Samstag, 28. Mai 2011

Mittwoch, 25. Mai 2011

Realmaß vs. Idealmaß

das was man sieht
nicht das ahnende, unsichtbare, ungreifbare Utopia
ein Mittelmaß in Realität
Entscheidung diesseits
hier geblieben, nichts wird eingesperrt
einfach am Boden
gedeckelt, unausgebrochen
will ich ein Kind, das jenseits?
runter kommen sie alle
springen, fliegen lohnt nicht
Sehnsucht erkennen
Ideale unmöglich
scheitern, weil nicht einmal Vögel ständig fliegen würden
erwachsener wird der, der sein Kind im Rahmen halten kann

Sonntag, 22. Mai 2011

fix at iv

Wandeln

Abriss der Fäden, vergangenes
Keine Herkunft ist gemeinsam
Kein perfekter, idealer, vollkommener Weg
Zu simpel zu meinen, ich kenne dich fix
Ist nicht mutig
Ist erzwingen, einsperren, strangulieren
Loslassen mutig ist

Den Mut zu haben, loszulassen von idealen, von kurzschlüssen, Urteilen
Es zu lassen, ohne irgendeine Demütigung

Vom Märchen lassend, von der perfekten Illusion, vom Affenzirkus

Davon den Menschen ersteinmal kennenzulernen, welch Naivität vom Schein aufs sein zu schließen
Welch künstliche, tierische, einfache dumme Oberflächlichkeit
Sich zu einfach machend, ohne ruhe, Genuss, Geduld, Zeit
Ein Ende erzwingend, einen Kurzschluss, viel zu einfach

Liebe zwar einfach ist, aber eben nicht oberflächlich, keine Kunstform

Liebe fasziniert, aber eben keine perfekte Oberfläche des eintauchens, sich verlieren, denn dann gehts schnell um Macht, Kontrolle, Zwang und Abhängigkeit

Um Rettung, Verrat und Paranoia
Der Kurzschluss nimmt seinen rasanten Lauf
Nicht mehr du selbst entscheidest, sondern die Sehnsucht treibt dich ungeduldig
Anstatt der Überzeugung sich selbst genügsam sein zu können, das nichts erzwingbar sein kann
Keine Liebe der Welt, keine Zeit
Zu verstehen wie liebenswürdig die Zurückhaltung, Distanz, Grenzen und Abstand sein können
Niemals wirst du die Augen und Ansichten der anderen erzwingen können
Der Spiegel in Kleinigkeiten seine Sicherheit, sein Vertrauen, Zuversicht, Ruhe und geduld finden kann
Solange er den eingriff in den Spiegel verhindern kann, akzeptieren kann, dass es unmögliches gibt
Nicht alles sehen, berühren zu können
Nichts rückgängig zu machen ist
Nichts zu prophezeien ist
Nichts perfekt, vollkommen, ideal war, ist und werden kann

Freitag, 20. Mai 2011

Eingetroffen

Alles ist eingetroffen
der schlimmste Wahn, die negativste Idee
ist Wahrheit geworden, war immer wahr
immer davon gesprochen, deswegen ja, immer nur davon gesprochen
Konfrontation mit dem was wahr ist
du nervst, redest nur von dir, deinen Problemen, Ablehnung, Schmerz
ja, all das ist wahr, hab ich ja immer gesagt
kannst du aufhören?
Nun zu sagen, ich bin ein "Asi" alles schlechte ist wahr
nur noch das, um jetzt zu sagen: Blick nach vorn
Schmerzen nur noch für dich behalten
nicht mehr erklären

Donnerstag, 19. Mai 2011

ankreiden

care killed a cat

einfach halten
leichter sehen
weniger gewichtig, weniger wichtig
weniger schlimm,
einfacher, leichter sagen
einfach drumherum
mehr so an den Weg, als an ein Ende
als an einen Kurzschluss

gesagt, tun getan

Sonntag, 15. Mai 2011

Samstag, 14. Mai 2011

Heuler

Zwangsläufiges Glück eben äußerst unwahrscheinlich
Doch heulerei ein ende haben muss

