt nochmal
Alles um mich

Wird bedrohlich
Nimmt mir die Luft zu atmen
Nichts davon ist wahr
Doch für die Freiheitsliebe
Die Selbstbestimmung
Muss es so sein

Dann ists wahrscheinlicher
Selbst zu entscheiden
Von diesem Standpunkt aus
Dass sich die Welt nur um mich dreht
Kann ich dann Rücksicht nehmen
Kann ich selber glänzen

Charismatische Selbstbestimmung
Nicht des Glücks
Aber der Freiheit wegen
Des Gas geben wegens
Des Rockens wegens
Des auf die Kacke hauen wegens

Ein gebrochenes Herz müssen wir leider überleben
Können wir keine freiheitsberaubende Rücksicht
Auf gebrochene Herzen nehmen

Sind wir unwiderstehlich
Lachen wir darüber
Tanzen wir darauf
Wovor habe ich Angst?
Vor der Sekte
Vor der Familie
Vor der Endgültigkeit
Vor der Einsamkeit

Angst vor der Enttäuschung
Ich bin es nicht
Kann nicht jeden haben
Willst du Menschen sammeln
Willst du gebrochene Herzen sammeln
Als Bestätigung
Gebrochene Herzen sammeln?

Unwiderstehlich
Angewidert
Angeekelt
Lachst du darüber
Scheißt du darauf

Keine andere Wahl
Um frei zu sein
Muss ich so sein
Relativ
Nicht absolut
Aber ich muss erhaben bleiben

Habe ich Angst mich einzulassen
Weil ich frei
Selbstbestimmt sein will
Mein Ding machen will
Ich aussuchen will
Ich wohl der Geilste sein will
Der Charismatischste
Der Auserwählte
Der Erleuchtete

Lache drüber
Ich muss gehen
Will gehen
Am liebsten zurücklassen
Aber das geht leider nie ganz
Weg

Kein daraus, nur ein damit
Blick nach vorn
Nicht weil ich der Geilste bin
Sondern selbstbestimmt
Frei
Selbstverwirklicht
Sein will

Nicht einsam, aber allein sein will
Dann bin ich eben der Geilste
Bin ich doch sowieso nicht
Also kann ich es auch bleiben

Doch erwachsen wirst du dann nie

Ein Hoch auf die Kinder
Vielleicht werden wir dann irgendwie einsehen
Wenn ich familiär gefangen
Versklavt worden bin

Wer kann schon wirklich frei wählen
Muss ich mich wohl irgendwann einlassen
Und feststellen, nicht ideal zu sein
Nichts Ideales zu haben

Mich wohl arrangieren muss

Ich kann kein Herz brechen sehen

Kann nur Frauen lieben, die Herzen brechen
Also habe ich immer ein gebrochenes Herz

Man wirds überleben
Ich kann kein Herz brechen sehen

So schlimm ist das nicht, wenn Herzen brechen
Ich kam nicht drüber weg

Konnte ich keine Herzen mehr brechen
Wurde abhängig
Selbst mal zuviele Herzen gebrochen

Mein Herz ist mein Problem
Bringst du es wieder übers Herz
Herzen zu brechen

Sklave meiner Einsamkeit

Weil mächtig
Vollkommen, unwiderstehlich
Überlegen, glänzend
Bin ich machtlos, ohnmächtig
Bin ich verliebt, ausgeliefert
Klein, abhängig
Kann ich nicht unabhängig sein
Nicht erhaben sein
Gehe ich in die Knie
Vergesse alles
Sehe nur dich
Dein Glanz, Charisma
Zieht mich an
Lässt mich nicht los
Will dir widerstehen
Aber kann nicht
Zu schön
Erfüllung meines Ideals
Meines Geschmacks
Bin machtlos
Kann nichts machen
Habe verloren
Vergöttlichung
Kann dich nicht kennenlernen
Denn ich bin abhängig auf dich entschieden