Akzeptanz
Und wenn die Welt sich noch so sehr auftut
No choice, but satisfaction

You know best its imperfection
Second chances less likely in this world

Its gone, perfectly
Accept

Heulerei, Blues
Nur noch fuer 5 Minuten

Akzeptanz
Bin wie ich bin, ist wie es ist
Jeder ist iwas
Jeder ist anders

Unabhängig, selbstbestimmt
Passt eben, oder passt eben nicht

Attraktion und Schauspiel

knickst du ein
keine Zuwendung
ist das heiß
unverbindliches Schauspiel
Zuwendungslos, Finger verbrannt
knickst du ein
heiss

attraktives Schauspiel
Attraktion
Zuwendung, Abwehr
Leidenschaft
eingeknickt

Spielerei Attraktion
kennt sich aus
heißes Spiel
verbrannt

Gegenfeuer, nicht getraut
Attraktion
Blicke, subversives
unsichtbare Leidenschaft
großes Feuer

Flächenbrand
gut gemacht vs. gut gemeint
braucht es eben
ist Leidenschaft
ist heiß

einknicken, zerbrechen, gebrochen
zum Kind
iwie, iwas vergessen
eben auch nur Mensch, wie wir alle
Vorstellung
in Gedanken

hat man jetzt einfach Selbstvertrauen
einfach akzeptiert
jeglicher Fehlerhaftigkeit
wird ja auch Zeit

Sind wir ja alle nur Menschen von Milliarden
einfach ganz schön unwichtig

Respekt vor Liebe

was tut man nochmal, was eben nicht
respektiere vor allem dich

Akzeptanz
es ist wie es ist

all die Fehler, all das vergangene
Unvollkommene
Akzeptanz

Liebe dich, habe Selbstvertrauen

Weg mit dem Zweifel, der Reflektion
dem großen Leid, der Eifersucht, etc.


sag es dir einfach




Samstag, 7. Mai 2011

haltend

vom festhalten und nicht loslassen
vom unendlichen Versuch
Ungleichgewichte zu korrigieren
von der Gelassenheit, der Ruhe, vom zu Hause
von Symbiosen
vom ziehen und zerren
von Zwängen, Bedingungen, Forderungen
von Eifersucht, Besitzwünschen
von Macht, Kontrolle
der Akzeptanz, des hinnehmens
des unveränderlichen
des vergangenen
des integrierten
des nicht-perfekten

wir alle nur Idioten sind
jeder Mensch eben anders ist
so traurig es eben manchmal ist
so gemein, so banal es einfach ist
nicht alles haben könnend
zufriedengebenderweise
ankommenderweise
abstandnehmenderweise
rückzugnehmenderweise
zurückhaltenderweise
dabeiseinderweise
allgemeiner einfacher weise
gemeinhin ohne Ziel
es eben kommt wie es kommt
alle Mensch
ehrfurchtslos angekommen

vom einsperren, gefangen halten
von Liebe und Freundschaft
von der Angst vorm alleinsein
von der Angst der Anhängigkeit
vom ungenüngend sein
vom besonderen
vom perfektem
vom utopischen 
vom Märchen

von der Selbstoffenbarung, der Selbstkontrolle
vom misstrauen, der Paranoia
vom gehorchen und herrenlos sein
von der Bessenheit
von unendlichem Stolz, von ewiger Wiederkehr
vom Kampf

von Stabilität und Zerrissenheit
vom freien Willen
vom einbrechen
vom erkennen, von Einsichten
vom leugnen, annehmen
vom sich kennenlernen
sich selbst zu akzeptieren
sich selbst lieben lernend
sich selbst zu fixieren
von sich selbst besessen zu sein
sich selbst zu zwingen
sich selbst frei zu lassen
sich selbst zu korrigieren
sich selbst zu stabilisieren
sich selbst in Ruhe lassen
sich selbst ein zu Hause geben
Abhängig von sich selbst zu sein
für sich zu sorgen
für sich selbst eine Faszination zu sein
sich selbst zu lieben
sich selbst der Schlüssel zu sein
auf sich zu vertrauen
sich zu schätzen
sich aufzubauen
sich zu akzeptieren
mit sich eben in Friede lebenderweise


anstatt einfach zu sein
zu vertrauen
kein ziehen, kein zerren ohne Zwänge
keine Fixierungen, kein verletzen, kein verwunden
weil festhalten, nicht loslassen, das gleiche ist wie einsperren
weil Besessenheit, das Ungleichgewicht eine unendlicher Korrekturversuch sein kann
eine Fixierung, Aufgabe der eigenen Autonomität
nur Unfriede stiften kann, ohne Schuld
jenes Ungleichgewicht eben zum ziehen, zerren, festhalten führen muss
zum Kampf, doch davon lassen und ruhen lassen
sich nicht darum scheren, nur den Abstand herstellen kann

Besessenheit, höhere Macht, die einfach nur stört, stresst, nervt
eine Umkehrung eben nur kommunikationslos, in Ruhe stattfinden kann

Macht entziehenderweise über den Entzug
über den "Umweg" der Akzeptanz, des verschweigens
so dass blinde Flecke, wunde Punkte, eben nur ein Teil des ganzen bleiben

Ungleichgewichte nur natürlich sind
ein eingreifen, hinterherjagen´jedoch aussichtslosen Kampf darstellt
und doch nur auf ein festhalten, auf Fixierungen hinausläuft
auf Macht und eben nicht auf Liebe und Freundschaft

Es eben rücksichtslos sich selbst gegenüber ist
und auch den gemeinen einfachen Blick nicht mit-zuteilen
im allgemeinen eben sogar eher Glück und Gleichgewicht zu finden ist
jene Eigenarten zwar auch gut sind, aber doch eher stressen
unendlich rasend machen können, unendlich traurig machen können
sich verselbstständigen können
im allgemeinen und ganz einfach, mal ganz in Ruhe
und nochmal und von vorne und neu
auf die Ruhe einigend, auf das einfache einigend
können wir uns eben nicht auf eigenarten einigen, zum Glück

einfach und mal schwer
einfach und mal kompliziert
einfach und mal studiert
einfach und mal Kunst

Einigung auf einfach
nicht vergessen, nicht verlieren
gemeinhin, allgemein
mal langweilig, aber eben auch schön ruhig
ausgeglichener, häuslicher, friedlicher
weniger Drama, weniger Stress

ist es eben von allem irgendwas und stets im Wandel
allgemein, banal, bekannt
manchesmal vor Wand gerannt
ganz normal, gängig
kein großes Drama
geht es weiter einfach, gemeiner, eben auch mal dreckig
so ist das eben, geht es so stehen lassend weiter
es mal rund laufen könnte