Du aber behältst auf ewig Macht
Du kannst Nein sagen
Dich verfolgt es nicht

Ich komme immer wieder
Während du deinen Weg gehst
Dich nicht verfolge lässt
Du bestimmst
Kannst Nein sagen
Hinter dir lassen
Unabhängig sein
Du hast deinen Willen

Während ich ständig eingeholt werde
Ich mich nicht wehren kann
Du einfach davon gehen kannst
Für mich die Reflektion zur Bedrohung wird
Ich es anderen Recht machen muss

Ich kann nicht Nein sagen
Kann nicht sagen, ich will nicht

Du schon
Du bleibst erhaben
Lässt es nicht zu

Ich wünscht, ich wäre Herr meines Willens
Und weniger Sklave meiner Einsamkeit

Sonntag, 18. März 2012

Wenn alles ok ist, alles gut ist

Und es auch immer war
Dann bist du ganz weit weg
Aber was ist dann passiert
Und warum ist nichts daraus geworden?
Du hast Nein gesagt
Wie kannst du das bloß?
Wie kannst du Nein sagen
Wie geht das?
Hast du das mal gelernt?
Ich kann nicht nein sagen
Bin willenlos
Denn auch ich halte mich für unwiderstehlich
Du doch auch
Weißt du dass du bildhübsch bist
Unwiderstehlich
Wie kannst du dann nein sagen
Wie hast du das gelernt?
Wie kannst du drauf scheissen?
Schließlich habe ich doch den Masterplan
Aber wo bist du?
Warum ist nichts daraus geworden?
Wie konntest du nur Nein sagen?
Verstehe ich nicht
Denn ich kanns nicht
Schließlich bin ich der wichtigste Mensch auf der Welt
Und so dumm bist du wohl nicht
Deshalb kannst du auch Nein sagen
Drauf scheißen
Schließlich weißt du darum
Dass zwar alles zusammenhängt
Aber du nicht das Zentrum bist
Nicht der Mittelpunkt bist
Nur der Mittelpunkt kann nicht nein sagen
Denn er trägt ja fiktive Verantwortung
Das Märchen kennt kein Nein
Er weiß ums Schicksal
Holt ihn strafend oder belohnend wieder ein
Alles Bullshit
Aber du kannst Nein sagen
Ich eben nicht
Sollte ich wohl von dir lernen
Das macht es einfacher
Vielleicht schaffe ich es ja
Aber du bist ganz weit weg
Und warst das Mittel
Zum Zweck, Nein sagen zu lernen
Einen Willen zu haben
Seine Psyche zu begreifen
Um von Amor nicht abgrundtief geschwächt zu werden
Ich liebe dich
Du mich auch
Und irgendwas hast du von mir
Lebe wohl
Ich liebe dich
Gehts jedem einmal so
So ist das Leben
Und deshalb die Garantie
Dass du nie wieder kommst
Sag niemals nie
Zauberei
Wenn ich die wunderlampe hätte
Würde mir ein Wunsch reichen
Die zwei anderen eine Spende
Der Ehrenmann gibt sein Glück weiter

(..Eifersucht ist ein Arschloch..)

Samstag, 17. März 2012

Selbstverliebt kann ich nicht sein, weil ich nicht schwul bin; aber ich habe Angst vor dem Schicksal, dass es nicht bildhübsch sein wird

Die Erwachsene Liebe ist fürn Arsch
Wie weit geht Selbstbestimmung wirklich
Darf man noch lachen
Lachen im  Märchen
Ich habe Angst
Angst vor dem Schicksal
Angst vor der Erwachsenen Liebe

Märchensorgen Selbstbestimmung
Sorgen der kapitalistischen Wohlfahrtsgesellschaft
Der Bedürfnisbefriedigung

Kann man nix dran machen
Nicht einmal beten, wahrscheinlich
Wünsch mir Glück
Drück mir die Daumen

Ich habe Angst

Wird man wohl auch diese Hürde nehmen
Wann kommt der Zieleinlauf
Im bildhübschen Fotofinish?


1999 habe ich mal in ein Stehpissbecken gekackt

Das war eine Performance
Vor allem für die, die es gesehen haben
Die es sauber machen mussten

Die derbste Idee
Aber eben auch gemacht
Die Aktion
Die Unterhaltung
Die Lust

Todtraurig
Todlangweilig
Dass man dich dann für den Idioten hielt
Und man von diesen Idioten auch nicht loskam
Aber man eben auch selbst der Idiot war

Nicht wertschätzen konnte
Nicht wegen der Besonderheit
Sondern der Wertschätzung der künstlerischen Aktion

Aber ich selbst weiß dann auch nicht immer
Warum ich etwas tue
Kann es nicht immer stehen lassen
Will nicht stolz darauf sein
Oder kann es eben auch gar nicht

Hats wer gesehen
Jeder hats gesehen
Geht es darum, obs gesehen wurde?

Die gute Performance, kann dich verzaubern
Die gute Performance, kann dich ins Märchen führen

Aber der gute Performer muss auch alleine durch
Brauch auch Freunde
Keine Fans, aber Freunde
Der gute Performer muss auch ganz alleine an seinen Traum
An seine Intention
An seine Freiheit glauben können

Ganz alleine
Ohne Halt
Er selbst ist sich Halt
Er selbst ist sich Heimat
Er selbst ist sich zu Hause

Der gute Performer muss aufs Feedback scheißen können
Nur kann dann Depression drohen, Verrücktsein drohen
Einsamkeit drohen, Kälte, Fremd sein

Der gute Performer kennt kein zu Hause mehr
Der gute Performer nennt seine Augen sein Hause


PS:
Faden verloren
Nicht alles so ernst nehmen, manches ist doch arg übertrieben

Montag, 12. März 2012

Arbeit am rauen Stein. Lass dich dreschen


Irgendwann ist man wieder in der Depression. Weil man aus der Depression raus will und nicht damit geht. Weil damit gehen schwerer ist. Weil man auch faul ist, vielleicht auch weil man sich für etwas besseres hält. Es geht um keine Ursache, keine Lösung mehr. Es gibt keinen Grund, sondern nur ein damit. Ein Aufstehen, ein Aushalten, ein Machen, ein Schaffen, ein Bauen. 
Und doch immer wieder die Enttäuschung, die Sehnsucht. Die Sehnsucht nach zurück, nach zu Hause. Die Sehnsucht danach, dass jemand mitkommt, mitgehen, damit kommt.
Der "siamesische Traum". Vielleicht auch aus Angst, vielleicht auch aus narzisstischen Gründen, doch bleibt die Sehnsucht nach Utopia, die Sehnsucht ins Märchenhafte. 
Ist es auch eine Sucht, eine Abhängigkeit die ich mir wünsche, die volle ewige Abhängigkeit. Was ist schlimm daran, süchtig zu sein? Genau genommen hängt wohl jeder an irgendwas. Doch andere können "scheiß drauf" sagen, können "egal" sagen.




Freitag, 9. März 2012

Lös die Probleme deiner Mutter


Vielleicht unmöglich. Aber vielleicht kann  man darum wissen, sie kennenlernen. Hätte ich eine andere Mutter, hätte ich vielleicht heute meine große Liebe an meiner Seite. Vielleicht auch nicht. Wer weiß?

Vielleicht wie bei Romeo und Julia, den Capulets und Montagoes, oder wie die hießen. Und so sind es die Konflikte und Probleme der Eltern, die sich nicht vertragen und im Weg stehen. Dazu führen, dass man sich nicht noch einmal über den Weg läuft.

Liebe am Abgrund. Familienstellung. Kommt hier in der Liebe, im Verliebtsein, das ans Tageslicht, was immer schon geklärt werden sollte, aber vielleicht unmöglich ist. 

Unumkehrbar, unwiderruflich. Vielleicht keine zweite Chance. 
Vielleicht mussten wir uns kennenlernen, um einzusehen, dass es ohnehin nur dann möglich ist, wenn man davon Abstand nimmt. Es keine Radikalkur gibt. Das eine Chance nur darin besteht, sich erwachsen kennenzulernen. Nur leider fehlt dann etwas wichtiges, nämlich das radikale Verliebtsein.