Mittwoch, 4. Mai 2011

Von der Liebe


Wenn die Liebe dir winkt, dann folge ihr, sind ihre Wege auch schwer und steil.
Und wenn ihre Flügel dich umhüllen, gib dich ihr hin, auch wenn das unterm Gefieder versteckte Schwert dich verwunden kann.
Und wenn sie zu dir spricht, glaube an sie, auch wenn ihre Stimme deine Träume zerschmettern kann wie der Nordwind den Garten verwüsten.
Denn so, wie die Liebe dich krönt, kreuzigt sie dich. So wie sich dich wachsen lässt, beschneidet sie dich. So wie sie emporsteigt zu deinen Höhen und die zartesten Zweige liebkost, die in der Sonne zittern, steigt sie hinab zu deinen Wurzeln und erschüttert sie in Ihrer Erdgebundenheit.
Wie Korngarben sammelt sie dich um sich. Sie drischt dich, um dich nackt zu machen. Sie siebt dich durch, um dich von deiner Spreu zu befreien. Sie mahlt dich, bis du geschmeidig bist; Und dann weiht sie dich in ihr heiliges Feuer, damit du heiliges Brot wirst für Gottes heiliges Mahl.
All dies wird die Liebe mit dir machen, damit du die Geheimnisse deines Herzens kennen lernst und in diesem Wissen ein Teil vom Herzen des Leben wirst.
Aber wenn du in deiner Angst nur die Ruhe und die Lust der Liebe suchst, dann ist es besser für dich, deine Nacktheit zu bedecken und vom Dreschboden der Liebe zu gehen. In die Welt ohne Jahreszeiten, wo du lachen wirst, aber nicht dein ganzes Lachen, und weinen, aber nicht all deine Tränen.
Liebe gibt nichts als sich selbst und nimmt nichts als von sich selbst. 
Liebe besitzt nicht, noch lässt sie sich besitzen; denn Liebe genügt der Liebe.
Und glaube nicht, du kannst den Lauf der Liebe lenken, denn die Liebe, wenn sie dich für würdig hält, lenkt deinen Lauf. 
Liebe hat keinen anderen Wunsch, als sich zu erfüllen.
Aber wenn du liebst und Wünsche haben musst, sollst du dir dies wünschen: Zu zerschmelzen und wie ein plätschernder Bach zu sein, der seine Melodie in die Nacht singt. 
Den Schmerz allzu vieler Zärtlichkeit zu kennen. Vom eigenen Verstehen der Liebe verwundet zu sein; Und willig und freudig zu bluten.
Bei der Morgenröte mit beflügeltem Herzen zu erwachen und für einen weiteren Tag des Liebens dankzusagen;
Zur Mittagszeit zu ruhen und über die Verzückung der Liebe nachzusinnen;
Am Abend mit Dankbarkeit heimzukehren; Und dann einzuschlafen mit einem Gebet für den Geliebten auf im Herzen und einem Lobgesang auf den Lippen.
 
(Khalil Gibran)

Zurück

vorgeprescht, niedergeschmettert
immer kommst du
dein eigen
gemeinhin ungeteilt
bist du was besonderes
nein das sind wir nicht
lange nicht gesehen

sich zurücknehmen; Liebe/Macht, Abstand
Wir sind alle Königskinder, die sich zurückhalten müssen
lernen müssen, schützen müssen, arbeiten müssen

Natürlich sieht man immer nur mit den eigenen Augen
doch selbst zurücknehmenderweise lernen, kennenlernen
auch sich selbst weiter kennen zu lernen
ist es eben auch immer etwas Macht und Kontrolle, ein liebevoller Schutz

da sind eben auch andere, die sehen, nicht blind sind
die verstehen
was hast du erwartet? Meintest alles geht unter, zerfließt, kontingent
ist gar nicht so gewesen
neue Wege, neue Anfänge
nur sich selbst...wovor hast du noch Angst
Gewichte der Vergangenheit, sind ja doch nur eigene Wichtigtuerei
Narrtum mal ablegen
die anderen wieder sehen und teilen

Montag, 2. Mai 2011

Lebenslust, unstillbare Gier, unstillbarer Hunger

und immer weiter
trotzallem und trotzdem
Ruhe waltend
und doch die Lust, die so weit führen will
Die Lust die auch in Gefahren zieht
wo ist Schluss?

Lust und Leidenschaft
Ethik und Ästhetik
Wissen und Angst
Ehrfurcht und Respekt
Grenzen fließen
kam alles mal rein
berücksichtige dich vor allem

einfach ist gut
arbeit da, wo Arbeit gefordert
drohende Überforderung
und die Angst vor der Leere, der Langeweile und Ruhe
dem Einbruch, das eigene ertragen
Einbruch über dir, wozu nötig?
wo schmeisst es dich raus?
immer mit der Ruhe und da abgehen, wo abgehen gefordert
Leere, Einsamkeit ertragen; neubeginn
immer wieder neu

Kontakt

tim.a.elstner(at)gmail.com