Heute sieht man es. Aber für gestern und für morgen ist es zu spät. Natürlich sind die Mütter schuld. Die ewig ungelösten Problem der Mütter.
Und deine hat andere Probleme, als meine und deswegen tat es so weh, deswegen haben wir uns missverstanden, deswegen war es ein Massaker, ein Zerfetzen, deswegen bist du heute so fern. 
Und ich löse die Probleme, doch ich sehe dich nie wieder. Vielleicht mal ein Wiedersehen, aber wahrscheinlich keine zweite Chance. Ist das nicht unendlich traurig?

Erst Recht, weil du der Maßstab bist. Niemand kann ihn halten und das macht es umso trauriger. Stellt man fest, wie ausgeliefert man nun erst Recht ist. Ich wünschte, du würdest an mich denken. Ich wünschte du würdest dich melden. Ich wünschte du würdest mich trotz allem wollen.


Wenn du es gecheckt hast, kannst du es auch planen. Zum erwachsenen Profi werden


Wenn du mit Fußball groß wirst, die Fußballatmosphäre seit Kindertagen liebst und gewohnt bist, dir dann bewusst wirst, dass du da "drin" bist. Dann kannst du es auch planen, genießen und das Beste daraus machen. 

Aber es gibt auch die ewigen Kinder, auch ewigen Talente, die das nicht "drehen" können. Sie bleiben ewig darin, halten sich vielleicht sogar für etwas besonderes. Sie meinen vielleicht alles schaut auf sie, was nicht so schlimm ist, denn zum Teil ist das ja auch so. Schlimmer aber ist, dass sie damit nicht erwachsen können oder wollen, es nicht nutzen wollen. Es vielleicht auch nicht ausnutzen wollen. Also bleiben sie auf ewig Sportplatzkinder und werden nicht erwachsen.
Nicht weil es darum geht, damit Geld zu verdienen, sondern damit zu leben, es beobachten zu können, zu wissen was da eigentlich passiert, die kindliche Naivität und Dummheit abzulegen. Nicht weil sie nicht intelliegent genug wären und kein System und keine Logik entdecken könnten, aber trotzdem bleibt es für sie alltäglich neu, ein alltäglicher Genuss, eine alltägliche Idiotie.






Sie werden nicht erwachsen. In ihrem System bleiben sie der Mittelpunkt, in ihrem System spielt alles mit.  Sie nutzen das System nicht, können den Spieß nicht umdrehen. Es nicht darum geht, das System oder die Logik zu missbrauchen, sondern immer wieder zu entdecken, dass da keine Magie, kein Zauber, kein Weihnachtsmann dahinter steckt.


Aber irgendwann fängt jeder an, das System zu checken. Und übrig bleiben die Kinder, die nie gelernt haben zu erkennen, das auch alles ohne sie weiter funktioniert, jeder ersetzbar ist. Der Erwachsenen checkt immer mehr, muss aber auch immer kämpfen, dass er nicht wieder dem kindlichen Zauber verfällt, der ihn verwirren und vernebeln will. Denn in der Kindheit hat er sich erhalten können, das alles gut ist. Aber da sind eben auch die anderen, die es gecheckt haben und damit Erfolg haben, Geld machen. Es nutzen, erwachsen nutzen.


Liebe ist kein Machtinstrument und bleibt ohnehin unergründlich. Doch das Kulturelle, auch das  natürlich ist keine Magie, kein Zauber, sondern funtkioniert oder funktioniert vor allem auch ohne mich (weiter). Sonst ist da nicht mehr viel einzusehen. Natur und Kultur nutzbar machen, checken, immer wiederkehrendes checken, nutzen, nutzbar machen und damit Gas geben, "rocken".

Mehr ist das nicht, was es braucht immer weiter erwachsen zu werden, aber trotzdem so viel, dass es für dieses eine Leben wohl nicht reichen wird, nicht unendlich sein muss, aber viel ist, um so mehr ist, wenn man es nicht relativiert und simpel reduziert.

Viel Spaß auf der ärgerlichen Reise des erwachsen Werdens. Weg vom Zauber der Mama, der Naivität und Dummheit. Waren wir zwar immer schon schlau, aber nur so schlau, wie Kinder eben sein können. Subjektiv. Geht es um Objektivität. Und diese immer zusammen im Wechselspiel: Subjekt - Prädikat - Objekt.

Hinterher ist man immer schlauer und das auch schon in zwei Stunden. Mach dir die scheiß Welt, die scheiß Kultur zu eigen. Genug Mittel, genug Grips vorhanden. Doch immer im  Narzissmus ausruhend, in der einen Brille, der "Nur-Subjektivität", der "Nur-Objektivität", ist es aber mindestens immer beides.

Lange gewartet, lange beobachtet, wird es wohl nun Zeit selbst einzugreifen, mitzumachen, unter die großen Menschen, erwachsenen Menschen zu gehen. Gebrauch zu machen, denn es ist ja nicht verboten, ganz im Gegenteil.

Es ist nicht verboten !!

Doch hat diese Klarsicht, diese Aneignen der System und wiederkehrenden Muster immer Angst gemacht, also blieb man der Idiot und so musste der Depp auch erfahren, der Loser in der Liebe zu werden. Schluss damit?? Scheiß drauf?? Kein Plan. Passt ihr euch mir an und fickt euch. Schön wärs.
Irgendwie Gas geben unter den erwachsenen Idioten. Alles neu, alles wandelt, alles irrt. Wo bist du?

Mittwoch, 7. März 2012

Man wollte sich nicht mögen lernen, um nicht von dir geliebt zu werden (oder eben gerade deswegen), also liebt man sich automatisch; kann man nicht mehr nicht gemocht werden, weil man sich nicht mehr nicht mehr mögen kann. Keine Frage. Automatismus. Ende !!





Liebe am Abgrund. Ist die Mutter, die Familie, die Herkunft an allem Schuld. Schuld daran, dass wir uns nicht gut tun. Schuld daran, dass wir uns nur einmal treffen konnten. Dass wir uns zwar verstehen, aber uns ständig gegenseitig enttäuschen. Wir uns weh tun, wir unsere Macken haben. Wir unsere Familienstellung nicht begreifen. Dass die Gefühle wieder durchgehen. Das Eifersucht zu stark wird. Dass wir uns zwar vielleicht sogar lieben, aber uns immer ärgern müssen. Weil wir beide mit unserer Mutter Konflikte haben, dass wir uns beide eigentlich gar nicht vernünftig konzentrieren können. Wir beide eigentlich gar nicht gleichzielgerichtet Gas geben können. Wir uns gegenseitig aus der Bahn werfen. Wir nie zusammen die Kurve nehmen können. Ich glaube, dass wir erst mal beide in Ruhe die Kurve nehmen müssen. Erwachsener, erfahrener und reifer werden müssen. Auch Erfolg haben mussten, um noch einmal eine Chance zu bekommen. Vielleicht klappt es dann, aber eine Garantie wird es nie geben. Nie eine fürs ewigle, aber auch nie eine für eine zweite Chance.

Dienstag, 6. März 2012

Märchensorgen >> Selbstbestimmung





Kennst du eigentlich die Angst, dass man nie wieder ein so maßlos interessanten Menschen wieder findet, wie ich ihn in ---- gefunden hatte?
Oder die Angst, dass man sich mit einem weniger interessanten Menschen begnügt? Und diesen interessanten Menschen gar nicht mehr finden kann.

---- ist nicht nur ohne Ende interessant, sieht auch gut aus, hat ne tolle Stimme, ist lustig, intelligent, super Geschmack, aber sie ist fort, über alle Berge. Ich bin gierig nach ihr, wie eine Sucht, weil ich so jemanden vorher nicht kannte und ich befürchte, auch nicht wieder kennen lernen werde. Das vorher jemand anders kommt und mich vom "Markt" nimmt.
Kennst du solche Probleme?

Eigentlich sind es Luxus-Probleme, aber sie nerven mich trotzdem. Hab echt Schiss. Das ist zwar nicht logisch was ich erzähle, aber trotzdem kommen Frauen, die ich kennenlerne, bedrohlich auf mich zu. Ich kann nicht gut Nein sagen und sage ich Nein, werde ich für die meisten Frauen noch interessanter, so dass sie mich kennenlernen wollen. Man kann das Problem glaube ich auch gar nicht loswerden, sonst müsste man sich komplett isolieren. Aber es soll die Richtige sein, die ich auswähle und nicht der liebe Gott oder das Schicksal.

Dabei widerspreche ich mir, denn das mit ---- und mir habe ich auch immer als was göttliches und schicksalträchtiges angesehen. Aber heute will ich mir meine Partnerin selbst aussuchen; wie gesagt, aber ist meine Entscheidung immer sofort klar, aber man hat immer wieder mit Frauen Kontakt, die man irgendwie gar nicht loswerden kann. Mich verfolgt das irgendwie. Es ist beunruhigend, zum Teil echt bedrohlich und beängstigend.



Wie gesagt, es ist ein Luxus-Problem, andere würden sich freuen, aber mir macht es Angst. Ich will ja nur ---- oder eben jemanden, der an sie vergleichsweise rankommt. Das schafft aber keiner aus meinem Umfeld. Es fühlt sich nicht gut an, zu sehen, dass man nicht in das schöne Bild von ---- passt. Als müsste sich der Prinz mit einer Bäuerin begnügen. ---- selbst aber auch eine Prinzessin ist und in mir aber nicht den Prinzen sehen kann.
Kein Bild, dass ich mir zwangsläufig von anderen Frauen mache, ist so schön, wie das von ----, aber ich habe Angst, dass da eine Frau kommt, die mich vom Bild der ---- bekehrt, so dass ich mich mit dem weniger schönen Bild der anderen Frau begnüge. Sie lieben lerne und mich mit ihr arrangiere. Und dann werde ich mit der "falschen" Frau glücklich, habe mit ihr Kinder/Familie. Das ist für mich eine echt bedrohliche Vorstellung, die immer wieder kehrt. Aber wie gesagt ein Luxus-Problem.

Dauert wohl auch nicht lange, da hat man wieder Geldsorgen und muss zusehen, dass man irgendwie ins Berufsleben einsteigt und erkennt, wie sehr man in den "Luxus-Problemen" hing, aber trotzdem durfte man sein Traumfrau nicht heiraten. Sie will nicht, aber alle anderen sind nicht was ich will. Schlimm aber ist, dass man seine "idealisierte Traumfrau" nicht wird kennenlernen können, da  bin ich fast sicher und man sich deshalb mit einer gewöhnlichen Partnerin arrangiert. (Sicherlich ist ---- auch gewöhnlich und mittelmäßig, wie du und ich auch, aber trotzdem verkörpert keine zweite soviel Schönheit, Witz, Geschmack und Intelligenz auf einmal)


Eigentlich ist diese Email ziemlich blöde, aber trotzdem macht mich das Thema, meiner verpassten Chance zu ----, fast wahnsinnig. Am liebsten würde ich sie wie ein kleines Kind mit Gewalt zu mir holen. Es gelingt mir also einfach nicht, zu akzeptieren, dass sie nicht will oder besser ist es die Angst vor einer zukünftigen Partnerin, die nicht an ---- herankommt. Versteht man das? Ist eigentlich auch nur ein fiktives Problem, aber ich sehe die Gefahr, fast prophetisch auf mich zukommen und will dieser Prophezeiung oder dem Schicksal ein "Schnippchen" schlagen, so dass ich mein Schicksal selbst bestimme und nicht irgendwas und erst Recht keine Frau, obwohl die natürlich auch ein Recht darauf hat, sich einen Mann selbst auszusuchen.


Nun wie gesagt, ---- hat dieses Recht auch und eben auch von dem Recht gebrauch gemacht, Nein zu sagen.

und ich weiß, du magst mich sehr






Nobody is perfect. Eternal everybody-pain.


Irrglaube Erlösung



















































































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